Karibische Küche eine vielzahl von Aromen

 
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Karibische Küche eine vielzahl von Aromen

Wer Karibik hört, denkt vermutlich zuerst einmal an weiße Sandstrände, an die das Meer mit kristallklaren Wellen schwappt, die in allen Türkis- und Blautönen leuchten.

Karibische Küche mit MeeresfrüchtenDazu Kokospalmen, deren Wedel sich im Takt der Reggae-Musik im Winde wiegen. Doch außer einer schönen Landschaft und Sonne haben die tropischen Inseln über und unter dem Winde noch mehr zu bieten: Gaumengenüsse.

Das bunte Völkergemisch auf den Karibischen Inseln – die heutige Bevölkerung besteht aus Nachfahren der Ureinwohner, der verschleppten afrikanischen Sklaven, Europäer, Kreolen, Inder und Chinesen – hat eine farbenprächtige und aromatische Küche hervorgebracht, die zu kosten sich lohnt.

Zu den typischen Zutaten der karibischen Küche gehört natürlich alles, was das Meer an Fischen und Meeresfrüchten hergibt: Krabben, Meeresschnecken, Schwertfisch, Dorade und fliegende Fische, Seeigel, Hummer und Muscheln, aber auch Stockfisch, gesalzener und getrockneter Kabeljau, ist besonders im Landesinneren Bestandteil der traditionellen Küche. Rind, Schwein, Ziege und Huhn liefern das Fleisch.

Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen, stärkehaltige Beilagen wie Maniok (Cassava) und Mais, Süßkartoffel (Batate), Yams, Reis, Kochbananen und Kartoffeln, Gemüse wie Okraschoten und Brotfrucht, Cho-Cho und Taro, Paprikaschoten, Tomaten, Callaloo (das ist ein spinatähnliches Blattgemüse)

Auch der Reigen der Früchte ist unüberschaubar: Ananas, Guaven und Papayas, die birnenartige Soursop (Guanabana), Cherimoya und Ackees, Bananen, Guajaven, Orangen, Limetten, Mangos und Melonen, Avocados und Kokosnuss.

Die Liste der Gewürze für die Küche der Westindischen Inseln liest sich wie das ABC kostbarer Spezereien des Mittelalters: Ingwerwurzel, Koriander, Muskat, Nelken, Piment, Thymian und Zimt, die allgegenwärtigen scharfen Chilischoten (z. B. Jalapeños oder Habaneros) nicht zu vergessen.

Die Inder steuerten ihre Masalas bei, Gewürzpasten aus Ingredienzien wie Koriander, Kardamom, Kumin und Kurkuma, Bockshornklee und Senfsamen, Anis, Nelken, Tamarinde, Fenchel, Sesamsaat, schwarzem und grünem Pfeffer und Lorbeer bei. Zwiebeln, Knoblauch und eingedicktes Tomatenpüree gehören auch dazu. Melasse, Zuckerrohrsaft und Rum sind für die Süßigkeit und den schweren Kopf verantwortlich.

In Knoblauchsauce mariniertes Schweinefleisch

Für die Marinade pürieren Sie 120 Gramm frische Knoblauchzehen mit zwei Teelöffeln frischer Thymianblätter, zwei kleingeschnittenen Zwiebeln, einer Habanero-Chili (ohne Samen und weiße innere Trennwände – Achtung beim Säubern: höllenscharf) zwei Teelöffeln Salz, dem Saft einer Limette und zwei Tassen weißem Essig.

In dieser Sauce marinieren Sie zwei Kilogramm Schweinefleisch, z. B. aus der Schulter, in zwei bis drei Zentimeter große Würfel geschnitten. Mischen Sie Fleischwürfel und Marinade in einer großen Schüssel aus Glas oder Porzellan (kein Metall) und lassen Sie das Fleisch mindestens zwei Tage im Kühlschrank durchziehen.

Lassen Sie das marinierte Fleisch abtropfen, tupfen Sie es trocken und braten Sie es in reichlich Öl, bis es rundum schön braun ist. Das geht am besten portionsweise; die fertig gebratenen Stücke hält man im Ofen warm. Dazu passt Reis. Die Marinade können Sie im restlichen Öl aufkochen und als Sauce verwenden.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 13.10.2008
Quelle: kochmix
 
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