Hartz IV - Tag 2 Am Sonntag gibt es was besonderes

 
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Hartz IV - Tag 2 Am Sonntag gibt es was besonderes

Tja, erstens kommt es anders. Nach all diesen Gedanken über das Essen, dem hin- und herrechnen und dem Wocheneinkauf ist mir die Lust aufs Kochen erstmal vergangen.

Genau zu planen, wann ich was esse, bin ich nicht gewohnt. Üblicherweise koche und esse ich gerade so, wie es mir im jeweiligen Augenblick in den Kram passt. Aber mir scheint, diese Art von Flexibilität ist sehr schwierig durchzuhalten, wenn man beim Einkaufen so genau jeden Pfennig beziehungsweise Cent umdrehen muss. Schon gar, wenn man dabei auch noch darauf achten will, sich gesund zu ernähren.

Zum Frühstück: Quarkbrot

Zum Frühstück gibt es ein QuarkbrotGerade habe ich ganz offensichtlich eine Quarkphase. Auch vor dem Experiment habe ich schon etliche Tage Quark und Marmelade auf dem Brot gegessen, und jetzt geht’s gerade so weiter. Also auch heute wieder: Eine Scheibe Vollkornbrot, dazu 1,5 Esslöffel Magerquark und 1,5 Teelöffel Marmelade. Und Kaffee satt, selbstverständlich.

Als Ohrenschmaus höre ich dazu klassische Musik aus der Barockzeit, genauer gesagt: Musik von Georg Friedrich Händel, da wir ja sowieso gerade seinen 250 Todestag feiern (eigentlich makaber) im Händel-Jahr 2009.

Mittagessen: Pellkartoffeln & Heringssalat

Das Mittagessen gibt einiges her, diesmal gibt es Heringsfilets mit PellkartoffelnEigentlich sollte es auch etwas Besonderes als Mittagessen geben heute, so war mein Plan. Aber dann hatte ich doch keine Lust, aufwändig zu kochen, und zudem stand mir der Sinn nach Hering.

Also habe ich erst mal einen Pott Pellkartoffeln aufgesetzt. Der Topf ist klein, die Kartoffeln auch – 11 Stück passen rein. Während die Kartoffeln vor sich hin köcheln, schneide ich zweieinhalb Heringsfilets und zwei saure Gurken klein und schöpfe sie mit etwas von der Joghurt-Sahne-Sauce, in der die Filets schwimmen, auf den Teller.

Endlich sind die Kartoffeln fertig, vier Stück dazu, fertig ist das Mittagessen. Klingt frugal, schmeckt mir köstlich. Und danach kuschele ich mich mit einem Kaffee und wohligem Seufzen zum Lesen auf meinem Sessel ein.

Was trinkt die Frau eigentlich?

A propos Kaffee – über Getränke habe ich mich noch recht wenig ausgelassen. Wenn Sie meinen Einkaufszettel noch in Erinnerung haben: Es gibt Teebeutel und einen Liter Apfelsaft, ansonsten ist das gute Wasser aus dem Wasserhahn angesagt.

Da ich dank der kräftig schmeckenden Kaffeesorte meinen Kaffee ja mit nur wenig Pulver koche, denke ich, dass er auch koffeinärmer ist als gewöhnlich. Deshalb koche ich morgens einen Liter Kaffee, den ich über den Tag verteilt trinke. Jeden zweiten Tag hilft mir meine Nachbarin dabei, wenn wir am späten Vormittag oder nachmittags beim Kaffee ein Schwätzchen halten.

Ansonsten habe ich eine Kunststoffflasche, die einen halben Liter fasst. Die fülle ich morgens auf und versuche, dreie davon über den Tag verteilt zu trinken. Denn wenn ich konzentriert vor dem Bildschirm sitze und schreibe, passiert es sonst zu leicht, dass ich das Trinken vergesse.

Nachmittags: Rosinen und Joghurt

Am Nachmittag bekomme ich etwas Hunger. Erst verspeise ich einen Esslöffel Rosinen, aber das reicht noch nicht. Also mische ich Joghurt mit Vanillezucker und esse ein Knäckebrot dazu.

Abendessen: Bratkartoffeln

Das Abendessen besteht diesmal aus BratkartoffelnHeute Abend mache ich mir Bratkartoffeln, weil ja noch Pellkartoffeln übrig sind. Leider ist eine verdorben, keine Ahnung, wie man das nennt, aber als ich sie schneide ist sie innendrin irgendwie wässrig und glasig zugleich, riecht auch nicht besonders kartoffelig, sondern fade und eklig gleichzeitig. Also weg damit.

Den Rest schneide ich in dicke Scheiben, während 2,5 Scheiben fein gewürfelter Schinken und eine ebenfalls gewürfelte Zwiebel in der Pfanne vor sich hin brutzeln. Noch ein bisschen Gemüsebrühepulver als Gewürz drüber, fertig ist das Abendessen. Als Nachtisch esse ich eine saftige Orange.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 06.03.2009
Quelle: kochmix
 
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