Heiße Bratäpfel - winterlicher Genuss mit gesundheitlichem Plus

 
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Heiße Bratäpfel - winterlicher Genuss mit gesundheitlichem Plus

Wenn es draußen klirrend kalt ist und vielleicht sogar ein paar Schneeflocken vom Himmel fallen, dann ist es Zeit für eines der winterlichsten Desserts schlechthin: den Bratapfel.

Bratäpfel mit getrocknetem ObstAls Bratäpfel eignen sich Apfelsorten von leicht mürber Konsistenz wie Elstar, Boskop oder Jonagold. Das Zubereiten eines Bratapfels ist denkbar leicht. Einfach das Kerngehäuse entfernen, den Apfel in eine ofenfeste Form setzen und nach Wunsch mit einer leckeren Füllung versehen.

Vor dem Backen gibt man noch ein wenig Honig oder Zucker über die Äpfel und lässt sie dann für eine gute halbe Stunde im Ofen gar werden. Ist der Bratapfel schön braun, der Zucker karamellisiert und erfüllt ein köstlicher Duft die Wohnung, dann ist das Bratapfel-Dessert fertig zum Essen.

Wenn es im Hals kratzt oder die Stimme den Dienst versagt, ist ein mit Honig gefüllter Bratapfel übrigens viel mehr, als nur ein Dessert. Da der Honig und die im Apfel enthaltenen Enzyme den Hals besänftigen, gilt der Bratapfel im Falle einer Erkältung auch als Medizin und darf guten Gewissens genossen werden.  

Bratapfel - leicht und gesund?

Das bekannte englische Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ hat durchaus seine Berechtigung, denn der Apfel an sich ist leicht und gesund. Das ballaststoffreiche Obst versteckt unter seiner Schale neben nahezu zwei Dutzend verschiedener Spurenelemente und Mineralstoffe zahlreiche Vitamine und ist zudem äußerst kalorienarm.

Kombiniert mit weihnachtlichen Gewürzen wie etwa einer Prise Zimt, einer Prise Gewürznelken-Pulver und einigen Nüssen wird die gesundheitsfördernde Wirkung sogar noch verstärkt. Der Genuss von Zimt und Nelken weckt nicht nur die Weihnachtsstimmung, sondern macht auch Fieber, Entzündungen und Mikroben den Garaus. Nüsse sind seit jeher hochkonzentrierte Vitalstofflieferanten und reich an ungesättigten Fettsäuren. 

Wie gehaltvoll hingegen der fertige Bratapfel ist, das hängt natürlich von der Zubereitung ab. Die Füllung entscheidet, ob das Dessert leicht oder eine wahre Kalorienbombe ist. Steckt Marzipan im Apfel und wird zur Krönung noch eine gehaltvolle Sahnesoße über das Dessert gegossen, liegt der Bratapfel bald schwer auf den Hüften, wenn er nicht mit einem flotten Spaziergang wieder ausgeglichen wird. Gesund und lecker ist er allerdings weiterhin und im Vergleich mit einem Stück Weihnachtsstolle sogar noch um einiges leichter als das Backwerk.

Bratapfel mit Zucker und Zimt – ein Gedicht an kalten Tagen

Ob Gaumenschmeichler oder Seelentröster - mit dem folgenden Rezept lässt sich ein simpler Apfel in beides verwandeln. Benötigt werden zwei große Äpfel, 60 Gramm Zucker, 60 Gramm Butter, 30 Gramm Rosinen, eine Prise Salz und ein Teelöffel Zimt.

Entkernen Sie zuerst den Apfel, vermischen Sie dann den Zucker und die kleine Prise Salz mit Butter und Rosinen. Verteilen Sie die Füllung gleichmäßig in die Äpfel und stäuben Sie den Zimt darüber. Lassen Sie die Bratäpfel für 30 Minuten im Ofen garen und servieren Sie sie heiß. Köstlich schmeckt dazu eine Kugel Vanille-Eiscreme oder eine kühle Vanillesauce.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 11.01.2010
Quelle: kochmix
 
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