Frühlingsgemüse - zart und gesund

 
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Frühlingsgemüse - zart und gesund

Im Frühling haben viele wieder Lust auf leichtes, gesundes Essen, da bietet sich das zarte Frühlingsgemüse idealerweise an, das derzeit in den Geschäften und Märkten angeboten wird.

Frisches Frühlingsgemüse wie Spargel, Mangold und RhabarberViele Gemüsesorten, die zum Frühlingsgemüse gezählt werden, sind auch später im Jahr noch zu kaufen, doch meist erhält man dann andere Sorten, die besser auf die sommerlichen und herbstlichen Bedingungen angepasst sind. Dagegen sind die Frühjahrssorten besonders fein und zart, auch geschmacklich bieten sie einen tollen kulinarischen, aromatischen Genuss. Um diesen Genuss zu erhalten, sollte man Frühlingsgemüse besonders schonend zubereiten, beispielsweise nur sehr kurz dünsten. Um die wertvollen Vitamine und anderen Mineralstoffe zu erhalten, ist dies wichtig, aber auch eine kurze Lagerzeit ist hierbei von Vorteil. Rohkost schmeckte besonders mit dem jungen Frühlingsgemüse, aber auch Gemüse-Carpaccio ist eine tolle Zubereitungsmethode.

Gemüsesorten Frühlingsgemüse

Ab Anfang April gibt es den leicht verdaulichen Spitzkohl, der auch als Delikatesse gilt. Spitzkohl ist solcher Kohl, der spitz zuläuft. Die Blätter sind sehr zart und schmecken leicht nach Kohl. Desto eher man ihn im Frühling kauft, desto zarter ist die Blattstruktur. Hervorzuheben ist der hohe Gehalt von Kalzium, der im frühen Spitzkohl steckt.

Blattsalate erhält man frisch und besonders zart ab Mitte April. Ob Lollo rosso oder Kopfsalat, sie sind wichtiger Träger von Vitaminen und Mineralstoffen, die die Abwehr stärken. Mit leichten Dressings aus Zitronensaft und Kräutern sind Blattsalate echte Power-Lieferanten.

Bei Rhabarber fragte man sich oft, ob es denn nun Obst oder Gemüse ist. Es ist Gemüse und man ist die Blattstiele. Sehr sauer schmeckt Rhabarber, dessen Stängel sowie das Fleisch des Stängels grün sind. Etwas herb und weniger sauer als der durch und durch grüne Rhabarber ist solcher, dessen Stiel sich schon rot gefärbt hat. Sehr Mild und mit einer Note von Himbeeren schmeckt der Rhabarber mit roten Stielen und rotem Stängelfleisch. Rhabarber ist verdauungsfördernd und sollte immer kurz blanchiert werden, um die darin enthaltene Oxalsäure zu mindern, außerdem sollte man die Stängel schälen.

Frühlingszeit ist Spargelzeit, jetzt bekommt man deutschen Spargel. Die Spargelstangen wachsen teilweise bei idealen Bedingungen sehr schnell im Boden. Unterschieden wird zwischen grünem und weißem Spargel. Der grüne Spargel wächst über der Erde, der weiße unter der Erde. Der Grünspargel enthält mehr Vitamin C und Karotin, entwässernd wirken beide. Frischer Spargel quietscht, wenn man zwei Stangen aneinander reibt und die Anschnittstellen sind frisch und nicht holzig.

Mangold wird Anfang Mai geerntet und wächst vor allem im Mittelmehrraum. Bekannt ist Mangold für seinen hohen Gehalt an Magnesium und ist daher gut bei Stress. Außerdem besitzt Mangold viel Vitamin A, K und E (allesamt fettlösliche Vitamine), Eisen, Natrium und Kalium. Mangold wird oft auch als Mairübe bezeichnet, da Mangold mit der Zuckerrübe verwandt ist. Gerichte, die man mit Spinat zubereiten kann, lassen sich auch mit Mangold zaubern, aber auch andere Gerichte lassen sich mit Mangold zubereiten.

Spinat ist ebenfalls ein Frühlingsgemüse, das am Anfang Mai frisch geerntet und in den Handel gegeben wird. Dieser wird oft auch als Frühlingsspinat angeboten, der auch als Salat zubereitet werden kann im Gegensatz zu späteren Spinatsorten. Spinat enthält viele Mineralien und Vitamine, aber auch Eiweiß. Einen besonders hohen Gehalt an Eisen enthält der Spinat nicht, diese Behauptung beruhte auf einem Kommafehler. Spinat soll gut für die Durchblutung sein.

Radieschen sind besonders mild im Geschmack, die ab Anfang Mai verkauft werden. Radieschen gibt es in roter Farbe, aber auch weiß, die Sorte heißt „Eiszapfen“. Der Verzehr von Radieschen soll positiv für die Galle sein.

Die Mairübe, die ebenfalls am Anfang Mai geerntet wird, ist auf unseren heimischen Feldern nur sechs Wochen zu finden. Die Mairübe enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß und Senföle. Meist wird die Knolle der Rübe gegart, am besten gedünstet gegessen, doch auch roh schmeckt sie vielen, dann allerdings bitte geschält. Die Blätter der Mairübe eigenen sich für Gerichte, die man mit Spinat zubereiten kann.

Zucchini kommt ab Mitte Mai erntefrisch in die Gemüseregale. Zucchini gehören zur Gattung der Kürbisse. Der Zucchini im Frühling ist sehr geschmacksvoll und enthält viel Vitamin A, B und C, aber auch Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Karotin und Zink. Zucchini sind leicht verdaulich und können sanft abführend wirken. Tolle, leichte Gerichte lassen sich mit Zucchini zubereiten.

Möhrchen aus dem Frühling, auch Frühlingsmöhren genannt sind besonders süßlich im Geschmack und reich an Betakarotin, zudem sind sie zarter als spätere Sorten und daher sehr gut bekömmlich.

Blumenkohl ist ebenfalls ein Frühlingsgemüse, vor allem wenn die Röschen noch geschlossen sind, kann man davon ausgehen, dass er frisch geerntet ist und reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist.

Kohlrabi wird ab Mitte Mai geerntet. Es ist eine kleine Kohlsorte, die die Deutschen mit Vorliebe essen. Kohlrabi enthält viel Vitamin C, Kalzium und Magnesium und schmeckt vor allem als Frühlingssorte sehr gut in seiner rohen Form.

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Kategorie: gemuese
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Erfassung: 02.05.2009
Quelle: kochmix
 
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