Kohlrabi - als Rohkost oder Gekocht, ein leckeres Gemüse

 
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Kohlrabi - als Rohkost oder Gekocht, ein leckeres Gemüse

Ein bisschen sieht er aus, als würde er aus einer anderen Welt kommen: Beim Kohlrabi schlingen sich zarte Greiftentakel aus einem festen, grünlich weißen Kopf, und auch geschmacklich ist er ein freundliches Alien unter den Kohlgemüsen.

Kohlrabi - als Rohkost oder Gekocht, ein leckeres GemüseEr mundet milder, nussiger und süßer als die übrigen, deftigen Kohlköpfe und kann daher sogar Kindern ein verzücktes Lächeln auf das Gesicht zaubern. Der Kohlrabi ist ein deutscher Klassiker. In keinem anderen europäischen Land wird er so fleißig angebaut wie hier. Von Februar bis November ist er frisch zu haben – erst als Treibhaus-Kohlrabi, dann als würziger Freiland-Kohlrabi.

Beim Kohlrabi ist alles anders. Von ihm werden nicht die Blätter oder der Kopf verzehrt, auch nicht die Blüten sind es, die im Kochtopf landen – nein, es ist der verdickte Stängel, der den deutschen Gaumen schmeichelt.

Wird der Kohlrabi allerdings im Gewächshaus angebaut, entwickelt er zahlreiche grüne Blätter, die nicht verachtet werden sollten. Die kleinen können gehackt und als Würzkraut über Suppen gestreut werden; die großen, festen Blätter lassen sich mit dem Stängel mitgaren und können als vitaminreiche, farbenfrohe Gemüseergänzung serviert werden.

Sowohl Freiland- als auch Gewächshaus-Kohlrabi haben ihre Vorzüge: Kohlrabi, der von Februar bis April unter Glas herangezogen wird, ist besonders zart und mild. Freiland-Kohlrabi hat ein deutlich würzigeres Aroma, das ebenfalls seine Reize bietet. Grundsätzlich sollten jedoch immer kleine Knollen gewählt werden; zu große Knollen neigen zu einem holzigen, faserigen Fleisch.

Kohlrabi kann auch roh geknabbert werden – als vitaminreicher Snack zwischendurch oder als Bestandteil einer Rohkost-Ernährungsumstellung. Traditionell wird er jedoch gekocht. Dafür die Knollen gut abbrausen und schälen. Manchmal lässt sich die Haut auch mit wenigen Handgriffen abziehen.

Am hübschsten sieht das Kohlrabigemüse aus, wenn die Knollen in kleine, mundgerechte Stifte geschnitten werden – das hat zudem den Vorteil, dass sie eine kürzere Garzeit benötigen und einen Großteil ihrer Vitamine bewahren.

Bei fingerdicken Stiften genügt eine Kochzeit von 15 bis 20 Minuten. Das Kochwasser sollte gut gesalzen werden; vorher können die Stäbchen in etwas Öl anschwitzen. Kohlrabigemüse passt gut zu Schweinelendchen, Suppenfleisch und Hackbraten.

Kohlrabi-Crêpes
Doch auch die moderne Küche hat den Kohlrabi für sich entdeckt – beispielsweise für ein leichtes Crêpesgericht: Aus einem dünnen, schaumigen Pfannkuchenteig (Mehl, Milch, Eier, eine Prise Salz, ein Schuss Mineralwasser, ein Esslöffel zerlaufene Butter) tellergroße Crêpes backen, mit einer Scheibe gekochten Schinken und einem großen Löffel gegartem Kohlrabigemüse füllen, zusammenrollen, mit etwas Parmesan bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad einige Minuten lang gratinieren.

Kohlrabi-Kartoffelauflauf
Etwas deftiger fällt der Kohlrabi-Kartoffelauflauf aus: Kohlrabi und Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und in eine Auflaufform schichten; dabei jede Schicht salzen und pfeffern. Mit einem Gemisch aus 2/3 Milch und 1/3 Sahne, Salz, Pfeffer, einer ausgepressten Knoblauchzehe und Muskat begießen, mit geriebenem mittelaltem Gouda bestreuen und bei 200 Grad 45 Minuten lang backen.

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Kategorie: gemuese
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Erfassung: 19.02.2008
Quelle: kochmix
 
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