Gesunde Ernährung für Kinder und den Suppenkasper

 
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Gesunde Ernährung für Kinder und den Suppenkasper

Zwar wird auch derjenige, der am liebsten immer nur Suppen essen würde, oft ein Suppenkasper genannt, aber die meisten von uns kennen wohl die Geschichte aus dem Struwwelpeter.

Gesunde Ernährung für Kinder und dem SuppenkasperDa ist es der kugelrunde Kasper, der sich weigert, seine Suppe zu essen und letztendlich am fünften Tage verhungert: ’’Ich esse meine Suppe nicht, nein meine Suppe ess’ ich nicht!“ Nicht wenige Eltern können von den Schwierigkeiten ein Lied singen, die lieben Kleinen nicht nur gesund und vernünftig zu ernähren, sondern es ihnen dabei auch noch recht zu machen.

Was am einen Tag noch die Leibspeise ist kann am nächsten Tag schon zu einem hysterischen Ausbruch mit Nahrungsverweigerung führen. Ich hab’s am eigenen Leibe erlebt. Pommes, Fischstäbchen, Burger und Spaghetti - keine Frage, Kartoffeln sind gesund, Fisch auch und Spaghetti esse ich selber gerne. Aber jeden Tag fettige Pommes? Oder Fischstäbchen? Und selbst wenn die Spaghetti mehr als zweimal pro Woche auf den Tisch kämen, würde mir schon bald die Lust daran vergehen.

Die gemeinsame Planung
Ich erinnere mich noch gut daran was ich früher gar nicht mochte, mir heute aber wunderbar schmeckt. Es bringt nichts, einem Kind einreden zu wollen, dass etwas ganz bestimmt schmecke. Es kann zwar funktionieren, muss aber nicht. Gibt man dem Kind jedoch das Gefühl, von Anfang an mit zu entscheiden, hat man schon die halbe Strecke auf dem Weg zu einem sinnvoll gefüllten Teller hinter sich gebracht.

Das fängt schon bei der Planung und beim Einkauf an. Was will man während der Woche denn zu essen machen, und welche Zutaten benötigt man? Wenn man das Essen obendrein noch spielerisch an das Kind heranbringen kann, ist das ein weiterer positiver Faktor. Ein phantasievoll zubereitetes Essen mit einem phantasievollen Namen ist doch gleich etwas ganz besonderes.

Kinder mögen Popeye, Popeye mag Spinat
Mit ein wenig Phantasie findet man einige Verfechter gesunden Gemüses. Da sind nicht nur Popeye, der spinatessende superstarke Seemann, sondern auch Comichase Bugs Bunny, der andauernd auf einer Karotte knabbert oder Bernd das Brot. Verzieren Sie ein Frühstücks- oder Abendbrot doch mit einem Gesicht. Zwei kleine Tomatenscheibchen als Augen auf ein Wurstgesicht, ein Gurkennäschen und einen Ketchupmund sind nur eine Idee.

Wie bekommt man ein Kind dazu, auch mal frische Sachen zu essen?
Im Grunde genommen ist es recht einfach. Allerdings muss man das Kind dazu manchmal etwas austricksen. Mein Kind mag keinen Salat. Ich mochte auch keinen Salat. Aber ich habe gerne mit den Fingern gegessen. Und wenn ich heute beim Salatschneiden ein Stück Gurke, Tomate oder ähnliches herumliegen lasse, schnabuliert mein Kind es ruckzuck weg.

Warum also nicht gleich Fingerfood? Radieschen in Wasser eingelegt verlieren ihre Schärfe. Karotten in Streifen geschnitten, Kohlrabi, Stauden-Sellerie und Paprika gleich mit und dann einen leckeren Dip dazu machen lassen. Selbstverständlich vom eigenen Kind.

Denn wenn das Kind mithilft und auch probiert, dann weiß es ja schließlich bereits, dass es schmeckt. Wenn dann noch die fröhliche Stimmung bei Tisch nicht fehlt, ist eine gute Ernährung gar kein Problem und aus einem Suppenkasper wird ein völlig normaler Esser.

Ausnahmen bestätigen die Regel…

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 03.07.2007
Quelle: Kochmix
 
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