Nudeln wie beim Italiener mit der Nudelmaschine und Pastateig

 
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Nudeln wie beim Italiener mit der Nudelmaschine und Pastateig

Natürlich ist die Zubereitung von Nudeln am einfachsten, wenn man sie fertig im Supermarkt kauft und für neun Minuten ins kochende Wasser wirft - doch wer es wagt, den Teig selbst zu zubereiten, wird sein italienisches Wunder erleben.

Nudeln wie beim Italiener mit der Nudelmaschine und PastateigHausgemachte Nudeln schmecken intensiver, zarter und aromatischer. Mit ein wenig Muskelkraft und einer Nudelmaschine ist die Angelegenheit gar nicht so schwierig. Alternativ muss der Teig sehr gleichmäßig und dünn ausgerollt werden, was nur erfahrenen Bäckerinnen leicht von der Hand geht. Die Investition in eine Nudelmaschine lohnt sich. Wer einmal frische Nudeln gegessen hat, wird sie garantiert immer und immer wieder kosten wollen.

Die ersten selbst gemachten Nudeln sollten nicht für ein waghalsiges Experiment herhalten. Am besten ist es, wenn man sich einige Stunden Zeit nimmt und keine Gäste eingeplant hat, welche abends die Pasta zum Hauptgericht kredenzt bekommen sollen. Eine Generalprobe ist also empfehlenswert.

Pastateig – Nudeln für vier Esser
Der Teig braucht intensive Pflege und kraftvolles Zupacken, um die entsprechende Geschmeidigkeit zu erlangen. Die Zutaten zusammenzusuchen ist allerdings kein Hexenwerk. Für einen Pastateig, aus denen sich Nudeln für vier Personen zaubern lassen, braucht es 180 Gramm Mehl, 120 Gramm Hartweizengrieß, drei Eier, drei Teelöffel Öl, einen Esslöffel lauwarmes Wasser, einem Prise Salz und Mehl zum Kneten und Bearbeiten.

Zuerst kommt die Handrührmaschine (Idealerweise eine KitchenAid ist aber kein muß) zum Einsatz: Mit den Knethaken werden alle Zutaten in einer großen Schüssel gründlich miteinander vermischt - es ist völlig normal, dass der Teig nun eine krümelige Konsistenz hat. Anschließend müssen die Ärmel hochgekrempelt werden, denn jetzt ist Handarbeit gefragt: den Teig zu einem Kloß zusammendrücken und auf einer bemängelten Arbeitsfläche zu einer geschmeidigen, festen Masse verkneten.

Geduld ist hierbei eine nützliche Eigenschaft. Denn der Teig muss solange geknetet werden, bis die Kugel eine glatte Oberfläche hat und sich weich in die Hand schmiegt. Anschließend wird die Kugel in Frischhaltefolie gewickelt und muss bei Zimmertemperatur eine halbe Stunde ruhen.

Nach dem Verstreichen der Wartezeit die Teigkugel in vier bis fünf Portionen teilen und diese Portionen einzeln dünn und gleichmäßig ausrollen, mit einem scharfen Messer 50 mm breite Bandnudeln schneiden und zu kleinen Nestern formen.

Noch leichter geht es mit einer Nudelmaschine. Hierfür müssen die Teigstücke lediglich zu einem flachen Quadrat geformt und durch die Nudelmaschine gewalzt werden. Das funktioniert übrigens am besten mit vier Händen - einer betätigt die Kurbel und sorgt für den regelmäßigen Nachschub von Mehl, der andere nimmt die fertig gewalzten Teigbahnen entgegen.

Manche Nudelmaschinen haben zusätzliche Aufsätze, mit denen die Teigplatten im nächsten Schritt zu unterschiedlich breiten und dicken Nudeln geformt werden. Bei der einfacheren Variante müssen die fertigen Teigplatten nur noch in Streifen geschnitten werden.

Vor dem Kochen brauchen die Nudeln eine weitere Ruhephase, damit sie antrocknen können. Nur das Kochen selbst geht viel flinker als bei den gekauften Nudeln: Lediglich zwei bis drei Minuten dauert es, bis die Nudeln im sprudelnden Salzwasser bissfest gegart sind. Die Pasta gut abtropfen lassen, direkt mit der Soße vermischen oder ein Stückchen Butter unterrühren, damit sie geschmeidig bleiben. Buon appetito.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 04.02.2008
Quelle: kochmix
 
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