Fett - Gesunde Fette sind lebensnotwendig für unseren Körper

 
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Fett - Gesunde Fette sind lebensnotwendig für unseren Körper

Fett ist ein Wort, das in der modernen Gesellschaft durchweg negativ belegt ist. Fett gilt als ungesund, belastend und krankmachend. Wer vollkommen auf Fett verzichtet, fügt seiner Gesundheit jedoch großen Schaden zu.

Fett - Gesunde Fette sind lebensnotwendig für unseren KörperFette erfüllen zahlreiche wichtige Aufgaben, ohne die der Körper nicht funktionieren kann.

Bei einer gesunden Ernährung muss jedoch zwischen guten und schlechten Fetten unterschieden werden. Pflanzliche Öle kann der Körper besser verwerten als tierische Fette, deren häufiger Genuss Übergewicht und chronische Krankheiten auslöst.

Ohne ihre dicke Fettschicht könnten Pinguine und Robben am Polarkreis nicht überleben. Das Fett schützt sie vor Kälte und Nässe und versorgt sie mit Energie. Und es ist kein Zufall, dass dünnere Menschen in der Regel schneller frieren als robuster gebaute Menschen. Wenn übertriebenes Hungern krankhaft wird und in einer gefährlichen Magersucht endet, stellt sich gar ein ständiges Frieren ein und selbst langsames Spazieren wird zu einer schier unerträglichen Belastung.

Fett ist nicht nur ein Wärme- und Energiespeicher, sondern bewahrt empfindliche Organe wie die Nieren und Augäpfel vor Verletzungen durch Stöße oder Druck. Gewisse lebenswichtige Vitamine können nur im Zusammenspiel mit Fett gelöst und verwertet werden. Außerdem liefert Fett lebensnotwendige Fettsäuren.

Ein kompletter Verzicht auf Fett ist also hochgradig gefährlich. Zu viel Fett ist aber nicht minder gefährlich. Wer ständig Fett zu sich nimmt und sich im Gegenzug nicht oder nur wenig bewegt, kann an Diabetes oder Bluthochdruck erkranken.

Überdies muss zwischen gesunden und ungesunden Fetten unterschieden werden. Zum Anbraten von Fleisch sollten wenn möglich immer pflanzliche Fette zum Einsatz kommen. Besonders wertvoll sind Olivenöl, Rapsöl, Distelöl und Sonnenblumenöl.

Bei beschichteten Pfannen genügt es, den Boden mit einigen Tropfen Fett einzureiben, damit das Bratgut knusprig wird und nicht anhaftet. Denn bereits das Fleisch enthält einen relativ hohen Anteil an Fett.

Doch auch hier gibt es Unterschiede: Hähnchenfleisch - vor allem das aus der Brust - ist sehr mager und fettarm; auch Rindfleisch aus Lende und Rücken sollte hin und wieder auf dem Speiseplan stehen. Schweinefleisch ist deutlich fettreicher und ist maximal einmal die Woche zu empfehlen. Hackfleisch ist ebenso bedenklich, da es aus besonders fettreichen Resten hergestellt wird. Einige Metzgereien bieten inzwischen alternativ mageres Hackfleisch aus Huhn oder Pute an, das wegen seiner hohen Verderblichkeit aber rasch verbraucht werden sollte.

Bei den Zwischenmahlzeiten oder beim Frühstück müssen die so genannten versteckten Fette unter die Lupe genommen werden. Die beliebte Nutella zum Beispiel besteht zu einem großen Teil aus Fett; auch Käse und Wurst sind fettreicher als viele Menschen ahnen.

Neuerdings ist es die Pflicht der Hersteller, auf der Packung zu vermerken, wie hoch der Fettgehalt der Lebensmittel ist und welchen Anteil sie am Tagesbedarf einnehmen. Das erleichtert es dem Verbraucher, seinen täglichen Fettverbrauch im Auge zu behalten.

Denn oft lauert das Fett dort, wo man es nicht vermutet: in fertigen Salaten, Tiefkühlkost oder Brotaufstrichen. Die größte Kontrolle ist garantiert, wenn selbst gekocht wird. Fakt bleibt jedoch, dass Butter oder Sahne ideale Geschmacksträger sind.

Doch die Menge macht es: Oft genügen ein kleines Stückchen Butter oder wenige Löffel Sahne, um den Geschmack einer Soße oder eines Gemüsegerichts delikat zu verstärken.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 14.01.2008
Quelle: kochmix
 
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