Fladenbrot - darf es auch mal Orientalisch sein ?

 
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Fladenbrot - darf es auch mal Orientalisch sein ?

Es gibt (Fladenbrot) Roggenbrot, Dinkelbrot, Graubrot, Schwarzbrot, Mischbrot, Baguettebrot, Laugenbrot, – und doch gelangt fast jeder Brotfan irgendwann an den Punkt, wo er sich nach Abwechslung sehnt und etwas Neues austesten möchte.

Fladenbrot - darf es auch mal Orientalisch sein ?Dann lohnt sich ein Blick in den Osten: In der Türkei, den arabischen Ländern und Indien beherrscht das Fladenbrot die Auslagen der Bäckereien. Dieses Brot hat eine uralte Tradition und besticht durch seine einfache, leicht verdauliche Rezeptur sowie seine Vielseitigkeit in der Verwendung. Türkische und indische Fladenbrote gibt es inzwischen auch in den hiesigen Supermärkten oder beim orientalischen Obstladen.

Die ersten Brote, die jemals von Menschenhand gebacken wurden, waren mit ziemlicher Sicherheit Fladenbrote. Denn das Zubereitungsprinzip dieser flachen Teiglinge ist denkbar einfach: Zerstoßenes oder gemahlenes Getreide wird mit Wasser verknetet und auf flachen Steinen gebacken. Fladenbrot war sehr schnell herzustellen, da es nicht aufgehen musste, und konnte überdies lange aufbewahrt werden.

In manchen Kulturen wird das Brot heute noch auf diese Weise hergestellt. Die duftig-lockeren Teigfladen, die beim Türken oder beim Inder für wenig Cent zum Kauf angeboten werden, enthalten aber meistens Hefe und werden mit verschiedenen Gewürzen verfeinert, so dass sie locker und aromatisch ausfallen.

In punkto Aroma gibt es allerdings feine Unterschiede: Die Inder mischen oft gesunde Schwarzkümmelsamen unter den Teig; auch erhält das indische Fladenbrot in der Regel einen leicht süßlichen Geschmack. Das sehr flache arabische Fladenbrot wird gerne wie eine Teigtasche geöffnet und mit Gemüse oder Fleisch gefüllt.

In Griechenland und Israel wird das Fladenbrot Pita genannt; das etwas dickere türkische Brot heißt Pide und wird mit Kümmel bestreut. Eine geniale Weiterentwicklung des Fladenbrots ist übrigens die italienische Pizza. Sie zeigt  außerdem, wie originell sich ein Fladenbrot variieren und ergänzen lässt.

Zwar schmeckt sehr frisches Fladenbrot gut als Beilage zu Gegrilltem oder mit einem würzigen Käse. Da es meistens aber wenig säuerlich und salzarm mundet, ist es als Grundlage für belegte Brötchen oder gar als Ersatz-Frühstücksbrötchen für den deutschen Gaumen eher gewöhnungsbedürftig. Stattdessen sollte es lieber kreativ belegt werden – am besten mit mediterranen Zutaten.

Fladenbrot à la Italia

Wunderbar simpel ist das Fladenbrot à la Italia: Ein frisches, türkisches Fladenbrot in der Mitte durchschneiden und mit etwas Olivenöl beträufeln. Fleischtomaten und eine Kugel echten Büffelmozzarella in dünne Scheiben schneiden. Die Fladenhälften erst mit den Tomaten belegen, diese salzen und pfeffern und schließlich mit dem Mozzarella abschließen. Im Backofen bei 180 Grad zirka zehn Minuten backen, bis der Mozzarella verlaufen ist, und vor dem Servieren mit Blättchen von Basilikum garnieren.

Fladenbrot griechisch angehaucht

Tomaten sind auch die Basis für die griechische Variante: Statt des Mozzarellas wird Schafskäse zerbröckelt und über die Tomaten gestreut, die auf Wunsch mit Paprikaschnitzen und kurz angebratenen Zucchini und Auberginen ergänzt werden können. Ebenfalls bei 180 Grad zehn Minuten kross backen.

Gefüllte Pita-Taschen

Eine gesunde Alternative zum üblichen Sandwich für zwischendurch oder die Pause im Büro ist eine kleine gefüllte Pita. Pitas gibt es zu mehreren Stücken abgepackt in gut sortierten Supermärkten. Sie müssen lediglich wenige Minuten im Toaster aufgebacken und dann mit einem scharfen Messer geöffnet werden. Für die Füllung eine Fleischtomate, eine halbe gelbe Paprika, eine kleine Salatgurke und zwei Scheiben Putenbrust in kleine Stücke schneiden, miteinander vermischen und mit einer fettreduzierten Salatcreme anmachen. Den Salat in die heiße Pita-Tasche füllen und aus der Hand essen.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 26.06.2008
Quelle: kochmix
 
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