Gewürze zu Weihnachten von Muskat bis Zimt Teil 2

 
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Gewürze zu Weihnachten von Muskat bis Zimt Teil 2

Was wäre Weihnachten ohne seine Gewürze? Sie verleihen dem Fest der Liebe seinen unverkennbaren, appetitanregenden Duft und sorgen zudem dafür, dass die adventlichen Leckereien nicht nur auf der Zunge zergehen.

Gewürze zu Weihnachten von Muskat bis Zimt Teil 2Sondern auch die Verdauung unterstützen, erfrischen und Winterkälte vertreiben. In unserem zweiten Teil des weihnachtlichen Gewürzlexikon entführen wir Sie in die exotische Welt von Muskat, Piment, Vanille und Zimt.

Muskat
Muskat ist eines der Weihnachtsgewürze, die bei guten Köchen das ganze Jahr über Saison haben – zum Beispiel für das Zubereiten eines Gratins oder Kartoffelpürees. Unterschieden wird hierbei zwischen der Muskatblüte und der Muskatnuss. Da die Muskatblüte ein edleres, feineres Aroma hat, gilt sie bei Gourmets als das Nonplusultra des Muskatbaums.

Geschmacklich sind sich Muskatnuss und -blüte aber sehr ähnlich. Der Muskatnussbaum ist auf den Philippinen und den Gewürzinseln zu Hause und bringt gelbe, pflaumengroße Früchte hervor, deren Samen die Gewürzöle bergen. Die dezent aber charakteristisch schmeckende Muskatnuss kommt vorwiegend beim weihnachtlichen Backen zum Einsatz, beispielsweise für Lebkuchen und Pfeffernüsse.

Piment
Nicht zu verwechseln mit der Gewürznelke ist der Nelkenpfeffer - das so genannte Piment. Der Pimentbaum stammt aus Westindien, Jamaika und Lateinamerika. Seine Beeren werden in speziellen Öfen getrocknet, bis sie eine raue, rotbraune Schale bekommen haben – denn genau in dieser Schale steckt der intensive Geschmack des Piments. Piment wird als gemahlenes, sehr feines Pulver verkauft und erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Nelken, Pfeffer und Muskat. Deshalb wird Piment von manchen Köchen auch als „Allgewürz“ bezeichnet und verleiht Lebkuchen ihre unaufdringliche, angenehm wärmende Schärfe.

Vanille
Wie Muskat zählt auch Vanille zu jenen Gewürzen, die zum Standardsortiment eines gut ausgerüsteten Kochs gehören. In der Weihnachtsbäckerei hat die Vanille allerdings einen wahren Großensatz zu bewältigen: Sie wird in fast jeden Plätzchenteig gemischt, umhüllt die berühmten Vanillekipferl, gesellt sich zu Punschgetränken und schmiegt sich in Bratäpfel.

Wer etwas auf seine Kochkünste hält, verwendet die echten, schwarzen Vanilleschoten, aus denen das Mark ausgekratzt wird. Die Vanillepflanze ist eine Orchidee und ragt bis zu 15 Meter hoch in den afrikanischen Himmel. Da sie über 35 Duftkomponenten beinhaltet, ist die Vanille auch bei der Parfumproduktion unverzichtbar. Nicht zuletzt soll sie aphrodisierend wirken und die körpereigenen Glücksbotenstoffe in Schwung bringen.

Zimt
Aus dem fernen Ceylon stammt der Zimtbaum, dessen getrocknete Rinde zu goldgelbem, duftendem Pulver verarbeitet wird – dem Zimt. Zimt verfeinert Bratäpfel, Gebäck und wurde sogar Namensvetter seiner eigenen Sterne. Damit die nussigen Zimtsterne schön weich und aromatisch bleiben, sollten sie zusammen mit Orangenschalen in einer Blechdose aufbewahrt werden. Hochwertiger Zimt ist gesund: Er senkt den Blutfettspiegel, wirkt wohltuend auf die Verdauung, fördert den Appetit und wärmt mit seiner prickelnden, sanften Schärfe von innen.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 20.11.2007
Quelle: kochmix
 
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