Gastgeber: Wenn sich Gäste daneben benehmen

 
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Gastgeber: Wenn sich Gäste daneben benehmen

Für das Wochenende haben sich Freunde angekündigt. Eigentlich ist das ein Grund zur Freude. Aber manchmal können wenige Tage, an denen man sich gegenseitig ausgeliefert ist, ausreichen, um eine Freundschaft zu zerstören. Wie geht man nun mit solch brisanten Situationen richtig um?

Gäste die sich völlig daneben nehmenWenn sich ein Gast gern selbst einlädt, einen gut gefüllten Kühlschrank sowie ständige Unterhaltung zu jeder Tages- und Nachtzeit erwartet, ist die Gastfreundschaft schnell ausgereizt. In der Regel wird dann die innerliche Wut unterdrückt, ist man doch mit dem Leitsatz „Der Gast ist immer König“ aufgewachsen. Sicher soll es dem Gast an nichts fehlen, aber jede Gastfreundschaft kann und muss auch einmal ein Ende haben. Denn auch der Gastgeber darf Freundlichkeit und eine gewisse Wertschätzung seiner Gastfreundschaft durchaus erwarten.

Als Gast muss man stets wissen, in welchem Umfeld man verkehrt und sein Verhalten entsprechend anpassen. Nichts ist schlimmer als geradezu unverschämte Forderungen an den Gastgeber zu stellen und diesen damit schier in den Wahnsinn zu treiben. In solchen Fällen ist eine Aussprache unbedingt notwendig, da der Gastgeber seine eigene Person und seine Räumlichkeiten schützen muss. Mitunter kann sich bei einer fehlenden Aussprache der Ärger dermaßen anstauen, dass eine Freundschaft oder Bekanntschaft nachhaltig unter diesem Ereignis leidet oder der Kontakt völlig abbricht.

Der gute Gastgeber

Generell gilt, was der Gastgeber für sich bereit hält, darf auch der Besucher in Anspruch nehmen. So ist der freundliche Umgang mit dem Gast selbstverständlich, damit dieser sich in jedem Fall willkommen fühlt. Tatsächlich scheitert es gerade hier in den meisten Fällen. Viele sind mit den Vorbereitungen bis zur letzten Minute beschäftigt. Kommt dann der Gast, wirken sie hektisch und abgelenkt, der Gast bekommt dadurch sicher keinen guten Eindruck und wird sich nicht unbedingt willkommen fühlen. Oftmals wird noch betont, welch Stress bei den Vorbereitungen entstanden ist – das pure Gift für eine angenehme Atmosphäre! Angebracht ist es, dem Gast zu vermitteln, wie sehr man sich über dessen Besuch freut.

Die Vorbereitung

Zusätzlicher Stress zur Vorbereitung ist in aller Regel gar nicht nötig. Meist kennt man sich zumindest einigermaßen gut. Ist die Wohnung relativ sauber und aufgeräumt, besteht überhaupt keine Veranlassung, für den Gast den Staubwedel zu schwingen. Ist der Gastgeber generell eher chaotisch veranlagt, kann der Gast nicht erwarten, dass für ihn die Wohnung aufgeräumt und geputzt wird.

Anders herum sollten Gäste, die bei sehr ordentlichen Menschen geladen sind, darauf achten, nicht alles stehen und liegen zu lassen und sich rücksichtsvoll verhalten.

Fazit

Nichts ist schlimmer als ungebetene Gäste, die auch noch eine ordentliche Portion Sitzfleisch mitbringen. Generell sollte man, wenn man eingeladen ist, über ein gewisses Taktgefühl verfügen und in der Lage sein, sich den Umständen des Gastgebers entsprechend zu verhalten. Dann steht einer gemütlichen und angenehmen Runde nichts im Wege.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 26.02.2010
Quelle: kochmix
 
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