Französische Desserts: Crèmes, Crêpes und Tarte

 
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Französische Desserts: Crèmes, Crêpes und Tarte

Die französische Küche wird wegen ihrer aufwändigen, raffinierten Zubereitungsarten weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzt. Ein Blick in die Schaufenster französischer Feinkostgeschäfte und Pâtisserien beweist, dass die Franzosen nicht nur herzhafte Delikatessen zu schätzen wissen – auch für Süßes haben sie einen Faible.

Französische DessertsUnd wer sich ein wenig näher mit den köstlichen Desserts befasst, mit denen die Franzosen eine gelungene Mahlzeit krönen, der macht sich ein ganz eigenes Bild über die Herkunft der Redensart „leben wie Gott in Frankreich“.

Hier nun ein kleiner Ausflug in die Welt der Crèmes, Crêpes und Tartes, die zwar leider durchweg nicht figurfreundlich, dafür aber mehr als eine Sünde wert sind.

Éclairs - süßes Gebäck, zum Vernaschen fast zu schade

Die Erfindung des Éclairs wird Antonin Carême zugeschrieben, der damals unter anderem die Mitglieder des französischen Königshauses kulinarisch verwöhnte. Diese - auch hierzulande bekannte - Gebäckspezialität besteht aus Brandteig, der anschließend mit einer sahnigen Crème pâtissière gefüllt und mit Schokolade glasiert wird.

An Stelle der Crème pâtissière verwenden die Franzosen auch gerne Pudding, um ihr Éclair zu füllen, während die Füllung aus Schlagsahne vor allem außerhalb der französischen Landesgrenze beliebt ist.  

Eischnee in seiner schönsten Form: Macarons

Bei den köstlichen Macarons handelt es sich um kleine, luftig-leichte Baiserkekse aus Eischnee, Zucker und Kokosraspeln. Die Macarons werden in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen zubereitet, oft befindet sich inmitten der knusprigen Hülle auch eine köstliche Cremefüllung.

Ursprünglich stammten die Makronen aus Italien - dort werden sie noch heute als Amarettini verzehrt - während den Wirren der französischen Revolution verschlug es jedoch angeblich zwei Nonnen eines italienischen Klosters in die Gegend von Nancy. Dort machten Sie sich als „Makronen-Schwestern“ einen Namen und brachten den Franzosen die Macarons näher.

Die edlen Makronen-Kekse sind eine Leckerei für besondere Anlässe. Auch als Gastgeschenk sind die kleinen Kostbarkeiten sehr gern gesehen – das gilt besonders dann, wenn sie aus einer edlen Pâtisserie stammen, deren Backkunst natürlich ihren Preis hat.

Croquembouche – klebrig-köstlicher Windbeutel-Pyramidenkuchen

Hinter dem, für Nicht-Franzosen sehr sperrigen, Namen Croquembouche verbergen sich knusprige kleine, kunstvoll aufeinander geschichtete Windbeutel. Die Croquembouche gelten in Frankreich nicht als gewöhnliche Nascherei, dazu ist ihre Zubereitung zu aufwändig. Jeder der kleinen Windbeutel wird erst per Hand geformt, dann sorgfältig mit einer schokoladigen Crème pâtissière gefüllt und anschließend mit Zuckersirup übergossen.

Die klebrigen Profiteroles – so die französische Bezeichnung der Windbeutel – werden nun zu einer kegelförmigen Pyramide aufeinander geschichtet. Franzosen reichen die Croquembouche gerne hübsch verziert zu besonders festlichen Anlässen, und auf einer Hochzeit darf diese Leckerei nicht fehlen.

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 25.09.2009
Quelle: kochmix
 
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