Eismaschinen - Nutzlos oder Praktisch ?

 
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Eismaschinen - Nutzlos oder Praktisch ?

Sie möchten genau wissen, welche Zutaten in ihrem Eis enthalten sind, scheuen aber die Mühe, es selbst herzustellen?

Eis selber machenWeil das bedeutet, die Kühlmasse immer und immer wieder durchzurühren und sich mit Kompromissen zu behelfen? Dann ist eine Eismaschine möglicherweise eine Anschaffung wert. Bei Verwendung einer Eismaschine werden die wichtigsten Schritte der Speiseeisherstellung automatisiert und per Knopfdruck geregelt.

Wer häufig und gerne Eis isst, spart damit auf Dauer nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Eismaschinen gibt es sowohl für einfache als auch für gehobene Ansprüche. Wir zeigen, welche Funktionen sinnvoll sind und worauf man beim Kauf achten sollte.

Wie bei jedem Küchengerät müssen vor der Anschaffung einer Eismaschine einige Faktoren beachtet werden, die nicht primär mit der Funktion zu tun haben. Zunächst einmal sollte in der Küche ein Platz gefunden werden, an dem die Maschine dauerhaft abgestellt werden kann – denn die Erfahrung zeigt, dass Küchengeräte, die im Keller oder einem Abstellraum geparkt werden müssen, nur selten benutzt werden.

Die Eismaschine sollte daher keine all zu sperrigen Ausmaße haben und so stehen können, dass sie problemlos bedienbar ist. Apropos Bedienbarkeit: Eine intuitiv erlernbare Funktionsweise erspart Stress und Ärger. Kompliziertes Zusammensetzen von Einzelteilen, zu kleine Bedien-Knöpfe oder ein ausschließlich englisches Menü verwandeln die Lust am Eis rasch in Frust.

Auch die Reinigung der Eismaschine ist ein wichtiger Aspekt: Können die Einzelteile in die Spülmaschine gegeben werden? Lassen sie sich auch schnell mir der Hand reinigen?

Bei der Funktion gibt es zwei Hauptunterschiede: Hochwertige Eismaschinen verfügen über einen eigenen Kompressor. Sie sind damit in der Lage, Creme oder Fruchtmasse in relativ kurzer Zeit in Eis zu verwandeln – anders als preiswertere Geräte, bei denen die Behälter vor dem eigentlichen Start bis zu 18 Stunden lang im Tiefkühlfach lagern müssen.

Moderne Eismaschinen setzen der Kreativität, aber auch den persönlichen Bedürfnissen kaum Grenzen – sie ermöglichen die Herstellung von Sorbets, Diät-Eis, laktosefreien Eissorten, klassischem Sahneeis und vielen mehr. Oft dauert die Zubereitung nicht länger als 30 Minuten, so dass auch spontan auf plötzlichen Eis-Appetit reagiert werden kann.

Diese Maschinen bewegen sich in der Regel in einem Preisrahmen zwischen 100 und 200 Euro und sind mit wenigen Handgriffen komplett zerlegbar. Oft werden sie nicht nur mit dem Standardumfang, sondern auch inklusive Rezeptbuch, Eisbechern, Portionierlöffel und Messbecher geliefert.

Außerdem garantieren sie die Herstellung von bis zu zwei Litern Eis – eine solche Portion reicht gut und gerne für eine Raubtierfütterung bei Kindergeburtstagen oder den Sommer-Eishunger einer Großfamilie. Eine Dauerbetriebsfunktion sorgt dafür, dass das zubereitete Eis aber ebenso so gut in der Maschine aufbewahrt werden kann.

Bei den Eismaschinen im Preisfeld unter 100 Euro muss meistens auf den Kompressor verzichtet werden. Sie sind ideal für Singles oder Familien, die nur zu besonderen Gelegenheiten Eis servieren und dies rechtzeitig vorbereiten. Alternativ können die Eisbehälter einen Dauerplatz in der Tiefkühltruhe erhalten, so dass auch flexibel auf Eiswünsche reagiert werden kann.

Wer lieber vielfältig anstatt schnell zaubert, kann überdies Maschinen erstehen, die mit zwei separaten Behältern aufwarten – so kann beispielsweise in dem einen Sorbet und in dem anderen Frozen Joghurt gezaubert werden.

Nicht zuletzt sind Design und Material ausschlaggebend für den Preis: Aufwändig gestaltete Maschinen in farbenfroher oder aber auffallend edler Optik können die 200-Euro-Marke locker sprengen. Auch wirken sich eingebaute Sicherheitsfunktionen wie eine automatische Abschaltung oder ein Überhitzungsschutz auf den Preis der Eismaschinen aus. In der einfachsten Ausstattung locken jedoch bereits attraktive Dumping-Angebote zwischen 20 und 30 Euro.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 25.07.2008
Quelle: kochmix
 
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