Essen für Kinder - Gemüse hübsch versteckt

 
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Essen für Kinder - Gemüse hübsch versteckt

Gemüse ist gesund, enthält viele Vitamine und Ballaststoffe. Trotzdem lehnen einige Gemüse ab, vor allem Kinder begegnen ihm skeptisch. Hier gibt es einige Tipps, wie man sich und andere überlisten kann.

Kinder und GemüseDrei Portionen Gemüse sollten es täglich sein, oder anders ausgedrückt 400 Gramm buntes Gemüse am Tag, in Verbindung mit Obst darf das Gemüse auch reduziert werden. Besonders wertvoll ist Gemüse, weil es ein optimales Verhältnis zwischen der Energiedichte und den Näherstoffen besitzt. Zudem wirkt Gemüse sättigend, ohne dick zu machen. Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sind unentbehrlich und sie wirken durch Gemüse aufgenommen wesentlich besser als in Pillenform. Hinzu kommen sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Antioxidantien, die helfen gesund, schön und vital zu bleiben. Gerade Kinder, die sich im Wachstum befinden, sollten Gemüse und auch Obst essen. Doch wie macht man aus einem Gemüsemuffel einen Gemüseliebhaber?

Das versteckte Gemüse

Allein der Anblick von Gemüse treibt viel zu viele Kinder weg vom Esstisch. Doch es kann so versteckt werden, dass sie unbewusst doch von der gesunden Mahlzeit essen. Besonders einfach funktioniert es, wenn man Gemüse klein schneidet, in Backteig taucht und frittiert. Ein empfehlenswertes zusätzliches Täuschungsmanöver ist der längliche Schnitt, anschließend sehen die Gemüseteile in Backteig fast wie Pommes frites aus. Wenn das nicht gelingt, ist es möglich in Soßen Gemüse zu geben und diese zu pürieren. So wird das Gemüse ein gesundes Bindemittel und die Kleinen oder auch Großen Gemüseverweigerer bemerken es nicht einmal. Außerdem darf man gerne versuchen, sehr klein gewürfeltes Gemüse in den Omlette- oder Pfannkuchenteig zu geben, auch unter Lasagne oder Bratkartoffeln gereicht, kann das Gemüseversteck gelingen.

Gemüse mal anders

Manchmal liegt es einfach an der Gewohnheit, wie Gemüse auf den Tisch kommt, warum es nicht gegessen wird. Steht häufig gedünstetes Gemüse auf dem Speiseplan, sollte es einmal als Rohkost versucht und in dieser Form angeboten werden. Speziell Kinder sind eher bereit von Gemüse zu kosten, wenn sie es selbst gewaschen, geputzt und geschnitten haben. Wird alles noch ansprechend angerichtet und leckere Dips dazu gereicht, steht dem Experiment „Gemüse kann doch schmecken“ nicht mehr viel im Wege.

Ebenso kann es genau der gegenteilige Fall sein, dass nur Salate und Rohkost angeboten werden. Nun ist es an der Zeit, auch gedünstetes und anderweitig gegartes Gemüse auf den Tisch zu stellen. Gurkengemüse mit Dill, Möhrengemüse mit Curry und viele weitere Rezeptideen können dazu führen, dass Gemüse auf einmal doch schmeckt. Sehr wichtig ist es beim Garen von Gemüse, es nicht zu „verkochen“, bis es nur noch labbrig ist. Besser ist es scharf angebraten und auf den Punkt gedünstet, so dass das Gemüse noch Biss hat. Das Aroma bleibt auf diese Weise ebenso erhalten wie Vitamine und andere wertvolle Nährstoffe.

Schon als Suppe versucht?

Suppen mögen die meisten Menschen und sehr leicht kann eine Nudelsuppe mit Gemüse aufgepeppt werden. Viele empfinden es als angenehm, wenn sie auf Gemüse nicht kauen müssen, sondern es als pürierte Gemüsesuppe löffeln dürfen. Auch Gemüseeintöpfe können dazu bewegen, etwas von der gesunden Kost zu probieren, wenn neue Gemüsesorten in den Topf kommen, die man so noch nicht versucht hat. Pastinaken und Topinambur, aber auch Süßkartoffeln wären Gemüsevarianten für Suppen und Eintöpfe.

Italien lässt grüßen

Pizza und Pasta werden von nahe zu allen geliebt. Hier bietet sich die ideale Chance, mehr Gemüse ins Leben zu bringen. Eine Pizza mit frischem Gemüse, das selbst ausgesucht und zugeschnitten wurde, bringt sogar Kindermägen zum Frohlocken, wenn es auf dem Teller liegt. In Pasta-Saucen lässt sich vielfältiges Gemüse unauffällig untermischen und gibt sogar einen besonderen Geschmack ab. Einige werden mit Sicherheit sagen, dass die Sauce diesmal besonders gut gelungen ist. Der Koch oder die Köchen weiß dann ja warum und auch, dass der Familie etwas Gutes damit getan wurde.

Der beste Tipp

Der beste Tipp schlechthin, ist mehr Experimentierfreude mit Gemüse an den Tag zu legen. Das was früher schon auf Ablehnung gestoßen ist, darf gerne nochmal angeboten werden. Sollte der Gemüse-Versuch wieder scheitern, sollte es anders abgeschmeckt oder zubereitet werden. Außerdem begegnet man vielen tollen Gemüserezepten aus aller Welt und so unterschiedlichen Gemüsesorten, dass es nicht nur das Althergebrachte sein muss. Viel Erfolg!

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Kategorie: gemuese
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Erfassung: 28.02.2009
Quelle: kochmix
 
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