Ethnic Food - die multikulturelle Küche

 
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Ethnic Food - die multikulturelle Küche

Deutsche und ihre Essgewohnheiten. Wenn es um das Kochen geht, kann man den Deutschen keine Ausländerfeindlichkeit vorwerfen. Pizza, Pasta, Döner und Co haben in deutschen Landen schon längst Einzug gehalten.

Der Döner ist Ethnic FoodWissenschaftliche Studien belegen, dass der Durchschnitts Deutsche lieber auf Schweinebraten und Eisbein verzichtet, und stattdessen immer öfter Curry und Couscous auf dem Speiseplan stehen. Ausländisches Essen in Deutschland liegt voll im Trend, Speisen rund um den Erdball sind keine Seltenheit mehr. Eine Untersuchung eines renommierten Unternehmens ergab, dass Ethnic-Food in unserer Gesellschaft überhaupt nicht mehr wegzudenken ist und die Multi-Kulti-Küche in Deutschland nun auch amtlich erfasst wurde. Aber was bedeutet Ethnic-Food eigentlich?

Dieser Begriff stammt aus dem Marketing und umfasst alle Nahrungsangebote rund um den Globus. Speisen, die als „exotisch“ eingestuft werden, sind mit dieser Umschreibung gemeint. Diese Nische hat auch der Lebensmittelhandel für sich entdeckt und  macht seitdem Umsatz in Milliardenhöhe. In den 90iger Jahren erweiterte sich die Angebotspalette in den Supermärkten. Tiramisu und Mousse au chocolat wurden gleich neben der Götterspeise und dem Vanillepudding platziert. Nasi Goreng und Penne Gorgonzola findet man gleich in der Tiefkühlabteilung neben Königsberger Klopsen und dem Frikassee.

Wie Ethnic Food nach Deutschland kam

In den späten 50er Jahren, als Gastarbeiter zu uns nach Deutschland kamen, brachten sie auch einheimische Speisen und Zutaten mit. Nach und nach entstanden ausländische Lebensmittelgeschäfte, meist türkische Läden, die ihre Nahrungsmittel anboten. Zahlreiche Restaurants und Imbisse schossen wie Pilze aus dem Boden und eröffneten den Deutschen bis dahin noch unbekannte Düfte und Geschmackserlebnisse. Heute werden in Deutschland rund 50.000 Gaststätten und Restaurants von ausländischen Mitbürgern betrieben, die jährlich einen stolzen Umsatz von ca. 12 Milliarden Euro erwirtschaften.

Die italienische Küche steht in unseren Gefilden immer noch an erster Stelle. Pizza und Pasta sind landesweit beliebt und lassen fast jedes Feinschmecker Herz höher schlagen. Auch mit dem Urlaub kam die ausländische zu uns. Als die Kaufkraft nach dem Krieg wieder zunahm, erfreuten sich Reisen ins südliche Ausland großer Beliebtheit. Italien war schnell Urlaubsziel Nummer eins in Deutschland und die hiesige italienische Küche schmeckte den Urlaubern so gut, dass sie den deutschen Speiseplan erweiterte. Heutzutage können Pasta und Co nicht mehr zu Ethnic Food gezählt werden, da sie voll in unsere Küche integriert sind.

In den späteren Jahren wurden die Reiseziele immer exotischer, wodurch immer neue Küchenerfahrungen mit nach Hause genommen werden. Da die Deutschen als Reiseweltmeister gelten, ist die Palette an fremden Rezepten natürlich reichhaltig. Ethnic Food ist meist  vorzüglich und bringt frische Abwechslung auf den Tisch. Salate mit Feta und Oliven sind heute schon fester Bestandteil unserer Küche.

Ethnic Food kennt keine Grenzen

Die Ethno-Küche ist, wie vielleicht angenommen wird, kein deutsches Phänomen. Schaut man über die Grenzen hinaus, wird man schnell bemerken, dass auch in unseren Nachbarländern exotisch gekocht wird. Die Frage, ob sich die traditionelle Küche nach und nach auflösen wird, beschäftigt nicht nur Deutsche Experten. In Frankreich diskutieren Spitzenköche heftig, ob  die klassische Kochkunst durch die zahllosen weltweiten Einflüsse mit fremden Gewürzen „entweiht“ werden darf.

Währenddessen scheren sich  junge britische Köche wenig um die entfachte Diskussion und trumpfen mit einer modernen Küche, die kulinarischer nicht sein kann. Hier werden mediterrane Speisen  mit traditioneller Küche kombiniert und Rezepte wie Pies und Stews fernöstliche Gewürze beigemischt. Gegrillte Herzmuscheln mit Ingwer oder Lamm mit Linsen und Petersilienmousse kommen beim Publikum sehr gut an und werden zum nachkochen animiert.

Ethno-Küche – gesunde Küche

Das gastronomische Angebot in Deutschland ist riesig. Soll es der Italiener um die Ecke sein oder doch lieber der Grieche. Zumindest in der Großstadt ist das Angebot an multikultureller Küche groß. Sushi-Bars, mexikanische- oder indische Restaurants sind dort überall zu finden und machen die Auswahl schwer. Die Ethno-Küche setzt auf leichte Gerichte und wird damit den Ansprüchen der heutigen Esser gerecht. Die arbeitende Bevölkerung geht heute mehrfach leicht körperlichen Tätigkeiten nach und verbrennt somit auch weniger Kalorien. Der Trend zur Fitness nimmt zu, die leichte multikulturelle Küche schwimmt also ganz auf dieser Welle mit.

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 18.05.2009
Quelle: kochmix
 
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