Minze - die Heilkraft der Minze

 
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Minze - die Heilkraft der Minze

Viele kennen sie nur als Tee (Minze) oder als Geschmacksrichtung von Zahnpasta und Kaugummi. Doch Pfefferminze (Mentha x piperita) und ihre Schwestern aus der Familie der Lippenblüter können mehr.

Minze - die Heilkraft der MinzeSchon Plinius der Ältere lobte die Heilkraft der Minzen, die er gegen Geschwüre, geschwollene Mandeln, Kopf- und Magenschmerzen sowie weitere Beschwerden empfahl. Und auch die alten Ägypter verwendeten Minze sowohl als Gewürz- wie als Heilpflanze.

Die Gattung Mentha besteht aus rund 25 Mitgliedern, von denen Pfefferminze nur das bekannteste ist. Die Bestimmung der genauen Anzahl ist nicht ganz einfach, da Minzen sich gerne mischen und neue Arten bilden. Auch die Pfefferminze ist auf diese Art entstanden, vermutlich im 16. oder 17. Jahrhundert aus einer spontanen Bastardisierung der Wasserminze (Mentha aquatica) und der Ähren- oder Krauseminze (Mentha spicata).

Die heilkräftige Wirkung der Pfefferminze hat gleich mehrere Ursachen. So enthält sie zum einen Gerb- und Bitterstoffe, die beruhigend auf Magen und Darm wirken, zum anderen ätherisches Pfefferminzöl, das einen hohen Anteil an Menthol aufweist.

Die Pfefferminze ist sozusagen eine Edelminze, die hauptsächlich wegen ihres hohen Mentholanteils kultiviert wird und in Europa, Amerika, China, Japan sowie Indien wächst. Die Ackerminze dagegen findet sich fast auf der ganzen Welt wild, sogar in den asiatischen Tropen.

In Marokko, dem Iran, der Türkei und den arabischen Ländern würzt man traditionell viele Speisen mit frischer Minze. Ihr typischer Geschmack verfeinert Joghurt und Tee, gibt aber auch vielen Salaten erst den letzten Kick und ein spezifisches, frisches Aroma.

Minztee mit grünem Tee und Zucker ist das Nationalgetränk Marokkos. Und die Engländer lieben ihr Lamm in Minzsauce ebenso wie ihre After Dinner Mints. In Deutschland dagegen hat die Minze vor allem in den letzten Jahren als Bestandteil des In-Cocktails Mojito Karriere gemacht.

Wenn Sie selber einmal auf den Minzgeschmack kommen wollen, versuchen Sie es am besten in der Markthalle oder beim marokkanischen oder türkischen Gemüsehändler um die Ecke. Dort finden Sie meist frische Sträuße, manchmal auch verschiedene Sorten. Auch auf dem Wochenmarkt trifft man Minze immer häufiger an. 

Kein Wunder, schließlich schmeckt eine Mousse au Chocolat mit ein paar Minzblättern gleich noch einmal so raffiniert. Und auch eine Quiche aus frischem Ziegenkäse gewinnt durch einen Bund frisch gehackter Minze erheblich an Raffinesse.

Ein schnelles und einfaches Rezept ist zum Beispiel das folgende:

Vermischen Sie 200 g Mehl, 150 g kalte Butter, Salz nach Belieben und 4 EL kaltes Wasser. Kneten Sie daraus einen glatten Mürbeteig. Diesen Teig backen Sie in einer Springform zehn bis zwölf Minuten vor.

Auf den vorgebackenen Boden verteilen Sie 300 Gramm Ziegenfrischkäse, 200 Gramm geriebenen Emmentaler und 1 Bund gehackte Minze.

Nun verrühren Sie vier Eier, 200 Gramm Creme Fraiche, Salz, Muskat und Pfeffer zu einer Sauce, die Sie auf den Boden in die Springform gießen.  Geben Sie die Springform jetzt für 25 - 30 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze in den Backofen. Die Quiche kann sowohl kalt als auch warm genossen werden.

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Kategorie: gemuese
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Erfassung: 22.04.2008
Quelle: kochmix
 
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