Okinawa Diät - Ernährung mit viel Fisch und wenig Kalorien

 
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Okinawa Diät - Ernährung mit viel Fisch und wenig Kalorien

Okinawa ist eine Insel im Süden Japans, die den Wissenschaftlern Denkstoff gibt, denn hier leben die meisten - gesunden und vitalen - hundertjährigen Menschen.

Okinawa DiätDie durchschnittliche Lebenserwartung der Frauen in Okinawa liegt bei 86 Jahren, die dazugehörigen Männer werden im Schnitt immerhin stattliche 78 Jahre alt. Und dabei bleiben die Einwohner Okinawas bis ins hohe Alter erstaunlich fit, sowohl geistig als auch körperlich. Auffallend ist, dass die Einwohner Okinawas bei Lebensmitteln Qualität vor Quantität setzen und insgesamt relativ kalorienarm essen.

Die an der Ernährungsweise der Okinawer orientierte Okinawa-Diät beruht auf dem Gedanken, dass der Körper pro Tag ein Volumen von rund zwei bis drei Pfund an Lebensmitteln braucht, um überhaupt ein Sättigungs-Gefühl zu erlangen.

Gleichgültig ist dabei, ob der Körper diese Nahrungsmenge in Form von Erdnussflips oder Gurkensalat bekommt. Dabei haben Erdnussflips natürlich einen viel höheren Kaloriengehalt als Gurkensalat, von gesundheitlichen Aspekten ganz zu schweigen. Um abzunehmen und satt zu werden braucht man also diese zwei bis drei Pfund von möglichst gesunden und recht kalorienarmen Lebensmitteln.

Der Clou bei dieser Diät ist das Errechnen der Kaloriendichte eines Lebensmittels. Und diese berechnet man pro Portion durch die Division von Kalorien durch Gramm, z. B. 100 Gramm Weichkäse haben ca. 300 Kilokalorien, das ergibt eine Kaloriendichte von 3. Im Vergleich zu einem Apfel, der gerade einmal mit ca. 50 Kalorien je 100 Gramm zu Buche schlägt (Kaloriendichte = 0,5).

Je mehr Kalorien das Lebensmittel pro Gramm auf die Waage bringt, umso „schwerer“ ist das Lebensmittel – d. h. man sollte z. B. von dem „schweren“ Weichkäse nicht so viel essen wie von dem „leichten“ Apfel.

Als Federgewichte bei der Okinawa-Diät gelten Gemüsesorten wie Gurke, Champignons, Tomaten und Spargel. Auch Äpfel gehören in diese Kategorie. Die nächste Kategorie besteht aus „mittelschweren“ Lebensmitteln, beispielsweise Bananen, Kartoffeln, Vollkornnudeln. In der mittleren Kategorie findet man Sojabohnen, Lachs, Vollkornbrot, etc. Als Schwergewichte zählen Kuchen, Kekse, Chips, Erdnussbutter und sonstige fett- und/oder zuckerreiche Lebensmittel.

Im Prinzip sollte man in etwa den Kaloriengehalt der Lebensmittel kennen, aber allgemein kann man sagen, dass vor allem Obst, Gemüse, Reis, Vollkornprodukte und Fisch – aber auch in kleinen Mengen Fleisch – vorrangig verzehrt werden sollten und Schokolade bestenfalls als Nachspeise taugt. Verboten ist bei dieser Diät nichts, denn man gleicht den Genuss von „schweren“ Nahrungsmitteln wieder mit z. B. dem Knabbern einer Karotte aus.

Bei jeder Mahlzeit sollten drei Viertel der Lebensmittel aus der Kategorie „federleicht“ kommen. Ein Tagesmenü könnte so aussehen: Zum Frühstück gibt’s Roggenbrot, Quark und einen Apfel, sowie Tee. Mittags kredenzt man Nudeln mit Tofu und Bohnen, Pilzsalat und Tee. Als Abendessen könnte gegrillter Fisch mit Reis und Gurkensalat auf dem Speiseplan stehen, eine Orange als Nachtisch und wieder etwas Tee zum Trinken.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 31.08.2008
Quelle: kochmix
 
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