Die Volumetrics Diät, viel, mit wenig Kalorien

 
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Die Volumetrics Diät, viel, mit wenig Kalorien

Nahrungsmittel, die bei hohem Volumen nur wenig Energie liefern, sind die Lebensmittel der Wahl bei der so genannten Volumetrics-Diät.

Volumetrics Diät, essen Sie viel, aber mit wenig KalorienBei vielen Menschen scheitert das Diäthalten oder eine Umstellung der Ernährung als Grundbedingung fürs Abnehmen daran, dass sie beim Essen nicht satt werden. Die Mahlzeit ist vorbei, aber der Magen (oder der Kopf) schreit nach mehr.

Wie man mittlerweile festgestellt hat, sind am Sättigungsgefühl ganz verschiedene Faktoren beteiligt. Nur einer davon ist der tatsächliche Energiegehalt der Nahrung.

Andere Faktoren sind beispielsweise die Zeit: Vom ersten Bissen bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Gehirn registriert hat, dass es etwas zu essen gibt, vergehen rund 20 Minuten. Erst nach dieser Zeit wird das Hungersignal bis zum völligen Sättigungsgefühl gedämpft.

Ein weiterer Faktor ist die Füllung des Magens. Wenn sich der Magen durch die eintreffende Nahrung erweitert, wird ein Dehnungsreiz an das Gehirn übermittelt. Und das versteht: Es gibt Essen, das Hungersignal kann langsam abgestellt werden.

Die Volumetrics-Diät versucht, mit diesen Faktoren und nicht gegen sie eine Gewichtsreduktion herbeizuführen. Abnehmen also im Einklang und nicht gegen die Instinkte des Körpers.

Das Volumetrics-Prinzip: Viel mit wenig

Kurzgefasst funktioniert das Prinzip wie folgt: Je größer der Anteil wasserreicher und kalorienarmer Lebensmittel an der eigenen Ernährung, desto größer ist die Chance, dass man sich satt essen kann, ohne dabei zuzunehmen. Oder man nimmt sogar dabei ab.

Doch welche Lebensmittel gehören zu dem ‚festen Wasser’? Nun, das sind natürlich vor allem Obst-, Salat- und Gemüsesorten. Denn die enthalten durchschnittlich einen Wasseranteil zwischen 75 und 95 Prozent und dabei zusätzlich viele unverdauliche Faseranteile, die so genannten Ballaststoffe. Sie quellen mit Flüssigkeit auf und vermitteln zusätzlich ein Sättigungsgefühl, ohne dem Körper Kalorien zu liefern.

Lebensmittel für eine Volumetrics-Diät

Der Prototyp für ein energiearmes, voluminöses Obst ist die Wassermelone. Ihre Energiedichte ist äußerst gering: Ein Kilogramm Wassermelone (Citrullus lanatus) enthält nur rund 380 Kilokalorien. Schwarze Oliven dagegen enthalten rund 3500 Kalorien pro Kilogramm.

Gurken und Tomaten, Paprika, Weißkraut und Spargel zählen zu den energiearmen Gemüsen. Salate haben ebenfalls eine sehr geringe Energiedichte. Ein Kilo Rucola enthält nur etwa 170 Kalorien.

Karotten, Hülsenfrüchte aller Art, Vollkornprodukte und Obstsorten wie Äpfel, Bananen, Weintrauben oder Orangen, fettarme Milchprodukte sowie Kartoffeln gehören zu den Lebensmitteln mit mittlerer Energiedichte. Doch die manchmal als Dickmacher verschrieenen Kartoffeln warten pro Kilogramm mit nur rund 850 Kalorien auf – vergleichen Sie mit Pasta: Bei derselben Menge trockener Pasta verspeisen Sie hier sage und schreibe 3530 Kalorien. Wohlgemerkt: ohne jede Sauce oder sonstige Zutaten.

Eiweißreiches, mageres Fleisch, Geflügel und Fisch sowie Eier stehen an vierter Stelle mit zunehmender Energiedichte. Sie sollten in Maßen verzehrt werden. Speiseöl und Nüsse sowie hochprozentiger Käse sind fettreich und sollten daher nur in geringen Mengen auf dem Teller landen.

Süßigkeiten sollten eher Tabu sein, denn sie schlagen besonders zu Buche: Ein Kilo Vollmilchschokolade hat etwa 5420 Kalorien.

Bei der gleichen Kalorienmenge könnten Sie also mehr als sechs Kilogramm Kartoffeln, mehr als 14 Kilogramm Wassermelone, fast 32 Kilogramm Rucola - aber nur ein Kilogramm Schokolade verputzen. Wenn man sich das einmal bildlich aufgehäuft vorstellt, kommt man schon ins Grübeln.

Achtung für Abtrünnige: Wenn Sie die Volumetrics-Diät längere Zeit durchgehalten haben und wieder auf eine energiereichere Nahrung umsteigen, müssen Sie besonders vorsichtig sein: der Magen gewöhnt sich auch an ein größeres Nahrungsvolumen. Wer jetzt zu schnell energiereiche Nahrung verschlingt, kann mit einem rapiden Gewichtsanstieg rechnen – bei gleichem Volumen enthalten energiereiche Lebensmittel deutlich mehr Kalorien.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 26.01.2009
Quelle: kochmix
 
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