Kräutertee - Eine gesunde Abwechslung

 
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Kräutertee - Eine gesunde Abwechslung

Kräutertees werden oft mit schlecht schmeckenden Tees, die heilsam sind, in Verbindung gebracht. In Wahrheit befinden sich unter den Kräutertees für jeden Geschmack leckere Mischungen mit wohltuender Wirkung.

Kräutertee ist sehr gesundKräutertees sind besonders an kalten Wintertagen eine schmackhafte und gesunde Abwechslung zu anderen Heißgetränken. Wenn man sich erst vom Mythos und den Erinnerungen aus der Kindheit mit übel schmeckenden Heil-Kräutertees losgesagt hat und Experimentierfreudigkeit zeigt, wird man wahre Geschmackswunder erleben. Zudem ist es angenehm im Warmen zu sitzen und von einer dampfenden Tasse Kräutertee zu nippen, bis die innerliche Wärme ansteigt. Zudem sind abgekühlte Kräutertees im Sommer hervorragende Durstlöscher.

Heil- und Genussmittel Kräutertee

Zumeist verbindet man mit Kräutertee die heilsame Wirkung der Kräuter, die unbestritten vorhanden ist. Jedoch ist Kräutertee auch schlicht ein Genussmittel. Während manche den erfrischenden Geschmack von Pfefferminze genießen, lieben andere Fencheltee oder Tee aus Zitronenmelisse. Wunderbare Kräutertee-Mischungen verbinden verschiedene Geschmacksrichtungen zu einem sehr interessanten Erlebnis.

Versuch macht schlau

Um als unerfahrener, aber aufgeschlossener Kräutertee-Trinker seine persönlichen Lieblingskräuter zu ermitteln, sollte man in geringen Mengen getrocknete Kräuter verschiedener Art kaufen. Die beste Qualität erhält man mit Kräutern aus dem biologischen Anbau. Gute Adressen sind Apotheken, Reformhäuser und Bio-Geschäfte. Zu Hause brüht man sich die einzelnen Kräuter als Tee auf und testet, was besonders gut mundet. Normalerweise nimmt man pro Liter Wasser zwei bis drei Esslöffel der getrockneten Kräuter. Hierbei sollte man jedoch mit der Menge experimentieren, denn während es der eine lieber kräftig mag, beliebt es dem anderen eher dünner und weniger intensiv. Später kann experimentiert werden, welche Kräuterkombinationen schmecken.

Richtige Zubereitung

Um den Tee aufzubrühen, gibt man die Kräuter in eine Kanne und begießt sie mit kochendem Wasser. Anschließend lässt man den Kräutertee 10 bis 15 Minuten ziehen, siebt die Kräuter ab und genießt den frischen Kräutertee ungesüßt oder mit Honig. Doch das erste Schlückchen darf gerne ohne Süße sein, um den puren Geschmack kennenzulernen. Zum Abseihen sollte man auf Metall-Siebe verzichten und auf Plastik-Teesiebe zurückgreifen. Das Metall könnte sonst mit Inhaltsstoffen reagieren. Praktisch für die Kräutertee-Zubereitung sind spezielle Teefilter, die im Handel erhältlich sind. So kann auf ein Sieb verzichtet werden.

Kräutertee aus verschiedenen Pflanzenteilen

Von den diversen Kräutern werden unterschiedliche Pflanzenteile verwendet. Abgesehen von Blüten (flores) und Fürchten (fructus) werden auch Wurzeln (radix), Wurzelstöcke (rhizoma), Blätter (folium) und das Kraut (herba) getrocknet und für die Kräutertee-Zubereitung verwendet. Im Fachjargon nennt man diese Teile der Heilkräuter Drogen, was nichts mit Drogen im herkömmlichen Sinne zu tun hat. Zudem gibt es auch die Variation, dass man nicht getrocknete, also frische Kräuter beziehungsweise Pflanzen aufbrüht, beispielsweise frisch aus dem Garten geerntet. Hierbei muss man etwas mehr von der jeweiligen Pflanze verwenden und erhält farblich einen klareren Kräutertee, als wenn man ihn in getrockneter Form zubereitet.

Bekömmliche Kräuter für den Anfänger

Da die Auswahl der Kräutertees sehr groß ist, können einige Kräuter für das Aufbrühen empfohlen werden, die bekömmlich sind. Die Früchte von Anis (Pimpinella anisum) und Fenchel (Foeniculum vulgare) sind gut geeignet für den Anfänger, aber auch Brennnessel (Urtica dioica), Kamillenblüten (Matriacaria chamomilla), Lavendelblüten (Lavendula officinalis), Lindenblüten (Tilia platophyllos), sowie Pfefferminze (Mentha piperita), Zitronenmelisse (Melissa officinalis) und Ysop (Hyssoppus officinalis) sind schmackhafte Kräuterteesorten. Jedoch sollte man wegen der Heilwirkung der Kräutertees nicht über einen längeren Zeitraum als zwei Wochen täglich ausschließlich denselben Kräutertee trinken, sondern abwechseln.

Teekräuter richtig aufbewahren

Eine luftige und trockene, sowie lichtgeschützte Aufbewahrung von Teekräutern gewährleistet eine lange Haltbarkeit und den Erhalt des Aromas. Luftundurchlässige Dosen und Behälter, wie Schraubgläser (Marmeladengläser) sind gut geeignet und sollten in einem dunklen Schrank aufbewahrt werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich auch spezielle Teedosen zulegen. Die Lagerungstemperatur sollte nicht mehr als die Zimmertemperatur betragen. Haltbar sind gut gelagerte Teekräuter bis zu einem Jahr. Bei gekauften Kräutertees ist außerdem ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt.

Lose Kräuter vs. Teebeutel

Lose Kräuter siegen klar gegenüber Kräutertees aus Teebeuteln. Durch die industrielle Herstellung und die stärkere Zerkleinerung verlieren die Kräuter an Aromastoffen und Heilstoffen.

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Erfassung: 04.02.2009
Quelle: kochmix
 
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