Hirse sättigt und ist gesund, das richtige für die Vollwertküche

 
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Hirse sättigt und ist gesund, das richtige für die Vollwertküche

In den modernen Kochbüchern und TV-Shows spielt die Hirse keine große Rolle. Doch das Internet spiegelt eine andere Realität wider.

Hirse sättigt und ist gesund, das richtige für die VollwertkostHobbyköche übertreffen sich gegenseitig mit Vorschlägen für gesunde, köstliche Hirsegerichte. In früheren Zeiten war die Hirse nicht nur eine heilige Pflanze, sondern in jedem Haushalt unabkömmlich.

Ob bei armen oder reichen Essern. Hunnenkönig Attila soll seine Gäste stets mit Hirse versorgt haben; die Chinesen fühlten sich durch die Hirse mit ihren Göttern verbunden und die Griechen sahen in der Hirse einen Quell der Kraft und Schönheit. Tatsächlich ist Hirse bekömmlich und gesund – und überdies in der Küche vorteilhaft wandelbar einzusetzen.

In der Vollwertküche hat sich die Hirse schon lange ihren festen Platz ergattert. Sie gehört zu den besonders nahrhaften Getreidesorten, da sie einen relativ hohen Eigenölanteil hat – basierend auf ungesättigten Fettsäuren – und reich an lebenswichtigen Mineralien wie Magnesium, Kalium und Eisen ist.

Damit diese Mineralien vom Körper optimal verwertet werden können, empfiehlt es sich, die Hirse immer mit Gemüse oder Obst zu kombinieren – etwa Paprika, Äpfel, Johannisbeeren oder Mandarinen. Zusätzlich liefert die Hirse Fluor und Silizium. Fluor trägt zur Gesundheit und Stabilität der Zähne bei; Silizium – auch als Kieselsäure bekannt – hält Haut, Haare und Nägel intakt.

Letzteres wird der Grund dafür sein, dass die Hirse als echter „Schönmacher“ gilt. Menschen, die allergisch gegen Gluten sind, können die Hirse bedenkenlos genießen – denn Hirse ist glutenfrei. Das allerdings bedeutet auch, dass die Hirse keine guten Backeigenschaften hat und pur höchstens zur Herstellung flacher, trockener Fladenbrote dient. Sie kann jedoch anderen Getreidesorten beigemischt werden und sorgt dann dafür, dass die Backwaren knuspriger und mineralienreicher werden.

Besonders beliebt ist die Hirse in der süßen Küche – zum Beispiel als Grundlage für einen fruchtigen, nahrhaften Brei, der nicht nur Kindern munden wird und locker eine Hauptmahlzeit ersetzen kann.

Fruchtiger Hirsebrei
200 Gramm Hirse in 800 Millilitern Milch zusammen mit 40 Gramm Honig, der abgeriebenen Schale einer unbehandelten Zitrone und einer Prise Salz zehn Minuten lang kochen.

Während der Kochzeit 500 Gramm säuerliche Äpfel (Boskop oder Elstar) in mundgerechte Stücke schneiden und zu der köchelnden Hirse geben. Beides zusammen eine weitere Viertelstunde lang bei niedriger Hitze quellen lassen.

In einer kleinen Pfanne 20 Gramm Butter zerlaufen lassen, über den fertigen Brei tröpfeln und mit einer Mischung aus Zimt und Zucker bestreuen. Wer möchte, kann mit den Äpfeln auch eine Hand voll Rosinen unter die Hirse rühren. Lecker ist auch ein Aprikosen-Hirseauflauf.

Aprikosen-Hirseauflauf
In Wasser gekochte Hirse kann auch als Grundlage für einen Hirseauflauf mit Aprikosen verwendet werden: 150 Gramm gekochte Hirse abtropfen lassen; zwei Eier mit einem Viertelliter Milch und drei Esslöffeln Honig schaumig schlagen, 80 Gramm Haselnüsse und die Hirse darunter heben und mit einem Achtelliter Sahne vermengen.

Die Hirsemischung in eine gefettete Auflaufform geben, mit Aprikosenhälften bedecken und bei 170 Grad zirka 35 bis 40 Minuten backen. Guten Appetit.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 10.03.2008
Quelle: kochmix
 
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