Mangostan - Eine umstrittene Frucht?

 
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Mangostan - Eine umstrittene Frucht?

Von einigen wird die Mangostan-Frucht gepriesen, andere begegnen ihr skeptisch und bezweifeln die verkündeten positiven Gesundheitswirkungen. Was ist nun wahr?

Eine aufgeschnittene Mangostan FruchtFunctional Food erfreut sich einer starken Nachfrage, Lebensmittel sollen nicht nur gut schmecken, sondern einen echten Mehrwert für die Gesundheit darstellen. Genau diese Mission soll Mangostan, eine Frucht aus Südostasien, im Überfluss erfüllen.

Eine heilsame tropische Frucht

Der Mangostan-Baum (lat. Garcinia mangostana) ist ein Laubbaum, der ursprünglich seine Heimat auf der Malaiischen Halbinsel besitzt. Mittlerweile ist er in vielen Tropenwäldern weltweit anzutreffen, vor allem wird der Magostan-Baum in Thailand, Indonesien, Vietnam, aber auch in Brasilien und Mittelamerika angebaut. Traditionell wird die Mangostan-Frucht in vielen asiatischen Ländern, in denen der Baum wächst, als Heilmittel der Volksmedizin verwendet. Meist wird aus der Schale der Frucht Tee gebraut und bei verschiedenen Erkrankungen getrunken. Nicht nur gegen Hautausschläge, Katarr und Durchfall wird die Frucht eingesetzt – Mangostan soll antibiotisch, aber auch antiparasitär wirken und kommt so auch bei Tuberkulose, Malaria, Blasenentzündung, Fieber und anderen Erkrankungen als asiatisches Hausmittel zum Einsatz.

Positive Inhaltsstoffe

Die Mangostan-Frucht ist reich an Vitalstoffen, Polyphenolen, Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen und Xanthonen. Besonders letzteren wird eine hohe Bedeutung zugesprochen, denn Xanthone mit ihrer antioxidativen Wirkung sind hervorragende Radikalfänger gegen freie Radikale. Dies ist in Wellness-Kreisen bekanntermaßen bedeutend für die Jung- und Gesunderhaltung des Körpers. Diese Inhaltsstoffe und die Verwendung in der traditionellen Volksmedizin in südostasiatischen Ländern hat der Magostan-Frucht auch zum kommerziellen Durchbruch verholfen und gewiefte Geschäftsleute dazu veranlasst, Mangostan-Saft zu produzieren und als neue Wunderwaffe für die Gesundheit und als Jungbrunnen anzupreisen. Hilfreich ist sicherlich auch der angenehme Geschmack des Mangostan-Safts, der leicht säuerlich ist und ähnlich wie eine Fruchtsaftmischung aus Pfirsich, Grapefruit, Trauben und Ananas schmeckt.

Mangostan-Frucht auf dem Vormarsch

Mangostan hat schon viele Anhänger gefunden, die darauf schwören, dass sie sich damit gesünder, jünger und besser fühlen. Die Hersteller werben mit vielen Wirkungsweisen, unter anderem soll man körperlich und geistig bis ins hohe Alter fit bleiben. Mangostan soll beispielsweise bei Depressionen, Akne, Allergien, Migräne oder grauem Star helfen. Man möchte meinen, Mangostan ist ein Allheilmittel, wenn man sich die ellenlange Aufzählung der Wirkungs-Bandbreite durchliest, die vermeintlich nachgewiesenermaßen wissenschaftlich fundiert sein soll. Doch der aufmerksame, kritische Mensch wird erkennen, dass dem so nicht sein kann und die Stimmen von Kritikern wurden längst laut und prangern die werbewirksamen Aussagen als Bauernfang an.

Kritischer Umgang mit Mangostan

Es ist davon auszugehen, dass das Trinken von Mangostan-Saft nicht schädlich ist und auf ihre Weise tatsächlich einen positiven Einfluss auf Fitness und Gesundheit besitzt. Schmackhaft scheint das Getränk zu sein, insofern spricht nichts gegen Mangostan. Jedoch sollte man sich nicht auf Aussagen, wie Mangostan würde tumorhemmend oder schmerzlindernd verlassen und kritisch mit gesundem Menschenverstand der Frucht gegenüber stehen. Angesichts des nicht unerheblichen Preises für Mangostan-Saft bleibt zu überlegen, ob man nicht auf heimische Produkte zurückgreift, die ebenfalls verschiedene Vitalstoffe enthalten, wie Arionasaft oder der vielbesagte tägliche Apfel.

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Kategorie: saisonales
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Erfassung: 11.01.2009
Quelle: kochmix
 
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