Hautdiät - Ernährungstipps bei Pickeln und Akne

 
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Hautdiät - Ernährungstipps bei Pickeln und Akne

Dass Ernährung keinen nachweisbaren Einfluss auf Hautkrankheiten wie Akne haben soll, muss leider ins Reich der Mythen verwiesen werden. Tatsächlich hat die richtige Ernährung einen großen Einfluss auf das Aussehen der Haut.

Hautprobleme durch falsche ErnährungDas Hautbild lässt sich von innen her wesentlich klären, die Ausbildung von Mitessern und Eiterpusteln kann sehr stark verringert werden. Negativ wirkt sich auf die Haut vor allem die Mischung von Milch und Zucker in jeder Form aus. Leider – das ist die schlechte Nachricht – zählen in diese Kategorie ziemlich alle „Lieblingsessen“: Pudding, Grießbrei, fast alle Kuchenteige, Sahne- und Milchcremes aller Art, Schokolade, Pralinen, gesüßter Joghurt, die Liste ist lang und schließt auch Quark, Joghurt, Buttermilch und Kefir ein.

Für manche Dinge ist es möglich, einen milch- oder zuckerfreien Ersatz zu finden, wie ihn manche Reformhausprodukte für Leute mit Laktoseunverträglichkeit bieten. Dazu muss man im Selbstversuch ausprobieren, ob man eher Reis-, Mandel-, Hafer- oder Sojamilch verträgt. Als sehr verträglich für die Haut können Sojamilch und Sojamilchprodukte bezeichnet werden, allerdings in maßvollem Einsatz und möglichst wenig gesüßt.

Süßes sollte überhaupt nur sehr wenig auf dem Speisezettel stehen und wenn, dann unbedingt weißen Zucker vermeiden. Schon ein Ausweichen auf Rohrohrzucker oder Honig ist hier sehr hilfreich. Wer Auf Kuchen nicht dauerhaft verzichten mag, dem sei der Hinweis auf die jüdische Küche empfohlen, die sehr feine Kuchen mit Pflanzenöl, ohne Zusatz von Milch oder Butter, bietet.

Ganz wichtig ist es, mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken, und zwar nicht Kaffee, sondern Wasser oder Tee. Kaffee ist jedoch kein Problem, solange man zusätzlich viel  Wasser und Tee trinkt.

Heilende Tees für die Haut

Vor allem am Beginn der Hautdiät oder im akuten Stadium der Akne sollte man bis zum Abklingen der Symptome dreimal am Tag ein Tee aus den Blüten und Blättern des Wilden Stiefmütterchens (aus der Apotheke) getrunken werden, und zwar zwei Prisen pro Tasse, oder auch eine Tee von Ringelblumenbüten – die auch als Kompressen eine heilsame Wirkung entfalten.

Danach sollten über einen längeren Zeitraum – am besten ca. vier Wochen oder so lange es einem gut tut, Tees getrunken werden, die reinigend und entschlackend wirken. Dazu gehören Brennessel, Schafgarbe oder auch Löwenzahnwurzeln und –blätter. Das gibt es alles in der Apotheke und ist auch vom Preis her billiger als manche hoch angepriesenen Aknemittelchen.

Leichte Kost entlastet Magen und Darm und macht schönere Haut

Da Akne durch Magen-, Darm- und Verdauungsstörungen sehr negativ beeinflusst wird, sind die Tees in jedem Fall hilfreich zur Vorbeugung, aber man sollte auch Nahrungsmittel vermeiden werden, die Magen und Darm belasten.

Meistens weiß man selbst, was einem da nicht gut tut, allgemein sind schwer verdauliche Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen und Bohnen lieber zu meiden, ebenso wie weißes Mehl Die meisten Kohlsorten sind, vor allem wenn milchsauer vergoren, für den Magen- Darm-Bereich dagegen sehr gut und wirken sich auch entsprechend auf das Hautbild aus.

Vitamine aus Volkornprodukten, Gemüse, Obst

Sehr wichtig sind viele Vitamine. Deswegen sollten, wo möglich, die Vollkornvarianten bevorzugt werden: Also lieber ungeschälten Reis statt weißen, Vollkornbrot statt Baguette usw. – aber auch hier: Nicht übertreiben! Immer mal Spaghetti mit Tomatensoße sind in Ordnung! Viel Gemüse, auch in Olivenöl gedünstet, Rohkost und jeden Tag frisches Obst sind ein Muss.

Auf Fleisch eher verzichten

Tierische Fette sind ebenfalls eine Belastung für die Haut und verstärken die Neigung, Pusteln auszubilden. Daher gehören Wurst in jeder Form, Speck, Schinken usw. auf den Index. Rotes Fleisch, wenn irgend möglich, meiden und wenn, dann die gekochte Form bevorzugen, also z. B. lieber einen Tafelspitz in Brühe als ein Rindersteak vom Grill.

Besser für die Haut ist es, insgesamt auf Geflügel und Fisch umzustellen mit viel Gemüse, Obst und Salat. Kleine Wunder können auch ein paar Fastentage bewirken oder auch mal ein Tag in der Woche mit Saft und Gemüsebrühe.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 18.11.2009
Quelle: kochmix
 
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