Gesundes Pausenbrot Kinder lieben Abwechslung und Überraschungen

 
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Gesundes Pausenbrot Kinder lieben Abwechslung und Überraschungen

Jeden Morgen das Gleiche: der fünfjährige Tim stochert in Zeitlupe in seinen Cornflakes herum, die achtjährige Laura würde statt zu frühstücken lieber noch ein bisschen schlafen…

Gesundes Pausenbrot: Kinder lieben Abwechslung und Überraschungen Doch ein gesundes Frühstück und Pausenbrot sind wichtige Voraussetzungen für einen guten Schul- oder Kindergartentag. Der Energiebedarf von Kindern ist hoch, da sie im Wachstum sind, sich viel bewegen, und im Vergleich zu Erwachsenen nur geringe Nährstoffreserven haben. Werden die Energiereserven nach dem Schlaf nicht wieder aufgefüllt, sind die Kinder oft unkonzentriert, zappelig und machen schnell schlapp. Frühstück und Pausenbrot sollten ein Drittel des Tagesbedarf an Nährstoffen liefern.

Frühstücksmuffel wie Laura sollten wenigstens einen Kakao trinken oder eine Banane essen. Wenn das Frühstück mager war, sollte das Pausenbrot entsprechend größer sein. Vier Bestandteile machen ein gesundes Pausenbrot aus: komplexe Kohlenhydrate (wie in Getreide), Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe und ein Getränk.

Die vier Säulen eines gesunden Pausenbrots
Wichtig sind die komplexen Kohlenhydrate, wie sie in Brot oder Brötchen enthalten sind, da diese nur schrittweise abgebaut werden und damit über mehrere Stunden hinweg die notwendige Energie liefern. Vollkornprodukte sind empfehlenswert, da sie wertvolle Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Der hohe Bedarf der Heranwachsenden an Eiweiß und Calcium lässt sich gut mit Käse, Quark, Joghurt, Milch und anderen Milchprodukte decken. Tierische Eiweiße, in Wurst und Schinken sollten die Ernährung ergänzen.

Vitamin C und Co. sind vor allem in Obst und Gemüse (möglichst aus ökologischem Anbau) vorhanden. Äpfel, Radieschen, Kirschtomaten, Karottensticks, Paprikastreifen, Gurkenscheiben oder eine Nektarine peppen das Pausenbrot gleichzeitig auf.

Ein Muss ist ein Getränk. Zwischen einem und zweieinhalb Litern sollte ein Schulkind, je nach Alter und Wetterverhältnissen, trinken. Dabei sollten Dickmacher wie Limo und Cola die Ausnahme sein. Mineralwasser, Frucht- oder Kräutertees und Saftschorlen sind die besten Durstlöscher.

Süße Flopps
Unkompliziert, gesund und lecker, so suggeriert uns die Werbung, scheinen eine ganze Menge süßer Riegel und anderer Pausensnacks zu sein. Doch trotz „so viel Gutem aus der Milch“ oder der „Extraportion Calcium“ enthalten diese Produkte meist nur wenige oder gar keine Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe und statt dessen überwiegend Fett und Zucker. Ihre sättigende Wirkung hält nicht lange an, da die Energie aus dem Zucker schnell verpufft.

Kinder fliegen jedoch auf die süßen Zwischenmahlzeiten. Um damit konkurrieren zu können, müssen Eltern sich Mühe geben. „Die Geheimnisse eines attraktiven und gesunden Pausenbrots sind Abwechslung, eine liebevolle Zubereitung und kleine Überraschungen“, verrät Christina Pittelkow. Die Fachberaterin für Ernährungsfragen beim Gesundheitsamt Stuttgart empfiehlt zudem, die Kinder bei der Wahl der Zutaten mitbestimmen zu lassen.

Tipps zum gesunden Pausenbrot

1. Es lebe die Vielfalt
Wechseln Sie Brotsorten und Belag häufig. Neben verschiedenen Käse- und Wurstsorten kann das Brot auch mit gewürztem Quark, Radieschenscheiben, Bratenfleisch, gekochtem Ei oder vegetarischen Brotaufstrichen belegt werden. Joghurt mit Müsli, ein Hähnchenschlegel, die Frikadelle oder der Kartoffel- und Nudelsalat vom Vorabend sorgen für Abwechslung.

2. Das Auge ist mit
Mit einem Salatblatt, etwas Kresse oder einigen Tomaten- oder Gurkenscheiben sieht ein Sandwich appetitlicher aus und schmeckt besser. Überraschen Sie Ihr Kind mit einem lustigen „Gurken-Radieschen-Gesicht“ auf dem Pausenbrot. Der Renner sind kleine bunte Spieße (auf Zahnstochern) aus Gemüse, Obst, Käse und Brotwürfeln. Beliebt sind außerdem mundgerecht  z.B. in kleine Dreiecke geschnittene Brote.

3. Freudige Überraschungen
Packen Sie Ihrem Kind ab und zu eine kleine Überraschung ein. Dies können besonders geformte Brote sein, aber auch Naschwerk wie Rosinen, Mandeln oder die ersten Erdbeeren der Saison. Auch gegen ein Stück Schokolade oder einige Kekse ab und an ist nichts einzuwenden. Die Überraschung kann aber auch in einer liebevollen kleinen Nachricht in der Frühstücksbox bestehen.

4. Mitbestimmung muss sein
Lassen Sie Ihr Kind von Zeit zu Zeit sein Pausenbrot selber aussuchen. Oft sind Kinder dann ganz begeistert von ihren Pausenbroten, wenn sie selber die Zutaten auswählen durften. Wenn sie dann bei der Zubereitung auch noch mitgeholfen haben, steigt das Ansehen des Pausensnacks gewaltig.

5. Gute Zutaten und Ideen im Internet
Infos zur Bio-Verpflegung in Kindertagesstätten und Schulen finden sich unter www.biokannjeder.de

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 14.03.2007
Quelle: Kochmix
 
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