Fast Food - wie (un)gesund ist Fastfood

 
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Fast Food - wie (un)gesund ist Fastfood

Eine Sache gilt unter Ernährungswissenschaftlern als unbestritten: Wer sich dauerhaft von Fast Food ernährt, gefährdet seine Gesundheit in hohem Maße.

Fast Food - wie (un)gesund ist FastfoodDoch können die typischen Fast Food-Produkte tatsächlich alle über einen Kamm geschert werden und muss uns ein schlechtes Gewissen plagen, wenn wir dem Heißhunger auf Burger und Pommes nicht widerstehen konnten? Tatsächlich gibt es auch beim Essen im Schnellrestaurant Unterschiede – und wer sich die Wahl des Menüs gut überlegt, darf auch hin und wieder sündigen.

Der Dokumentar-Film „Supersize me“ zeigt auf drastische Weise, was passiert, wenn der Fast Food-Konsum überhand nimmt: Ein Mann ernährt sich ausschließlich von Burgern, Shakes und Fritten – und mit seiner Gesundheit geht es rapide bergab. Der Körper verfettet, die Blutwerte verschlechtern sich dramatisch, und irgendwann leiden die gesamte Konstitution und auch die Seelenlage unter den überzuckerten und kalorienreichen Mahlzeiten. Fast Food sollte also niemals täglich in den Ernährungsplan integriert werden.

Zum einen ist Fast Food zum großen Teil fettreich, da es gebacken, gebraten oder frittiert wird. Zum anderen kommen auch immer diverse Soßen auf den Tisch – zum Beispiel Mayonnaise oder Ketchup -, die oft einen hohen Zuckergehalt haben und mit diversen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen angereichert wurden. Die Brötchenhälften, in denen die Burger ruhen, bestehen in der Regel lediglich aus Weißmehl und enthalten damit keinerlei Ballaststoffe.

Wer glaubt, mit traditioneller Hausmannskost oder vegetarischem Essen in punkto Fettgehalt automatisch besser zu fahren, kann sich jedoch täuschen: Ein Teller Käsespätzle, ein Blumenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Sahne und Käse oder eine Portion gebratene Gemüse-Nudeln vom Chinesen strotzen ebenso vor Fett und Kalorien. Deshalb sollte immer generell auf die heimtückischen Fettfallen geachtet werden.

Beim Fast Food aber birgt etwa ein Burger mit Hühnerbrust weniger Kalorien als das verbreitete Hacksteak; ebenso werden in manchen Fast Food-Ketten inzwischen wieder Burger angeboten, für die das Fleisch zwischen den Hälften eines Vollkornbrötchen gebettet wird.

Trotzdem ist die Verlockung stets groß, gleich zum ganzen Menü samt Fritten und süßem Getränk zu greifen – sind doch die Mitarbeiter darauf trainiert, ihren Kunden das Komplett-Menü (am besten Maxi!) schmackhaft zu machen. Gesünder ist es jedoch, nur einen Burger zu wählen, einen Salat dazu zu bestellen und statt Cola oder Fanta zum Mineralwasser oder zur Apfelsaftschorle zu greifen. Vorsicht jedoch bei der Salatsoße: Ein Großteil der Dressings werden mit dicker Mayonnaise angemacht. Weniger kritisch ist ein Dressing auf Essig-Öl-Basis.

Wer den heiß geliebten Pommes nicht widerstehen kann, sollte zumindest der Mayonnaise auf Wiedersehen sagen. Mayonnaise basiert auf Öl und Eigelb und ist damit eine wahre Cholesterinbombe – und man sollte bedenken, dass bereits die Fritten in heißem Fett gebadet haben.

Die Desserttheke muss ebenfalls kritisch gemustert werden. Donuts und gefüllte Obsttaschen zum Beispiel werden in Fett gebacken und mausern sich damit zwangsweise zur Kalorienfalle; Milchshakes und Softeis haben eine nur minimal bessere Kalorienbilanz. Also lieber zum Joghurt greifen oder zu Hause etwas frisches Obst naschen. Übrigens zählt auch ein Döner mit Salat zu den fettigen Sünden – hier empfiehlt sich, den Salatanteil zu erhöhen und stattdessen weniger Fleisch in den warmen Teigfladen füllen zu lassen.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 06.05.2008
Quelle: kochmix
 
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