Getreide - Getreidesorten im Vergleich

 
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Getreide - Getreidesorten im Vergleich

Was wäre ein Frühstück ohne Frühstückssemmel oder Müsli? Ob es nun der Kornspitz, die Nudeln, Semmeln oder Haferflocken sind – Getreide in jeder Form schmeckt und gibt uns Kraft.

Getreide - Getreidesorten im VergleichAlle Getreidesorten sind reich an B-Vitaminen, Ballaststoffen, Kohlehydraten, Eiweißen und Mineralstoffen. Je weniger das Getreide bearbeitet wird, desto nährstoffreicher ist es. Dr. Bruker empfahl sogar – so wie einige andere Gesundheitspäpste auch – den Verzehr von Frischkornbrei.

Frischkornbrei ganz einfach

Für Frischkornbrei schrotet man drei Esslöffel Getreide nach Wahl, gießt mit soviel frischem Wasser auf, dass die Flüssigkeit am nächsten Morgen vollkommen aufgesaugt ist und lässt die Mischung über Nacht an einem warmen Ort stehen. Am nächsten Morgen kann man den Brei mit Schlagsahne oder Joghurt, Früchten und etwas Zitronensaft noch schmackhafter machen. Auch lecker: Man lässt das Getreide ankeimen und genießt die Sprossen z. B. auf einem Salat.

Buchweizen

So verschieden die Getreidesorten aussehen und schmecken, so verschieden sind auch ihre Inhaltsstoffe: Buchweizen enthält viel wertvolles Eiweiß und dreimal soviel Lysin wie Weizen (gut für’s Knochenwachstum). Lezithin sorgt für gute Nerven und ein gutes Gedächtnis, weiters versorgt Buchweizen den menschlichen Körper mit guten Fetten. Die enthaltene Kieselsäure sorgt für schöne Haare, Haut und Nägel.

Dinkel

Für Hildegard von Bingen galt Dinkel als das beste Getreide: „fettig und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner“, pries sie die Vorzüge des Dinkelkorns. Ihm werden zahlreiche Heilkräfte zugeschrieben. Seine Inhaltsstoffe – Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamin A, E und B, Eisen, Magnesium, Phosphor – werden rasch resorbiert und im Körper verarbeitet.
Wer Wert auf basische Ernährung legt, ist mit Dinkel gut beraten. Im Gegensatz zu anderen Getreidesorten reagieren Dinkel und Dinkelprodukte nämlich basisch im menschlichen Organismus.

Gerste

Gerste gilt als das älteste Getreide der Welt. Sie enthält besonders viel Kieselsäure, die nicht nur gut für Haut, Haare und Nägel, sondern auch für die Knochen ist.

Hafer

Und „Wenn der Hafer sticht …“, liegt das wohl an den Inhaltsstoffen des Hafers: Er hat eine belebende Wirkung auf Mensch und Tier. Hafer enthält doppelt soviel Eiweiß wie andere Getreidesorten – 100 Gramm Haferflocken decken, bei regelmäßigem Verzehr, den Tagesbedarf eines Menschen an essentiellen Aminosäuren ab.

Hirse

Als Leckerbissen für Wellensittiche kennt man sie ja bereits, aber man kann – ja, sollte sogar – Hirse auch in den eigenen Speiseplan aufnehmen und leckere Speisen daraus zaubern. Ihr Verzehr sorgt, Dank hohem Zink-Gehalt, selbst an grauen Regentagen für gute Laune. Außerdem ist sie leicht verdaulich.

Weizen

Weizen wurde bereits vor 4500 Jahren angebaut. Er eignet sich besonders gut zum Backen, denn er enthält hochwertiges Pflanzeneiweiß, vor allem Klebereiweiß (Gluten). Dieser macht z. B. den Hefeteig beim Kneten elastisch und hält den Teig zusammen. Leider verliert der Weizen bei der Verarbeitung zu weißem Mehl einen Großteil seiner Vitamine und Mineralstoffe, man sollte also Vollkornweizen den Vorzug geben.

Empfindlich gegen Getreide-Eiweiß: Glutenunverträglichkeit

Bei Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) muss man leider auf Weizen in jeder Form, also auch auf Grieß und Bulgur, aber auch auf andere glutenhaltige Getreide wie Dinkel, Kamut, Roggen, Gerste und Hafer verzichten. Reis und Mais kann in der Regel bedenkenlos gegessen werden. Als Alternative zum Weizenmehl kann man zu gemahlenem Amaranth, Buchweizen, Kichererbsen, Linsen, Hirse, etc. oder Reismehl greifen.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 25.06.2008
Quelle: kochmix
 
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