Grillparty richtig geplant, für ungetrübten Grillspaß

 
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Grillparty richtig geplant, für ungetrübten Grillspaß

Es scheint so einfach zu sein: Grill anfeuern, Kohle herunterbrennen lassen, Fleisch auflegen – doch auch eine sommerliche Grillparty birgt ihre Tücken und Fallen.

Grillparty richtig geplant, ungetrübter GrillspaßDas gilt besonders dann, wenn die Temperaturen in Richtung 30-Grad-Marke klettern und überdies abendliche Sommergewitter drohen. Wer sich nicht gründlich wappnet, muss damit rechnen, dass die Grillparty mit Freunden sprichwörtlich ins Wasser fällt oder zur kulinarischen Katastrophe mutiert. Denn genau diese zwei Sommerfaktoren – Hitze und plötzliche Regengüsse – sind zu berücksichtigen, wenn es an die Vorbereitung eines gelungenen Barbecues geht.

Nicht nur die Gastgeber müssen bei der Planung eines Grillfestes einen kühlen Kopf bewahren – auch die Speisen verlangen nach einer strikten Kühlung bis kurz vor dem Genießen. Ab 20 Grad Celsius aufwärts vermehren sich Keime rasant, was ganz besonders für Salate, Fisch und Fleisch gilt.

Daher ist es ratsam, rechtzeitig Platz im Kühlschrank zu schaffen oder den Nachbarn um Hilfe zu bitten, falls die Kapazität des eigenen Väterchen Frost nicht ausreicht. Denn die Salate sollten auch ihre Zeit zum Durchziehen bekommen – allerdings bei Temperaturen von maximal sieben Grad. Auf selbst gemachte Mayonnaise sollte wegen der Salmonellengefahr grundsätzlich verzichtet werden.

Das fällt umso leichter, wenn man bedenkt, dass es im Supermarkt auch wohlschmeckende, leichte Salatcremes gibt, die kalorienschlank daher kommen und sich wunderbar dazu eignen, Kartoffelsalat oder Nudelsalat anzumachen.

Mediterran und gesund ist auch ein bunter Salat aus Gurke, Tomate, Paprika und Feta-Würfel, der mit einem leichten Essig-Öl-Dressing gewürzt wird. Generell ist es heilsam für die hitzebelastete Verdauung, wenn die Dressings fettreduziert ausfallen und beim Nudelsalat Fleischwurst und schwer bekömmliches Dosengemüse außen vor gelassen werden.

Ofenkartoffeln benötigen eine extrem lange Garzeit von bis zu einer Stunde – sie müssen also rechtzeitig in den Backofen geschoben werden, um lästige Wartezeiten zu vermeiden. Alternativ kann frisch aufgebackenes Baguette mit Kräuterbutter serviert werden, dass binnen 15 Minuten kross wird.

Das Grill Fleisch braucht ebenfalls eine strikte Kühlung bis zum Grillen und sollte keinesfalls vorher schon bei sommerlichen Temperaturen im Freien auf seinen Einsatz warten. Beim Grillen selbst ist Geduld gefragt: Das Fleisch darf erst dann aufgelegt werden, wenn die Kohle gut heruntergebrannt ist und eine weiße Farbe angenommen hat.

Das Wetter lässt sich freilich kaum beeinflussen – manchmal entlädt sich ein Gewitter, von dem in den Vorhersagen nicht die Rede war, manchmal bleiben angekündigte Gewitter aber auch fern. Die Möglichkeit, bei plötzlichen Unwettern in ein Partyzelt oder auf eine überdachte Terrasse auszuweichen, ist also Gold wert. Partyzelte gibt es inzwischen relativ günstig in Bau- und Gartenmärkten; wer weder ein Zelt noch eine Überdachung parat hat, kann im Notfall auf einen Elektrogrill ausweichen – der ermöglicht es nämlich, das Fleisch auch in Innenräumen einigermaßen stilgerecht zuzubereiten.

Nach einem heil überstandenen Sommergewitter kann sich die Luft beträchtlich abkühlen. Wohl dem, der auch hier vorgesorgt hat und über eine Garten-Außenheizung verfügt. Im Trend sind zum Beispiel schwedische Feuer – Holzscheite, die in einem Metallkorb abbrennen -, Gasheizständer und elektrische Wärmesonnen, die ein langes Feiern unter freiem Himmel nicht zur frostigen Angelegenheit verkommen lassen.

Übrigens: Es spart sowohl bei der Vorbereitung als auch beim Abwasch viel Arbeit und Mühe, wenn den Gästen Pappgeschirr angeboten wird. Beim Grillen ist diese Variante absolut kein Fauxpas. Campinggeschirr ist in ansprechenden Designs und robuster Pappe schon für wenig Geld erhältlich und zaubert Farbe auf den Tisch.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 05.06.2008
Quelle: kochmix
 
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