Eine Zwischenmahlzeit für den optimalen Tag

 
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Eine Zwischenmahlzeit für den optimalen Tag

Schon früher hatten Zwischenmahlzeiten für einen langen Tag hohe Bedeutung. Inzwischen hat die Wissenschaft bewiesen, dass kleine Mahlzeiten zwischendurch leistungsfördernd sind.

Eine leckere Zwischenmahlzeit bei der Arbeit im BüroZu Zeiten unserer Großeltern und Generationen zuvor hatten die Zwischenmahlzeiten eine wichtige Stellung. Zugegeben, damals hatte man meist auch vorwiegend körperliche Arbeit zu verrichten und man füllte seine Energiereserven auf. Doch auch in unseren modernen Zeiten, in denen wir häufig sitzende, geistige Tätigkeiten ausüben, bringen uns Zwischenmahlzeiten auf Trab. Nur gestalten sie sich anders als damals – energieärmer.

Biorhythmus und Leistungskurve

Jeder Mensch unterliegt einem Biorhythmus, aus dem sich eine Leistungskurve ergibt. Diese Leistungskurve zeigt besonders aktive Tageszeiten und Zwischentiefs auf. Durch gezielte, gesunde Zwischenmahlzeiten kann man diese Tiefs entschärfen und sie lassen leistungsfähiger werden. Es kommt also nicht nur auf gesunde Lebensmittel an, sondern auch um den richtigen Zeitpunkt, wann zwischendurch eine Kleinigkeit gegessen wird. Daher ist ein 2. Frühstück sehr sinnvoll, ebenfalls eine kleine Mahlzeit am Nachmittag gegen 15 bis 16 Uhr. Genaue Zeiten lassen sich nicht für jede Person festlegen, da sich Arbeitszeiten und persönliche Leistungsschwankungen nicht generell ausdrücken lassen. Wenn jedoch Müdigkeit auftritt und die Konzentration nachlässt, kann eine Zwischenmahlzeit eingenommen werden und positiv wirken.

Weitere Gründe für Zwischenmahlzeiten

Abgesehen von der Abschwächung der Leistungstiefs im Biorhythmus, gibt es weitere Gründe für Mahlzeiten zwischendurch. Einerseits vermeidet man deutlich den sogenannten Heißhunger, da man zu großem Hunger vorbeugend entgegenwirkt. Die Folge sind kleinere Hauptmahlzeiten, die den Organismus weniger belasten, womit schon ein weiterer Grund für Zwischenmahlzeiten angesprochen wird. Wer nur üppige Mahlzeiten, klassisch zwei bis dreimal am Tag, bevorzugt, riskiert es, seiner Verdauung eine echte Schwerstarbeit zuzumuten. Die Folge ist Müdigkeit, die den Alltag und den Beruf erschwert. Verzehrt man dagegen zwischendurch kleine Mahlzeiten, die den Organismus nicht belasten, wird man keine zu großen Portion während der Hauptmahlzeit (Mittagessen) zu sich nehmen und dieser „Verdauungsmüdigkeit“ entgehen.

Gesunde Zwischenmahlzeiten wählen

In der Werbung werden immer wieder kleine Snacks, wie beispielsweise Müsliriegel, als Zwischenmahlzeit angepriesen. Natürlich darf auch mal ein solches Produkt als kleine Mahlzeit dienen, doch besser ist immer eine gesunde Kost, die nicht zu viele Kalorien und wertvolle Inhaltsstoffe besitzt. Eine höhere Energiedichte darf die Zwischenmahlzeit von Personen haben, die körperliche Arbeit ausführen oder durch aktiv betriebenen Sport mehr Kalorien verbrennen.

Vorschläge für gesunde Zwischenmahlzeiten

Eine besondere Stellung nehmen als Zwischenmahlzeit Obst und Gemüse ein. Sie sorgen für einen Energieschub, beeinflussen durch ihre Inhaltsstoffe den Organismus und die Verdauung positiv und schmecken zudem lecker. Außerdem enthalten sie Ballaststoffe, die wichtig für eine gute Verdauung sind. Äpfel, Bananen, Gurken, Paprika, Trauben, auch getrocknetes Obst sind unter anderem bestens für die kleine Mahlzeit zwischendurch geeignet.

Gut geeignet für eine Zwischenmahlzeit ist auch ein gesund belegtes Knäckebrot oder ein bunter Salat mit kalorienarmem Dressing. Lecker und gesund ist auch Joghurt mit selbst eingestreutem frischem Obst, abwandeln kann man dies mit Müsli, das zusätzlich/oder in den Joghurt eingerührt wird. Eine extra Portion Power sichert man sich, wenn man den Joghurt mit einer kleinen Hand voll Nüsse aufwertet. Wer es herzhafter mag, kann sich an Gemüserohkost mit einem gesunden Dip wagen. Sättigend ist auch eine Zwischenmahlzeit mit selbst zubereiteter Fruchtmilch, beispielsweise mit Erdbeeren oder Bananen.

Knäckebrot mit Frischkäse und Kräutern

Man braucht Knäckebrot, fettarmen Frischkäse, frische Kräuter, evtl. Salz (am besten Jodsalz) und Pfeffer. Das Knäckebrot wird entweder mit dem Frischkäse bestrichen, mit gehackten Kräutern nach Wahl bestreut und je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer gewürzt. Möglich ist es auch, einen selbst zubereiteten Kräuterfrischkäse auf das Knäckebrot zu streichen. Hierfür werden die angegebenen Zutaten in den Frischkäse eingerührt und anschließend abgeschmeckt.

Gemüserohkost mit Dip

Man benötigt Gemüse nach Wahl, mageren Frischkäse, saure Sahne, frische Kräuter nach Wahl (zum Beispiel Schnittlauch, Petersilie oder Dill), Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Das Gemüse wird gewaschen, geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten. Für den Dip Frischkäse, saure Sahne, Kräuter vermischen und anschließend abschmecken. Fertig!

Bananenmilch

Eine kleine, reife Banane mit 300 bis 400 ml fettarme Milch im Mixer verrühren, mit Honig und Zitronensaft abschmecken. Fertig! Gelingt auch hervorragend mit Erdbeeren.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 11.01.2009
Quelle: kochmix
 
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