Gaumenfreuden: Kostbare Lebensmittel für Gourmets

 
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Gaumenfreuden: Kostbare Lebensmittel für Gourmets

Essen war schon immer nicht nur Notwendigkeit, sondern auch Genuss. Und dieser Genuss ließ und lässt sich auf vielerlei Arten und Weisen steigern. Beispielsweise mit exotischen Gewürzen.

Ein Stück Kobe-Rind FleischAber auch die Seltenheit einer Speise oder die Schwierigkeiten, die man aufwenden muss, um sie als Gaumenfreude zu kosten, steigern den Genuss – und natürlich den Preis.

Aus früheren Jahrhunderten oder Jahrtausenden sind zum Beispiel Nachtigallenzungen als besondere Delikatesse überliefert. Man mag sich über den Sinn und Zweck streiten, die gefiederten Sänger für den menschlichen Gusto nicht nur ihrer winzigen Zungen, sondern auch ihres Lebens zu berauben – Fakt bleibt: Nachtigallenzungen waren einst en vogue und wurden teuer bezahlt.

Zu Zeiten, als so außergewöhnliche Gewürze wie Pfeffer, Zimt, Safran, Vanille, Kakaobohnen und Kaffe noch unter höchster Lebensgefahr per Schiff vom Orient und der Neuen Welt nach Europa transportiert wurden, zählten diese Gaumenkitzler zu den Kostbarkeiten der Küche. Manche tun es auch heute noch, aller Konkurrenz aus den Küchen der Lebensmittelchemiker zum Trotz. Denn die Vielzahl an Aromen, die beispielsweise eine einzige Vanilleschote entwickelt, lässt sich im Labor nicht rentabel nachbauen.

Luxusingredienzien der Gourmets

Werfen wir doch einmal einen Blick auf eine Auswahl aus dem Kuriositätenkabinett luxusliebender Gourmets:

Chinesischer Raupenpilz

Im Okzident ist China sprichwörtlich berühmt für Delikatessen und Heilmittel, die einem Mitteleuropäer eher das Gruseln beibringen. Zu dieser Kategorie dürfte auch der Chinesische Raupenpilz (Codyceps sinensi) gehören, der aus den Graslandschaften des Himalaya stammt. Yartsa Günbu, wie der Raupen befallende Pilz auf tibetisch heißt (dort wurde er bereits im 15. Jahrhundert n. Chr. medizinisch genutzt), soll – kaum verwunderlich – ein bedeutsames Aphrodisiakum sein.  

Wegen seiner medizinischen Qualitäten sowie als Statussymbol wird er heutzutage besonders in China sehr geschätzt. Schließlich kostet ein Kilogramm der Pilze, die mühsam auf Höhen von 4.000 bis 5.000 Metern über dem Meer gesammelt werden, ca. 24.000 Euro. Mit steigender Tendenz, weil die Pilze verstärkt gesammelt und deshalb rarer werden.

Katzenkaffee Kopi Luwak

Gegen den Raupenpilz mutet der Schleichkatzenkaffee (Kopi Luwak) aus Indonesien geradezu günstig an: Für rund 1.000 Euro kann man ein Kilogramm der durch den Fleckenmusang fermentierten Kaffeebohnen erwerben, um sich am Nachmittag ein Tässchen Zibetkatzen-Aroma zu gönnen.  

Problematisch ist allerdings die Beschaffung: Wie man allenthalben erfährt, gibt es zahllose gefälschte Kaffees, die ganz ohne Zibetkatze entstanden sind, aber zu zibetischen Preisen verkauft werden...

Japanisches Kobe-Rind

Japanische Kobe-Rinder wachsen unter so paradiesischen Zuständen auf, dass man geradezu neidisch werden könnte – nur dass ihr Schicksal sie schlussendlich als Steak auf einen Teller führt, stimmt dann doch deutlich nachdenklich.

Doch bis es soweit ist und sich das kostbare Tajima-Rind in einen saftigen und köstlichen Braten verwandelt, muss man sich als Kobe-Liebhaber erst einmal auf den Weg nach Japan machen. Denn die Japaner, so hört man, haben keine Lust, Rindfleisch, das die Auszeichnung und geschützte Bezeichnung "Kobe-Beef" erhalten hat, zu exportieren. Für 100 Gramm Kobe-Steak legt man in Japan schon mal 50 Euro und mehr auf die Ladentheke.

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 12.02.2010
Quelle: kochmix
 
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