Espressomaschinen Kaffeegenuss auf besondere Art

 
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Espressomaschinen Kaffeegenuss auf besondere Art

Klein, stark und schwarz, mit einer schönen Crema versehen und frisch aufgebrüht – so lieben wir den Espresso. Deshalb wollen auch immer mehr Menschen zuhause nicht auf diesen Genuss verzichten und kaufen sich eine Espresso-Maschine.

Espressomaschinen Kaffeegenuss auf besondere ArtDoch Vorsicht: Die Unterschiede zwischen den Maschinen sind groß und wer nicht viel Geld für Nichts bezahlen möchte, sollte sich vorher informieren.

Der Espresso ist das Lieblingsgetränk der Italiener und findet inzwischen überall seine Anhänger. Doch einen richtigen Espresso zuzubereiten, ist schon fast eine Kunst. Wie gut das es Maschinen gibt, die einen dabei unterstützen. Doch jede Espresso-Maschine hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und das macht sich auch am Geschmack bemerkbar.

Die erste Espresso-Maschine wurde übrigens 1855 auf der Weltausstellung in Paris vorgestellt. Im Jahr 1901 wurden dann auch die ersten Maschinen industriell angefordert – allerdings brauchte man damals noch geschultes Personal, um sie zu bedienen. Deshalb waren in Cafés die Espresso-Macher die beliebtesten Menschen.

Die Espresso-Maschinen von heute haben oft noch viel mit den Modellen von damals gemein, allerdings sind sie leichter zu bedienen und deshalb auch für den Heimgebrauch geeignet. Wissen muss man dabei nur eins: Der Druck ist das Geheimnis eines guten Espressos. Espresso bedeutet übersetzt nämlich eigentlich nichts anderes als ‚unter Druck’ oder ‚der Schnelle’.

Bei einem perfekten Espresso wird das Wasser auf ca. 90° erhitzt und mit einem Druck von etwa 10 Bar in 20-30 Sekunden auf das Kaffeemehl gepresst. Erzeugt wird der Druck meist von einer Pumpe. Es gibt aber auch Geräte, die eine Feder benutzen, welche per Hand aufgezogen wird. Einige wenige Espresso-Maschinen arbeiten aber auch nach dem hydraulischen Prinzip mit dem Druck des Leitungswassers.

Der am besten frisch gemahlene Kaffee wird in einen flachen Filter aus Edelstahl gefüllt und leicht angedrückt. Anschließend wird der Filter unter die Brühgruppe geschraubt und das heiße Wasser wird mit Druck gleichmäßig durch das Kaffeepulver gepresst. Das Wasser extrahiert beim Kaffee die löslichen Teile. Dabei bilden Kolloide und Öle die Gase, wodurch die typische Crema entsteht, die das Markenzeichen eines guten Espressos ist.

Diese Art der Zubereitung ist übrigens besonders Magen schonend. Anders als allgemein vermutet, ist der Espresso nämlich wesentlich verträglicher als normaler Kaffee. Durch das Brühsystem von Espresso-Maschinen werden nur wenige Giftstoffe im Kaffeepulver freigesetzt und somit dem Espresso zugeführt.

Da die richtige Menge an Kaffeepulver auch entscheidend für den Geschmack ist, bieten viele Hersteller von Espresso-Maschinen inzwischen schon ein so genanntes Kapselsystem an, wo das Kaffeepulver in Kapseln steckt und somit immer perfekt portioniert ist. Diese Systeme sind allerdings mit ca. 30 Cent pro Tasse bedeutend teurer, als andere Systeme, die mehr Qualität zum kleineren Preis versprechen.

Wenn Sie sich auch eine Espresso-Maschine zulegen wollen, dann lassen Sie sich ausführlich beraten. Viele Verkäufer bieten inzwischen auch Kaffee-Ecken in ihren Läden an, in denen Sie den Espresso aus den verschiedenen Maschinen kosten können. So finden Sie am ehesten die Maschine, die den Espresso nach ihrem Geschmack zubereitet.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 27.02.2007
Quelle: Kochmix
 
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