Flexitarier: Gelegentlicher Fleischgenuss und ansonsten vegetarisch

 
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Flexitarier: Gelegentlicher Fleischgenuss und ansonsten vegetarisch

Die letzte Bastion scheint gefallen: Sogar über die Theke des Fastfood-Giganten wandern mittlerweile ganz selbstverständlich Gemüseburger.

Flexitarier ein neuer EsstrendDen Big Mäc gibt es allerdings weiterhin - und das, obwohl ein Berliner Stadtmagazin unlängst titelte „Gemüse ist mein Fleisch“. Klare Sache: Die Flexitarier sind auf dem Vormarsch.

Flexitarier – lax übersetzt steht der Trend für im Hinblick auf den Fleischkonsum flexible Vegetarier. Fleisch und Fisch werden nicht mehr grundsätzlich verdammt, sondern gelegentlich verzehrt. Ob dieser Trend freilich so neu ist?

Allgemeinen Ernährungsrichtlinien zufolge sollen Fleisch und Wurst ohnehin nicht täglich verzehrt werden. Wer sich daran hält, war demzufolge schon ein Flexitarier, noch ehe an diese Bezeichnung zu denken war.

Fleischlos glücklich oder ohne Fleisch nichts los?

Fleisch oder Gemüse? Das ist weniger eine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern eher eine der Weltanschauung. Die Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals – Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren) macht es vor: Mit frechen Kampagnen, griffigen Slogans und prominenter Unterstützung versucht PETA schon lange, Menschen für die Rechte der Tiere zu sensibilisieren. Und sie somit zwangsläufig zu Vegetariern werden zu lassen.

Prominente wie Paul McCartney, Pamela Anderson oder Tina Ruland bekennen, kein Fleisch zu essen und weisen – zu Recht – auf die miserablen Zustände in der Massentierhaltung hin. Argumentativ gerät ein Fleischesser hier klar ins Hintertreffen. Doch es kommt noch schlimmer. Der weltweit gestiegene Fleischkonsum scheint auch ein echter Klimakiller zu sein.

Kühe & Co als Klimakiller?

Sogar den Klimaschutz soll das regel- und unmäßige Fleischessen untergraben. In einem Bericht aus dem Jahr 2004 konstatiert das Worldwatch-Institute, dass 51 Prozent der vom Menschen verursachten Treibhausgase der Tierwirtschaft geschuldet seien.

Tatsächlich produziert vor allem das liebe Rindvieh nicht nur Milch und Fleisch, sondern im Rahmen seiner Verdauung auch Methangas. Und dieses gilt neben dem Kohlendioxid (CO2) als einer der bedeutendesten „Klimakiller“, die für die Erwärmung der Atmosphäre verantwortlich sind.

Durch Burger und Steak in die Klimakatastrophe? Das ist sicher zu kurz gegriffen - zeigt jedoch, wie sehr das Thema polarisiert. Verständlich, schließlich geht es hier um Leben und Tod. Oder um leben und leben lassen – ein Motto, das auch für die Flexitarier zu gelten scheint. 

(Fleisch-)Genuss mit Gewissen

Die Flexitarier zeigen sich wohltuend entspannt. Sie schätzen den gelegentlichen und bewussten Fleischgenuss, legen Wert auf eine gesunde Ernährung und hadern durchaus damit, dass der Sonntagsbraten vorher lebendig war.

Ob die Flexitarier hingegen zwischen strengen Vegetariern und bekennenden Fleischfreunden vermitteln können, bleibt fraglich. Zumindest lenken sie mit ihrem Verhalten die allgemeine Aufmerksamkeit wirksamer auf ein sensibles Thema, als es manch radikale Aktion vermag.

Auch bringt die wachsende Anzahl der Flexitarier Restaurants dazu, vegetarische Gerichte nicht länger als Nischenprodukte zu betrachten.

Vegetarisches Restaurant in Berlin – Cookies & Cream

Wer sich über die vegetarisch-internationale Küche im Cookies Cream auf der Website informieren möchte, erlebt auf jeden Fall Überraschungen – und sollte zudem etwas Englisch können. Genauso überraschend ist das Restaurant in Berlin MItte dann auch live – wenn man noch einen Platz reservieren kann, was sich empfiehlt. Das Restaurant zu finden kann schon ein kleines Abenteuer sein.

Die kleine, aber feine Speisekarte wechselt wöchentlich, es wird mit unzähligen frische Zutaten der Saison gekocht, die man nicht in jedem Restaurant-Kochtopf finden kann (von lila Karotten über Dickmilch, Eiskraut und Muscovadozucker bis zu Tahitivanille oder Wachtelei) und die Namen der Gerichte, z. B. Parmesanknödel mit Korianderkarotten in Amalfi-Zitronensud, sind ebenso interessant wie das Geschmackserlebnis.

Cookies Cream
Friedrichstr. 158 (Eingang über den Hinterhof der Behrenstraße 55)
10117 Berlin-Mitte
Telefon:  030 27 49 29 40
Dienstag bis Samstag ab 19 Uhr
www.cookiescream.com

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 20.04.2010
Quelle: kochmix
 
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