Erbsen - Grüne Erbsen ein rundes Gemüse

 
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Erbsen - Grüne Erbsen ein rundes Gemüse

Die Erbse scheint ein wahrhaft höfisches Gemüse zu sein – Sonnenkönig Ludwig XIV. wird nachgesagt, dass er die runden grünen Kügelchen zu seinen favorisierten Leibspeisen erklärte.

Erbsen - Grüne Erbsen ein rundes GemüseUnd selbst bei einer verzogenen Märchenprinzessin landete eine Erbse unter einer dicken Schicht von Matratzen und zeigte der empfindsamen Dame deutlich, dass sie existierte. Erbsen sind also klein, aber „oho“ und gehören zu den populärsten Gemüsesorten der Deutschen.

Erbsen können vielfältig kombiniert und zubereitet werden – ob als grüner Farbtupfer in asiatisch angehauchten Gerichten oder als Grundlage für eine stärkende Suppe.

Pflanzenkundler vermuten, dass die Erbse bereits in der Steinzeit kultiviert wurde und den Speiseplan der Menschen dank ihres hohen Eiweißgehaltes regelmäßig bereicherte.

Erste konkrete Aufzeichnungen über den Anbau von Erbsen stammen aus dem Mittelalter. Vor allem in den Klostergärten rankten sie sich der Sonne entgegen und dienten als Basis für nahrhafte Eintöpfe und Gemüsebeilagen.

Heute benötigen wir keinen grünen Daumen mehr, um die Erbsen zu genießen – es reicht der Gang zum Supermarkt und der Griff in die Tiefkühltruhe. Die meisten Menschen bevorzugen die grüne Erbse in ihrer gefrorenen Form.

Und das hat mit ungesundem Fast Food nichts zu tun: Schockgefrostetes Gemüse bewahrt einen Großteil der enthaltenen Vitamine und kann daher mit gutem Gewissen regelmäßig verzehrt werden.

Zu Erbsen im Glas oder in der Dose sollte hingegen nur in Notfällen gegriffen werden. Sie haben nicht nur das frische, appetitliche Grün verloren und schmecken oft mehlig, sondern wurden während des Konservierungsprozesses auch einem Großteil ihrer wertvollen Inhaltstoffe beraubt.

Denn Erbsen versorgen den Körper unter anderem mit Vitamin B1, lebenswichtigen Mineralien und Ballaststoffen. In den Sommermonaten Juni und Juli sind die Erbsen auch ganz frisch zu haben und garantieren dann den ultimativen Erbsen-Hochgenuss. Da sich das intensive Aroma der frischen Erbsen aber rasch verflüchtigt, sollten die Schoten nicht länger als 24 Stunden aufgewahrt und am besten sofort verarbeitet werden.

Sowohl frische als auch tiefgefrorene Erbsen werden in kochendem Salzwasser zusammen mit einer kleinen Prise Zucker gegart – bei der gefrorenen Ware ist allerdings darauf zu achten, dass die angegebene Garzeit auf keinen Fall überschritten wird, da die Erbsen sonst schrumpelig und matschig werden.

Erbsen-Speck-Soße mit Nudeln
Erbsen ergänzen sich nicht nur gut mit deftigen Fleischgerichten, sondern auch mit Nudeln, wie unser anfängertaugliches Rezept beweist: 250 Gramm Penne in Salzwasser bissfest kochen. In etwas Öl vier Scheiben gewürfelten Speck kross brutzeln, mit zwei Löffeln Nudelwasser ablöschen und zwei Handvoll Tiefkühlerbsen dazu geben.

Die Erbsen drei Minuten lang dünsten, mit 125 Milliliter Sahne aufgießen und mit Pfeffer, Salz, einem Schuss Worcestersoße und einem Spritzer Zitrone abschmecken. Die abgekochten Nudeln im Topf gut mit der Erbsen-Speck-Soße vermischen und servieren.

Frische Erbsensuppe in Sekundenschnelle
Noch rascher ist eine frische Erbsensuppe zubereitet: TK-Erbsen dünsten, mit etwas Gemüsebrühe aufgießen, mit dem Zauberstab pürieren, zwei Esslöffel Creme Fraiche unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

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Kategorie: gemuese
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Erfassung: 18.03.2008
Quelle: kochmix
 
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