Harald Wohlfahrt - Kochkunst auf höchstem Niveau

 
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Harald Wohlfahrt - Kochkunst auf höchstem Niveau

Wer über die Weihnachtsfeiertage einen Abstecher in die Baiersbronner „Schwarzwaldstube“ plant, um sich dort von Harald Wohlfahrt und seinem Team kulinarisch verwöhnen zu lassen, ist im Oktober leider schon ein wenig zu spät dran.

Harald Wohlfahrt hat drei Michelin-SterneFeiertags und an Wochenenden ist eine Wartezeit von bis zu sechs Monaten einzuplanen, unterhalb der Woche geht es mit gut drei bis vier Monaten ein wenig schneller. So, wie der Aufstieg Harald Wohlfahrts nicht kometenhaft von einem Tag auf den nächsten erfolgte, bedürfen eben auch die Reservierungen in seinem Restaurant einer generalstabsmäßigen Planung.

Wenn eine mehrmonatige Wartezeit gerechtfertigt ist, dann wohl in seinem Fall. Harald Wohlfahrt gilt nicht umsonst als einer der Spitzenköche – und das nicht nur national, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus. Der deutsche Spitzenkoch sammelt Auszeichnungen, wie andere Köche Rezepte. Drei Michelin-Sterne, fünf Aral-Schlemmeratlas-Kochlöffel, fünf Gourmetzeitschrift-Punkte und dann im Jahr 2005 noch 19,5 von 20 möglichen Punkten durch Gault Millau – besser geht es kaum.

Bemerkenswert ist es, dass sich Wohlfahrt nicht mit dem zufrieden gibt, was er erreicht hat, sondern seine Gäste mit immer wieder neuen Gerichten verzaubert. Das inspirierende Schaffen der internationalen Spitzenköche fest im Blick, treibt sich Harald Wohlfahrt stets zu neuen Höchstleistungen an.

Sein konservativer Stil, kombiniert mit erfrischender Neugier und absolutem Perfektionismus - der sich schon mal darin äußert, dass der Chef die Dekoration am Tellerrand mit der Pinzette selbst zurechtzupft – wird die Gourmets immer wieder verzaubern.

 

 

Wohlfahrts Weg an die Spitze der Kochzunft

Erfahrung mit der bodenständigen Küche machte Harald Wohlfahrt schon als Kind auf dem Bauernhof seiner Großeltern. Der 1955 in Baden-Württemberg geborene Wohlfahrt erkennt schon früh seine Passion und so führt ihn sein Weg 1971 in „Mönchs Waldhotel“, in dem er seine Ausbildung zum Koch absolviert.

Schon 1980 zieht es ihn endgültig in die Küche der „Schwarzwaldstube“ im Hotel „Traube Tonbach“, und dorthin lockt er noch immer die Gourmets. Viele der heutigen Spitzenköche, darunter etwa Jörg Sackmann oder Christian Scharrer, schauten während ihrer Ausbildung über die Schulter von Harald Wohlfahrt.

War es ein schwerer Weg, sich all die Auszeichnungen zu erkochen, ist es nun zweifelsohne ein ebenso schwerer Weg, diese Auszeichnungen zu verteidigen, denn die Messlatte liegt hoch. Die Zieldefinition des Spitzenkochs ist jedoch klar: Er plant, seine Sterne bis zum Ruhestand zu halten. Mit dieser Motivation dürfte ihm das hoffentlich gelingen.

Bodenständig: Wohlfahrt veredelt traditionelle Gerichte

Dass Harald Wohlfahrt trotz der Lobeshymnen aus aller Munde sehr bodenständig geblieben ist, zeigt sich bei der Frage nach seinem Lieblingsgericht. Das ist – allen Gourmetmenüs zum Trotz – der Gaisburger Marsch, bei dem es sich um einen urschwäbischen Eintopf aus Spätzle, Kartoffeln, Gemüse und Ochsenfleisch handelt.

Liegt also der Termin in der Schwarzwaldstube noch in allzu weiter Ferne, ist der Gaisburger Marsch vielleicht ein kleines Licht am Horizont, mit dem Sie sich die Wartezeit auf Harald Wohlfahrt versüßen können.

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Kategorie: Koeche
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Erfassung: 04.11.2009
Quelle: kochmix
 
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