Italienischer Käse ein Genuss für Gaumen und Sinne

 
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Italienischer Käse ein Genuss für Gaumen und Sinne

Er legt sich zart schmelzend über die Pizza, schmiegt sich wohlmeinend an Birnenspalten, schichtet sich milchig weiß unter Tomatenscheiben oder verleiht Spaghetti den letzten Schliff:

Italienischer Käse ein Genuss für Gaumen und SinneItalienischer Käse ist aus der Feinschmecker-Küche kaum mehr wegzudenken und besticht nicht nur durch seine Vielfältigkeit in der Verwendung, sondern auch durch seine unvergleichliche Aromen.

Parmesan
Der allseits bekannte Klassiker unter den italienischen Käsesorten ist der Parmesan – und doch durften etliche deutsche Spaghetti-Fetischisten noch nicht erfahren, wie Parmesan tatsächlich schmeckt. Denn vor allem bei dem fertig geriebenen Parmesan-Käse, der in Tütchen abgepackt im Supermarkt feilgeboten wird, handelt es sich häufig um in Argentinien oder den USA produzierte Kopien.

Auf Nummer sicher geht, wer einen genauen Blick auf das Etikett wagt:
Nur hinter der Bezeichnung „Parmigiano Reggiano“ verbirgt sich der in ausgewählten Regionen Italiens unter strengsten Richtlinien hergestellte, traditionelle Parmesan. Ihm ist eine buttrige, aber niemals muffig anmutende Note eigen; zudem verlangt er nach einer ausgedehnten Lagerzeit: Frühestens nach 24 Monaten entfaltet der Parmesan sein volles Aroma. Parmesan fühlt sich übrigens nicht nur auf Pasta wohl: In hauchdünnen Scheiben verwandelt er Blattsalate in ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse. Kenner genießen ihn auch pur oder beträufeln ihn mit Aceto Balsamico.

Mozzarella
Beim Mozzarella ist ebenfalls auf Originalität zu achten: Lediglich der Mozzarella auf Büffelmilch-Basis darf sich „Mozzarella die Bufala Campana“ nennen, hat eine außerordentlich gute Schmelzfähigkeit und lässt sich – zum Beispiel als Zugabe für Tomatenscheiben – leicht schneiden.

Pecorino
Eher ein Nischendasein führt der Pecorino, ein Käse auf Schafsmilch-Basis, der in den unterschiedlichsten Reifegraden und Geschmacksrichtungen auf die Ladentheke gelangt. Allen gleich ist ein charakteristisches Nuss-Aroma. Optik und Intensität des Pecorino aber fallen je nach Herstellungsweise äußerst vielfältig aus: In einigen Regionen Italiens wird der Pecorino mit Tomatenmark gebürstet oder geräuchert; andernorts erhält er eine kräftige Abreibung mit Holzkohle und damit eine auffällig dunkle Rinde. Neulinge sollten einen jungen Pecorino wählen und ihn für den ersten Geschmackstest über die frisch angerichteten Nudeln reiben oder pur zu einem Glas Rotwein probieren.

Italienischer Käse kann aber auch anders: Ricotta, Mascarpone und Gorgonzola harmonieren nicht nur mit deftigen Gerichten, sondern lieben es überdies süß und fruchtig. Kalorientechnisch ist der sahnige Mascarpone eine wahre Sünde, erfüllt seine gaumenschmeichelnde Aufgabe im Tiramisu aber so vortrefflich, dass Feinschmecker keine Alternative akzeptieren. Weniger fett und ohne schlechtes Gewissen lässt er sich allerdings schlemmen, wenn man ihn mit 20-prozentigem Quark streckt und statt auf Biskuits mit Waldfrüchten arrangiert.

Ricotta
Wesentlich kalorienärmer präsentiert sich der dezent süße Ricotta, der in seiner frischsten Variante mit wenig Fett auskommt und somit nicht nur kalorientechnisch, sondern auch an Früchten oder in Pfannkuchenfüllungen eine gute Figur macht.

Gorgonzola
Ein echter Alleskönner ist der von blaugrünen Schimmeladern durchzogene Gorgonzola. Ein hochwertiger Gorgonzola riecht intensiv, überrascht jedoch mit einem süßlichen und durchaus sanften Geschmack. Deshalb mundet er zu Birnenspalten oder Trauben ebenso köstlich wie als Beigabe für Gemüsesoßen und gebackene Kruste von Aufläufen und Gratins.

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 03.09.2007
Quelle: kochmix
 
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