Kochen mit dem Wok - Asiatische Küche

 
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Kochen mit dem Wok - Asiatische Küche

Das Kochen mit dem Wok geht schnell von der Hand, ist gesund und prädestiniert für das Zubereiten asiatischer Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse.

Kochen mit dem Wok - Asiatische KücheTrotzdem scheuen viele Hobbyköche den Umgang mit dem kreisrunden, schwarzen Topf und gehen lieber zum Chinesen um die Ecke als selbst Hand anzulegen. Dabei ist das Kochen mit dem Wok kinderleicht. Voraussetzung: Die Zutaten sind frisch und der Wok hat eine vernünftige Qualität. Billigwoks sind nicht zu empfehlen, da sie keine große Hitze speichern können und oft eine mangelhafte Beschichtung aufweisen.

Für passionierte Gourmets geht nichts über den schweren, gusseisernen Wok. Der Grund für die Anschaffung dieser eher kostspielige Variante liegt auf der Hand: Gusseisen speichert Hitze optimal – eine Tatsache, die beim Zubereiten asiatischer Gerichte von großem Vorteil ist.

Die Besonderheit der Wok-Küche liegt nämlich darin, dass Fleisch und Gemüse so kurz wie möglich erhitzt werden und dadurch einen Großteil ihrer natürlichen Vitamine bewahren. Edelstahl-Woks sind eine gute Alternative zum Gusseisen-Wok.

Edelstahl ist ebenfalls ein hervorragender Hitzspeicher und rostet nicht, wobei die Reinigung etwas mühsamer ausfällt und die sehr glatte Innenfläche das Schichten der Zutaten am äußeren Rand beinahe unmöglich macht.

Gusseisen-Woks müssen nach dem Gebrauch nur mit einem ölgetränkten Küchenkrepp gründlich ausgewischt werden. Heißes Wasser mit Spülmittel ist für Gusseisen tabu.

Beschichtete Woks mit Aluminium und Teflon sind zwar praktisch im Umgang und werden oft sehr preiswert angeboten, haben jedoch eine deutlich geringere Lebensdauer als Gusseisen- und Edelstahl-Woks. Außerdem dürfen beschichtete Pfannen nicht übermäßig erhitzt werden, was das krosse Anbraten von Fleisch und Fisch erschwert.

Auch in punkto Design gibt es Unterschiede: Die thailändischen Woks haben einen langen Griff, erinnern also an eine große, tiefe Pfanne. Chinesische Woks haben zwei kurze Griffe – diese sollten aus nicht leitendem Material bestehen - und eignen sich daher gut für Anfänger: Sie können den Wok mit beiden Händen anheben, um die Zutaten zum Schluss durchzuschütteln. Für das einhändige Mischen hingegen braucht es schon etwas Übung und Geschick.

Das A und O beim Wok-Kochen ist die Vorbereitung: Alle Zutaten müssen klein geschnitten in separaten Schüsselchen bereit stehen. Um einen leckeren Sud zu erhalten, werden bei den meisten Rezepten zuerst die Fleischstückchen in sehr heißem Fett angebraten und dann mit den hölzernen Wokkochbesteck an den kühleren Rand des Woks geschoben, wo sie von alleine weitergaren.

Anschließend kommt das Gemüse in den Bratsud und wird für wenige Minuten bei starker Hitze gedünstet. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass manche Gemüsesorten länger brauchen  als andere – das Ziel ist es schließlich, das alles gleichmäßig knackig bleibt und damit die Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben.

Für das Finale Fleisch und Gemüse am Boden des Woks gut durchmischen und würzen – etwa mit süßer oder salziger Sojasoße, etwas Tabasco, Paprika, Ingwer, Currypaste, Kokosmilch oder Brühe.

Viele Woks werden übrigens zusammen mit einem Gitteraufsatz verkauft, auf dem sich Fisch und Hühnchenfleisch auch schonend und fettarm in der aufsteigenden Hitze des Gemüses dünsten lassen.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 14.04.2008
Quelle: kochmix
 
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