Kochtechnik - Dampfgaren mit einem Dampfgarer?

 
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Kochtechnik - Dampfgaren mit einem Dampfgarer?

Wer schon einmal einen Dampfgarer genutzt hat oder im Dampfgarer zubereitetes Essen genießen durfte, weiß diese Art der Zubereitung sicherlich zu schätzen.

Elektrische Dampfgarer zum Dampfgaren von GemüseDenjenigen, welche noch nie mit einem Dampfgarer zu tun hatten, kann nur empfohlen werden, das mal zu testen.

Aber was ist eigentlich ein Dampfgarer? Nun, vom Prinzip her ist das ganz einfach: Wasserdampf wird an Gargut wie Gemüse, Braten oder Fisch vorbeigeführt. Dadurch wird dieses schonend erhitzt, ohne dass Vitamine und Mineralien ausgeschwemmt oder zerstört werden. Die Vitamine und der Geschmack bleiben so erhalten. Die intensive Farbe der Nahrung regt auch den Appetit über das Auge an.

Im Unterschied zum Dampfdrucktopf gart der Wasserdampf bei Normaldruck. Im sicher jeden bekanntem Dampfdrucktopf dagegen wird der Topf fest verschlossen. Das siedende Wasser erhöht so den Druck auf bis zu zwei bar. Das führt dazu, dass das Wasser bei etwa 120 Grad kocht, statt wie bei normalem Druck bei 100 Grad. Dadurch wird das Gargut schneller gar, allerdings nicht so schonend wie beim Dampfgaren.

Dampfgaren: lange bekannte Technik

Die Technik des Dampfgarens ist seit langem bekannt, die unterschiedlichsten Völker haben es bereits vor vielen Jahren verwendet: In China beispielsweise wurde im Wok Wasser zum kochen gebracht, während Gemüse in Bambuskörbchen darüber gestapelt wurde. So konnte der Dampf einfach vorbeiziehen und die Nahrung gar werden lassen. Aber auch Omas Backtrick, in den Ofen eine Schüssel Wasser zu stellen, ist im Prinzip Dampfgaren.

Im Laufe der Zeit wurde die Technik immer weiter angepasst, so dass es heute eine Vielzahl von Geräten zum Dampfgaren gibt. Prinzipiell kann man zwischen zwei Geräteklassen unterscheiden: Eingebaute Kombigeräte, also sozusagen ein Backofen mit Dampfgarfunktion, und mobile Dampfgartöpfe. Erstere sind ein sehr teures Unterfangen, liegen die Preise für solche Geräte doch bei etwa 1.500 Euro und mehr. Die kleine Version, der Dampfgartopf, ist schon für etwas 50 Euro zu haben und somit für jedermann erschwinglich.

Welche Dampfgarer gibt es auf dem Markt?

Als mobiles Gerät für den Einstieg ist laut test-Magazin zum Beispiel der Dampfgarer von Braun empfehlenswert. Es gibt ihn in zwei Versionen, dem FS 10 und FS 20. Der Unterschied ist die Größe, der FS 20 kann zwei Dampfkörbe aufnehmen. Beide Modelle besitzen eine Zeitschaltuhr, so dass man nicht die ganze Zeit am Herd stehen muss.

Ein Dampfbeschleuniger sorgt dafür, dass das Wasser schneller und folglich auch bei niedrigerer Temperatur verdampft. Neben der normalen Schale wird noch eine Schale für Reis und eine für flüssige Speisen mitgeliefert. Für einen Preis von rund 70 Euro bekommt man ein solides, funktionelles Küchengerät.

Etwas tiefer in die Tasche greifen muss man für eine Dampf-Back-Kombination von AEG ausgeben. Bei einem Preis von rund 1.700 Euro will die Anschaffung gut überlegt sein. Nutzt man das Gerät nicht regelmäßig für mehrere Personen, lohnt die Anschaffung eher weniger. Auch ist zu bedenken, dass das kleinere Raumangebot im Vergleich zu einem gewöhnlichen Backofen etwas einschränkt. Eine ganze Pute in der Adventszeit ist damit kaum möglich.

Der entscheidende Vorteil ist jedoch, dass man eben backen und Dampfgaren kombinieren kann. Alle Backgerichte wie Kuchen, Pizza oder ein Braten werden saftiger und geschmackvoller.

Neues Geschmackserlebnis mit Dampfgarer

Der Geschmack ist auch das auffallendste am Dampfgaren. Dadurch, dass Vitamine und Mineralien nicht ausgeschwemmt werden, kann man sich Gewürze eigentlich sparen. Weder Salz noch Fett als Geschmacksträger sind notwendig. Der natürliche Geschmack bleibt folglich erhalten. Wer einmal die Gelegenheit hatte, an einem Vergleichstest teilzunehmen, wird sicher sofort von der Dampfgartechnik überzeugt sein.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 22.11.2008
Quelle: kochmix
 
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