Fettarm kochen, garen, dämfen, weg mit dem Speck

 
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Fettarm kochen, garen, dämfen, weg mit dem Speck

Ach, was war sie schön, die Weihnachtszeit. Leider aber erinnern uns auch unsere Hüften daran, wie schön und vor allem wie lecker sie war. Spekulatius, Plätzchen und Stollen haben sichtbaren Spuren hinterlassen.

Fettarm kochen, garen, dämfen, weg mit dem SpeckDie ersten Monate des neuen Jahres sind eine ideale Zeit, um die tägliche Ernährung ins Lot und lästigen Gewichtsproblemen zu Leibe zu rücken. Dafür ist nicht zwingend eine Diät erforderlich. Oft genügt es, zu kleineren Portionen zu greifen und diese Portionen bewusst fettarm zuzubereiten. Denn das Braten in der Pfanne ist nicht die einzige Möglichkeit, aromatische Köstlichkeiten zu zaubern.

Wer beschichtete Pfannen sein Eigentum nennen kann, hat bereits halb gewonnen. Tiefgekühlte Fertiggerichte können in diesem Pfannen wegen ihres Eigenfettanteils sogar oft ohne zusätzliche Ölzugabe gegart werden; für das Andünsten von Gemüse und Braten von Hühnchenfleisch genügen wenige Tropfen Öl, die mit einem Pinsel auf dem Boden der Pfanne verstrichen werden.

Bei beschichteten Pfannen ist allerdings zu beachten, dass Teflon keine allzu hohen Temperaturen verträgt. Wird es zu stark erhitzt, bekommt die Beschichtung brüchige Stellen und löst sich vom Metall.

Aber es geht auch ganz ohne Pfannen: Frikadellen zum Beispiel lassen sich auch im Ofen rösten. Hier ist die Kombination aus der richtigen Temperatur und Garzeit der entscheidende Faktor: Damit die Fleischklöpse ihre Kruste erhalten, müssen sie auf ein Backpapier gelegt und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad 35 Minuten lang gebacken werden. Tricksen kann man überdies mit speziellen Bratfolien. Eigentlich dienen sie zum fettarmen Garen im Backofen, können aber auch rund zugeschnitten und in die Pfannen hineingelegt werden - beispielsweise, wenn Bratfisch oder Kartoffelpuffer auf dem Rezeptplan stehen.

Ein Geschenk moderner Technik ist der so genannte Bratschlauch, der aus hitzeresistenter Folie besteht und mit Fleisch, Gemüse und Fisch gefüllt werden kann. Da im Inneren des Bratschlauches Dampf entsteht, sollten Sie beim Füllen genügend Platz lassen und zudem einige Löcher in den Schlauch pieksen, damit überschüssiger Dampf entweichen kann.

Würzen nicht vergessen: Das Garen im Schlauch ist prädestiniert für die Zugabe von frischen Kräutern, da diese beim Dampfprozess nicht der Gefahr des Anbrennens ausgesetzt sind und schonend ihr Aroma entwickeln können. So kann eine Schweinelende mithilfe von Küchengarn in Rosmarinzweige und Thymianrispen gewickelt werden und erhält dadurch einen herrlich intensiven Geschmack.

Gemüse und Fisch lassen sich auch in einem Topf dämpfen. Dazu benötigt man einen Dämpfeinsatz samt Deckel. Der Fisch oder das Gemüse werden auf diesen Dämpfeinsatz gelegt, und das siedende Wasser am Boden des Topfes sorgt dafür, dass die Nahrungsmittel vitaminschonend und absolut fettarm garen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass der Fisch oder das Gemüse niemals direkt mit dem Wasser in Berührung kommen.

Ein echter Klassiker der fettarmen Zubereitung ist der Römertopf: In den Tongefäßen garen Gemüse und Fleisch im eigenen Saft - das funktioniert allerdings nur, wenn der Römertopf zuvor für eine halbe Stunde in kaltes Wasser gelegt wird. Dabei saugen sich seine Poren voll, und während des Kochprozesses gibt der Topf die Feuchtigkeit nach und nach an das Gargut ab.

Am besten gelingen die Gerichte im Römertopf, wenn der Backofen nicht vorgeheizt wird. Fleisch, Gemüse und Fisch aus dem Römertopf ist nicht nur kalorienarm, sondern auch sehr gesund, da wichtige Nährstoffe erhalten bleiben.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 14.01.2008
Quelle: kochmix
 
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