Jackfrucht oder Jackfruit die Tropenfrucht

 
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Jackfrucht oder Jackfruit die Tropenfrucht

Die Jackfrucht (Artocarpos heterophyllus) ist in Indien heimisch. Heutzutage wird sie fast überall in den Tropen angebaut.

Die Jackfrucht oder auch JackfruitDie Jackfruits oder Nangka gehören zu den größten Baumfrüchten der Welt. Sie können bis zu 50 Kilogramm wiegen und sind etwa kopfgroß. Ihre harte, gelblich-grünliche Schale ist mit noppenartigen Auswüchsen bedeckt, sie ähnelt bei einem flüchtigen Blick der Durian. Die Jackfrucht gehört wie die Feigen zu der Gattung der Maulbeergewächse.

Der Jackbaum kann bis zu 20 Meter hoch wachsen. Seine Blätter werden acht bis 20 Zentimeter lang. Die Früchte wachsen direkt aus dem Stamm heraus. Der Jackbaum ist an seine tropische Umgebung angepasst, er verträgt also weder Trockenheit noch Frost. Er gedeiht besonders gut auf fruchtbarem und sandigem Boden und verträgt keine Überwässerung. Regnet es zu viel, kann das dazu führen, dass der Jackbaum keine Früchte mehr trägt.

In zahlreichen tropischen Ländern wie Indien, Sri Lanka, Südchina und Malaysia wird der Jackbaum heutzutage angebaut, so dass man im Urlaub dort seine Früchte frisch vom Baum probieren kann. In unreifem Zustand werden die Jackfrüchte wie Gemüse gekocht, reif als Obst verspeist. In Südostasien dienen die Jackfrüchte übrigens auch als Tierfutter.

Solange die Früchte grün sind, sind sie unreif, aber man kann sie bei etwa 20 Grad Raumtemperatur nachreifen lassen. Reife Früchte erkennt man daran, dass die Schale bei leichtem Druck etwas nachgibt. Man sollte sie allerdings nicht zu reif werden lassen – der Geruch nach gammelnden Zwiebeln, den sie dann verströmen, ist für Europäer im Allgemeinen sehr abschreckend.

Es gibt zwei Sorten Jackfrüchte, zum einen süße, weichfleischige Früchte, die man mit der Hand öffnen kann, und zum anderen festfleischige, leicht knackige Früchte, die man mit einem Messer öffnet.

Wenn man die Jackfrucht aufschneidet, findet man in ihrem Innern eckige Fruchtkammern, die in eine fasrige Haut mit Galerte eingebettet sind. Diese Häute entfernt man, schneidet die Fruchtsegmente auf und entfernt auch die Kerne. Die Frucht enthält Mineralien wie Phosphor und Calcium, dazu Vitamin C, Thiamin sowie Provitamin A.

Die Jackfrucht ist nicht sehr saftig, dafür aber angenehm süß. Ihr Aroma erinnert an Bananen oder Feigen mit einem Hauch Ananas. Man verzehrt das Fruchtfleisch roh. Auch die zwei bis drei Zentimeter langen braunen Kerne sind essbar – das ist praktisch, denn eine einzige Frucht kann bis zu 500 Kerne enthalten.

Die Kerne sollten allerdings nicht roh gegessen werden, weil sie einen Stoff enthalten, der die Aktivität des Verdauungsenzyms Trypsin unterdrückt, einen so genannten Trypsin-Inhibitor, wie er auch in Sojabohnen enthalten ist. Deshalb kocht und röstet man die Jackfruchtkerne vor dem Verzehr. Dadurch wird der Trypsin-Inhibitor unschädlich gemacht, und man kann sie wie Kastanien essen. Jackfrucht-Kerne sind eine gute Quelle für Vitamin B1 und B2.

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Kategorie: saisonales
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Erfassung: 10.04.2009
Quelle: kochmix
 
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