Hartz IV - Tag 4 Heute ist Fleisch in der Pfanne

 
Rezepte, Kochen, Kochbuch, Kochrezepte, TV-Guide usw.

Kategorien für das Kochmagazin:

Kochmagazin: Live Search

Kochmagazin - ratgeber

Hartz IV - Tag 4 Heute ist Fleisch in der Pfanne

Wie gestern schon angekündigt, will ich mal schauen, ob und wie meine Ernährung mit den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) übereinstimmt. Zuerst prüfe ich mal den Calcium-Anteil.

Lebensmittel in denen Calcium enthalten istKlar, Calcium ist reichlich in Milchprodukten enthalten – schließlich sollen die Kälbchen, Lämmer oder Zicklein ja schnell kräftige Knochen entwickeln. Mein Konsum von Milchprodukten ist bislang deutlich geringer als sonst. Käse gehört nämlich zu meinen Leibspeisen (dafür esse ich eher selten Fleisch).

Parmesan ist ziemlich calciumreich – ein Esslöffel geriebener Parmesankäse enthält immerhin 120 mg Calcium, also etwas mehr als ein Zehntel meines Tagesbedarfs. Doch den habe ich nicht gekauft. Stattdessen aber Ziegenkäse mit 258 mg Calcium pro 60 Gramm. Außerdem trinke ich im Kaffee zwischen 100 und 150 Milliliter Milch – macht noch mal mindestens 120 mg Calcium. 70 Gramm Joghurt enthalten rund 90 mg, 100 Gramm Magerquark 133 mg Calcium.

Meine Haferflockenportion (durchschnittlich 35 Gramm) liefert 16 mg Calcium, eine mittlere Stange Lauch (ca. 100 Gramm) 87 mg, eine Sprosse Chicoree nur die Hälfte, nämlich etwa 43 mg.

Über den Daumen gepeilt scheint mir, dass mein Calciumbedarf gedeckt ist. Allerdings gehen Joghurt und Magerquark der Neige zu. Dafür habe ich noch Karotten bis zum Abwinken – und 100 Gramm Karotten versorgen mich mit 43 mg Calcium.

Wer Milch und Milchprodukte nicht mag oder nicht verträgt, kann seinen Bedarf an Calcium auch über Gemüse und – glücklicherweise – Mineralwasser decken.

Vollkornbrot zum Frühstück

Heute esse ich eine Scheibe Vollkornbrot mit Butter zwei Löffeln Magerquark und Marmelade. Schon nach anderthalb Stunden stelle ich fest: Das hält nicht so lange vor wie das Müsli, und mein Magen knurrt schon um 11 Uhr vernehmlich. Trotz reichlichen Wassergenusses und einem Extra-Kaffee mit Milch neben der Arbeit. Also werde ich heute mal superpünktlich um 12 Uhr essen, statt wie sonst zwischen 12.30 und 13.30 Uhr irgendwann.

Mittagessen: Hackfleischcurry

Hartz IV - Zum Mittag gab es heute HackfleischcurryMein gestriges Gemüsecurry fällt mir ein, als ich darüber nachdenke, was ich heute kochen könnte. Prompt läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Also beschließe ich: Heute gibt es wieder Curry, diesmal aber mit Fleisch.

Wie gestern brate ich zunächst wieder eine kleingehackte Zwiebel an. Sobald sie sich sanft färbt, gebe ich 250 Gramm Hackfleisch (halb Rind, halb Schwein) dazu, das ich mit dem Rührlöffel flach drücke und dann in kleine Bröckchen zerteile.

Während das Hack vor sich hin brutzelt, esse ich eine rohe Karotte und schneide zwei weitere wie gehabt in Rädchen, ebenso eine halbe Stange Lauch, und werfe erst die Möhren, kurz danach dann die Lauchstreifen in die Pfanne.

In einer Tasse mische ich jetzt eine Sauce an: Einen Teelöffel Mehl mit einem Esslöffel Sojasauce glattrühren, dazu eine halbe Zehe Knoblauch, durchgedrückt. Den Rest der Zehe drücke ich gleich in die Pfanne auf eine fettige Stelle, damit er dort anbrät. Nun reibe ich etwas frischen Ingwer in die Sauce und gebe das Currypulver dazu. Die Sauce scheint mir etwas wenig für das Fleischcurry, aber salzig genug ist sie schon. Also gebe ich noch einen Schwapp Wasser dazu und verrühre die Ingredienzien.

Außerdem wandert auch wieder eine Sprosse Chicorée in das Curry – er gibt eine leicht bittere Note dazu, die ich sehr schätze. Außerdem ist er in Nullkommanichts gar, fast so schnell wie Chinakohl. Ein weiterer Vorteil. Denn ich esse zwar gern, aber ich verschwende ungern viel Zeit ans Kochen.

Nun den Chicorée in die Pfanne geben, mit den anderen Zutaten verrühren und noch mal kurz auf heiß stellen. Dann verteile ich die Sauce unter Rühren relativ gleichmäßig über das Fleischcurry – fertig ist das Mittagessen. Dazu gibt es nämlich nichts weiter, ich bin zu hungrig und habe auch Lust auf Fleisch.

Die Menge ist jedoch so groß, dass noch eine Portion fürs Abendessen oder für Morgen übrig bleibt. Sehr praktisch.

Nachmittagskaffee

Als mich meine üblichen nachmittäglichen Süßigkeitsgelüste überkommen, mache ich mir einen Fruchtjoghurt aus zwei Esslöffeln Naturjoghurt anderthalb Teelöffeln Marmelade. Später esse ich noch eine Orange – mein Obstkonsum ist vermutlich geringer als wünschenswert.

Abendessen

Am Abend verspeise ich die Reste vom Mittagessen und drei Scheiben Knäckebrot mit Kalbsleberwurst, später noch eine weitere Scheibe Vollkornbrot mit Butter und Schinken sowie eine Karotte. Heute habe ich wirklich viel gegessen.

Anzeigen zum Artikel:


Weitere Interessante Artikel aus der selben Kategorie: Ratgeber
» Katerfrühstück - was man beachten sollte!
» Fisch Grillen - Welcher Fisch eignet sich zum Grillen ?
» Silizium, für einen guten Soffwechsel und jüngere Haut
» Pausensnack für Zwischendurch - die clevere Büro Mahlzeit
» Eier - Sind zu viele Eier ungesund ?

Kategorie: ratgeber
Hits: 13301 mal gelesen
Erfassung: 10.03.2009
Quelle: kochmix
 
nach oben


Copyright © Pixel Trader Ltd. 2005 2006 2007 All rights reserved.