Enzymreiche Ernährung - Enzyme sorgen für Leben
Vorsichtigen Schätzungen zufolge gibt es um die 10.000 verschiedene Enzyme, von denen erst ein Fünftel näher erforscht worden ist. Im fein ausbalancierten Gleichgewicht des Körpers spielen Enzyme eine wichtige Rolle, denn ohne Enzyme ist kein Leben denkbar.
Sie steuern wichtige biochemische Vorgänge wie die Atmung, die Verdauung, die Blutgerinnung, das Immunsystem oder den Stoffwechsel. Erst die Enzyme ermöglichen es dem Körper, die verzehrte Nahrung aufzuspalten und die darin enthaltenen, lebenswichtigen Nährstoffe zu verwerten. Enzyme werden nicht nur vom Körper selbst produziert, sondern auch mit der Nahrung aufgenommen.
Ein Grund mehr also, sich ein paar Gedanken über die Qualität der Lebensmittel zu machen, die man so zu sich nimmt. Der Körper wird sich für eine ausgewogene Ernährung mit Gesundheit bedanken.
Natürlich gibt es nicht nur Lebensmittel, in denen Enzyme enthalten sind, sondern auch Nahrungsergänzungsmittel. Mediziner und Wissenschaftler sind allerdings uneins darüber, ob der Körper diese Enzyme ebenso gut verwerten kann, wie die natürlich in der Nahrung vorkommenden.
Enzymreiche Ernährung – eine gute Wahl
Unter dem Gesichtspunkt der enzymreichen Ernährung ist der Gedanke der Gesundheitskampagne von „5 am Tag“ mehr als wertvoll. Hinter der Obst- und Gemüsekampagne „5 am Tag“ steckt die Idee, dass man mindestens fünf Portionen frisches Obst und Gemüse am Tag verspeisen sollte, um seine Gesundheit positiv zu beeinflussen.
Obst und Gemüse sind nicht nur besonders vitaminreich, sondern auch hervorragende Enzymlieferanten. Hervorzuheben sind hier in erster Linie die tropischen Früchte wie Ananas, Papaya und Melone. Reich an Enzymen sind zudem frischer Naturjoghurt – den man übrigens mit einem Joghurtbereiter hervorragend selbst herstellen kann – frische Milch oder frischer Kefir.
In naturbelassenen Lebensmitteln sind besonders viele Enzyme
Wer seine Ernährung mit Enzymen anreichern möchte, sollte generell möglichst unverfälschte und naturbelassene Lebensmittel bevorzugen und die Mahlzeiten mit frischen Kräutern würzen.
Wenig hilfreich sind industriell stark verarbeitete Nahrung oder Fastfood. Beides enthält nicht nur wenig Vitamine, sondern ist auch nahezu frei von Enzymen.
Hitzeempfindliche Enzyme
Bei einer enzymreichen Ernährung kommt es vor allem auf die richtige Zubereitung an. Enzyme sind zarte Pflänzchen, die sanft behandelt werden wollen. Zu große Hitze nehmen sie sehr übel. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass im Sinne einer enzymreichen Ernährung der Rohkostteller einem Gemüseeintopf, der einer Stunde auf dem Herd geköchelt hat, vorzuziehen ist.
Das heißt nun allerdings nicht, dass ab sofort nur noch Rohkost verzehrt werden darf. Ein gesunder Körper braucht zwar Enzyme - Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente sind allerdings ebenso wichtig und diese können zum Teil erst in gegarter Form vom Körper verwertet werden. Wie so oft kommt es also auch hier auf die richtige Mischung an.
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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 13.05.2009
Quelle: kochmix |
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