Kantinenessen, gesunde Ernährung in der Kantine?

 
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Kantinenessen, gesunde Ernährung in der Kantine?

Viele Arbeitnehmer klagen über mangelnde gesunde Küche in der firmeneigenen Betriebskantine. Dennoch ist es möglich, mit etwas Sachverstand, sich während der Mittagspause gesund zu ernähren.

Kantinenessen kann schmackhaft sein?Meist sind heute Betriebskantinen besser als ihr Ruf. Gehört die Kantine zum normalen Durschnitt, ist es durchaus möglich, das Angebot so zu nutzen, dass es ideal für einen gesunden Körper und Geist ist.

Individuelle Zusammenstellung

Der bekannte Spruch „Wer die Wahl hat, hat die Qual“ trifft eben nicht ständig zu, auch hier gibt es Ausnahmen. Der Zwang täglich ein komplettes Gericht bestellen zu müssen muss nicht sein. Häufig ist es in Betriebskantinen möglich, einzelne Speisen selbst auszusuchen. Es können beispielsweise mehr Beilagen auf den Teller und wer dann noch gezielt viel Gemüse mit wenig Fett auswählt, hat in Sachen Gesundheit kräftig gepunktet.

Beilagen gesünder als Hauptspeisen

Oft ist die Hautspeise auf dem Teller das Maß aller Dinge, Beilagen werden oft stiefmütterlich behandelt. Für eine gesunde Ernährung sind jedoch gerade diese von großer Bedeutung, enthalten sie schließlich wertvolle Vitamine und machen satt. Die angebliche Hauptspeise besteht meist aus einer scharf gebratenen Fleischmasse, die mit viel zu viel Fett zubereitet wurde. Doch auch Beilage ist nicht gleich Beilage. Werden Pommes Frites oder Kroketten angeboten, die vor Fett triefen, sollte man lieber die Finger davon lassen. Stehen allerdings Salzkartoffeln, Reis oder Vollkornnudeln auf dem Speiseplan, kann man ruhig zugreifen, diese Lebensmittel sind eindeutig die gesünderen, sofern sie vorher nicht reichlich in Butter geschwenkt wurden.

Abwechslungsreich essen

Der Gedanke, ein Komplettgericht zu bestellen, ist natürlich für die meisten Arbeitnehmer, die in der Kantine ihr Mittagessen einnehmen, verführerisch. Das ist am einfachsten und bedarf keinerlei Überlegung an der Küchentheke. Ist es aber auch immer gesund? Fettige Fleischgerichte fördern keinesfalls die Gesundheit. Vegetarische Gerichte oder Fisch ist eine kluge und vor allem gesunde Abwechslung zur fetthaltigen Küche.

Salat und Co

Eine warme Mahlzeit am Tag muss sein. So oder so ähnlich hängt dies seit Kindesbeinen in unseren Köpfen fest. Aber ein Mittagessen muss nicht unbedingt immer warm sein. Gerade in der heißen Jahreszeit ist ein großer, leckerer Salat die bessere Alternative zu fetten Speisen. Die Rohkostwahl ist oft reichhaltig und lecker. Ein wenig Eisbergsalat mit Tomaten, Gurken und Oliven ist durchaus vorzüglich und vor allem cholesterinarm. Wer dennoch auf seine warme Mahlzeit besteht, kann dem Hauptgericht anstatt fettiger Pommes ein wenig Salat hinzufügen. Auch hierbei gilt, fettige Salatsaucen vermeiden, stattdessen sollte man es mit einer leichten Joghurtsauce oder Essig und Olivenöl als Dressing probieren.

Immer schön langsam

Obwohl weitgehend bekannt ist, dass Menschen, die ihre Mahlzeiten in wenigen Minuten herunter schlingen, ungesund leben, gibt es sie immer noch. Benötigt der Körper doch mindestens eine Viertelstunde, bis er ein richtiges Sättigungsgefühl entwickeln kann. Schnell essen, bedeutet schließlich nicht, schneller satt werden. Dies ist ein großer Irrtum, der oben drein noch die Gesundheit kosten kann. Es besteht sogar die Gefahr, dass Schnellesser mehr zu sich nehmen, weil sie sich die Zeit nicht nehmen und auf ihren Körper hören. In der Mittagspause sollte man auf jeden Fall genügend Zeit mitbringen und auch in der Kantine dem Sättigungsgefühl eine Chance geben.

Aufessen ist nicht Pflicht

Langsames Essen ist gesund und das Sättigungsgefühl stellt sich früher ein. Dennoch wird man häufig feststellen, dass der Hunger zwar gestillt, der Teller jedoch noch nicht leer ist. Aber es muss nicht immer alles aufgegessen werden. Viele Menschen sind es gewohnt, beim Essen nichts zu verschwenden bzw. wegzuwerfen. Kennt man es doch noch schließlich von der Kinderstube. Da hieß es häufig: „Du bleibst so lange am Tisch sitzen, bis der Teller leer ist.“ Aussagen wie diese oder andere führen im fortgeschrittenen Alter dazu, dass man nicht gelernt hat, auf sein Sättigungsgefühl zu  hören und erst innehält, bis der Teller wirklich leer ist. Diesen Fehler sollte man vermeiden und ruhig das Besteck beiseite legen, wenn der Hunger vorüber ist. Mit der Zeit wird bestimmt das richtige Maß gefunden werden und nur so viel auf den Teller gelegt, wie man auch schafft.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 03.07.2009
Quelle: kochmix
 
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