Kakao - heisse Schokolade zum Trinken

 
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Kakao - heisse Schokolade zum Trinken

Schokolade ist flüssig besonders köstlich. Deshalb lieben wir Eis mit geschmolzener Schokolade, könnten mit Haut und Haaren in einem Schokoladenfondue versinken und haben dafür gesorgt, dass Kakao weltweit zu einem der beliebtesten Getränke gehört.

Kakao - heisse Schokolade zum TrinkenKinder mögen ihn mit viel Milch und in praktischen kleinen Tetra-Packs für die Pause, Erwachsene gönnen sich eine dampfende Tasse heiße Schokolade mit einem Schuss Alkohol, wenn es draußen gerade wieder besonders garstig ist. Nicht zuletzt spielt Kakao auch bei einem der berühmtesten Cocktails eine wichtige Rolle: Der Lumumba verdankt seinen Erfolg dem intensiven Geschmack der Kakaobohne.

Früher galt ein heißer Kakao als purer Luxus. Schokolade war eine Süßigkeit der Reichen, und die Zubereitung eines Kakaos war äußerst mühsam. Denn im 17. und 18. Jahrhundert wurden die Kakaobohnen zunächst per Hand zu Tafeln gepresst, sorgfältig mit Zucker, Wasser oder Milch erhitzt und mit exotischen Gewürzen angereichert.

Aristokraten liebten ihren Kakao mit Vanille, Nelken, Zimt, einem Schuss Orangensaft oder gar einigen Tropfen wertvollem Rosenwasser, welches dem Getränk eine feine Mandelnote verlieh.

Dennoch war der Kakao eine fette Angelegenheit, da noch keine Methode gefunden worden war, wie ihm sein Öl entzogen werden konnte. Erst dem Holländer C. von Houten gelang es 1828, den Kakao mit Hilfe einer hydraulischen Presse wesentlich kalorienschlanker zu gestalten.

Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens: Die durch das Pressen gewonnene Kakaomasse ließ sich gut zu Pulver verarbeiten. Und dieses Pulver wiederum war ohne Mühen in Wasser zu lösen. Die Industrie witterte umgehend ein großes Geschäft, und der heiße Kakao verlor seinen Status als Aristokratengetränk.

Heute ist die Zubereitung eines Kakaos denkbar einfach: Die Pulver gibt es fix und fertig im Supermarkt und müssen nur noch in die Milch gerührt werden. Das funktioniert sogar, wenn die Milch eiskalt ist.

Allerdings bemängeln Ernährungsexperten, dass die meisten Instant-Pulver viel zu viele Süßungsmittel enthalten. Bei einigen Produkten birgt eine Tasse Kakao unglaubliche fünf bis sechs Stück Würfelzucker. Die Vitamine, die manchen dieser Pulver zugesetzt werden, können dieses Manko kaum ausgleichen, wenn man bedenkt, dass der Instant-Kakao vor allem von Kindern getrunken wird. Denn deren Zähne reagieren besonders empfindlich auf Zucker. Sicherer gehen Kakaofans, wenn sie zu Bioprodukten greifen. Ihr Zuckergehalt fällt deutlich geringer aus und die Schokolade stammt in der Regel aus fairem Handel.

Doch es gibt auch noch andere Alternativen. Neben den auffällig bunten, großen Packungen mit Instant-Pulver führen gut sortierte Supermärkte auch Mischungen mit reinem Kakao, der einen satte, dunkelbraune Farbe hat und deutlich schokoladiger schmeckt als das helle, glitzernde Instant-Pulver.

Dieses echte Kakaopulver wird vorzugsweise zum Backen verwendet, kann aber auch als Basis für eine vollmundige heiße Schokolade dienen. In kaltem Wasser jedoch lässt es sich schlecht bis gar nicht auflösen. Ohne Zugabe von Zucker wird ein solcher reiner Kakao überdies zum bitteren Fiasko.

Der Verbraucher kann also selbst entscheiden, ob er Kristallzucker, Süßstoff oder Honig wählen möchte. Gesund ist der echte Kakao in jedem Fall: Er enthält wertvolle Antioxidantien und sorgt für gute Laune. Und mit einer Prise Vanillezucker oder Zimt wird er zur Delikatesse.

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Kategorie: getraenke
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Erfassung: 21.01.2008
Quelle: kochmix
 
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