Magnesium - Magnesiummangel mit der richtigen Ernährung vorbeugen

 
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Magnesium - Magnesiummangel mit der richtigen Ernährung vorbeugen

Leiden Sie manchmal nachts oder nach dem Sport unter Wadenkrämpfen? Ist ihnen ab und zu schwindlig - vor allem dann, wenn sie sich gestresst oder überfordert fühlen? Dann kann es sein, dass Sie zu wenig Magnesium zu sich nehmen.

Magnesium Mangel - mit der richtigen Ernährung vorbeugenNormalerweise führen wir unserem Körper das notwendige Magnesium mit der täglichen Nahrung zu. Doch viele Menschen essen zu unausgewogen und zu unregelmäßig, um den Magnesiumsvorrat stabil zu halten. Deshalb ist es ratsam, das Augenmerk auf magnesiumreiche Nahrungsmittel wie Bananen, Vollkornbrot und Gemüse zu richten.

Magnesium ist eines der Mineralstoffe, die der Körper dringend und täglich braucht. Über 300 Stoffwechselvorgänge sind von dieser Magnesiumzufuhr abhängig. Wer gesund ist und sich gesund ernährt, wer nicht zu viel und nicht zu wenig Sport treibt und nur selten unter Stress steht, wird in der Regel kaum mit Magnesiumsmangel zu kämpfen haben.

Schwangere und Stillende, Menschen unter starkem beruflichem Druck, Leistungssportler, Diabetiker und Jugendliche hingegen sollten bewusst darauf achten, den Magnesiumsspiegel im Körper stabil zu halten.

Der natürliche Magnesiumsgehalt in einigen Nahrungsmitteln wird zudem durch die Verarbeitung in Fabriken und die intensive Düngung des Bodens mehr und mehr reduziert. So geht z.B. die Rieselfähigkeit des Kochsalzes auf Kosten des Magnesiumgehalts - dem Salz wird absichtlich Magnesium entzogen, um die Feuchtigkeit zu reduzieren.

Magnesiumsmangel kann zahlreiche Beschwerden auslösen, darunter Muskelverspannungen und Muskelkrämpfe, Kreislaufbeschwerden, unangenehmes Kribbeln in den Händen und Füßen, Herzrhythmusstörungen, Verdauungsprobleme, Konzentrationsschwäche, Nervosität und Einschlafschwierigkeiten. Wer viel Fast Food und wenig Gemüse und Vollkornprodukte zu sich nimmt, setzt sich diesen Gefahren des Magnesiummangels aus.

Bereits die Wahl des Frühstücksbrotes ist entscheidend: Vollkornbrot ist von Natur aus reich an Magnesium und anderen Mineralien; zudem fördern die enthaltenen Ballaststoffen die gesunde Verdauung. Auch eine tägliche Schüssel Müsli liefert dringend notwendiges Magnesium.

Wer über den Tag verteilt zwei Liter Mineralwasser trinkt, dient seinem Körper gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen enthält jedes Mineralwasser Magnesium; zum anderen ist die Flüssigkeit selbst ein entscheidender Motor für Muskeltätigkeit, Konzentration, Belastungsfähigkeit und eine gute Durchblutung der Haut.

Unter den Fleischprodukten sind vor allem Geflügel und Leber ideale Magnesiumlieferanten. Des weiteren ist es hilfreich, regelmäßig Fisch, Kartoffeln, Blattspinat, Kohlrabi, Sonnenblumenkerne, Hülsenfrüchte, Orangen, Bananen, Nüsse und Sesam in den wöchentlichen Speiseplan zu integrieren.

Täglich sollte jeder Mensch zirka 300 bis 350 Milligramm Magnesium zu sich nehmen. Diese Menge ist beispielsweise in 554 Gramm Vollkornbrot, 220 Gramm Haferflocken oder 80 Gramm Sonnenblumenkernen enthalten.

Bei einer ausgewogenen Ernährung legt der Körper von alleine in den Muskeln und Knochen Magnesiumsvorräte an, auf die er im Bedarfsfall - etwa bei großer Anstrengung - zugreifen kann. Sind diese Depots nicht mehr ausreichend gefüllt, kommt es zu den gefürchteten Muskelkrämpfen und Knochenschmerzen.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 04.02.2008
Quelle: kochmix
 
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