Die Makrele - fettig aber beruhigend gesund

 
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Die Makrele - fettig aber beruhigend gesund

Tauchen in den Sommermonaten ganze Schwärme silbrig glänzender Fische mit einem dunklen, streifigen Rückenmuster in den Küstengebieten auf, könnten das Makrelen sein.

Die zur Familie der Thunfische zählende Makrele (Scomber scombrus) ist ein flinker Schwimmer und erinnert mit ihrem lang gestreckten Körperbau und den raffinierten Schwimmmanövern an einen Torpedo.

Die Makrele besitzt im Gegensatz zu vielen anderen Fischen keine Schwimmblase, so dass sie ohne Rücksicht auf die unterschiedlichen Wassertiefen blitzschnell ab- oder auftauchen kann. Der elegante Schwarmfisch erreicht das stolze Alter von gut 15 Jahren, wenn er nicht vorher in einem Fangnetz landet.

Ein begehrter Fang ist die Makrele seit langem. Schon bei den alten Römern galten die luftgetrockneten und als Gewürz zermahlenen Innereien der Scomber scombrus als potenzstärkend – einen wissenschaftlichen Nachweis über die aphrodisische Wirkung gibt es allerdings nicht. Doch wie man weiß, versetzt allein der Glaube Berge...

Ein gesunder Fisch, die Makrele

Ernährungswissenschaftlich belegt ist hingegen, dass die Makrele auch auf dem Teller ein wahres Energiebündel ist. Besonders hervorzuheben sind der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren sowie die Tatsache, dass die Makrele ein hervorragender Vitamin D-Lieferant ist.

Zudem bietet sie mit Kalium und Natrium wichtige Mineralstoffe und mit Phosphor, Jod und Fluor unverzichtbare Spurenelemente. Wer sich also mit hochwertigen Fettsäuren versorgen oder Vitamin D-Mangelerscheinungen vorbeugen möchte, sollte sich öfter eine Makrele auf den Speiseplan setzen.

Zudem beruhigt die Makrele das Gewissen – und zwar nicht nur wegen ihres gesundheitlichen Nutzens sondern auch wegen der nachhaltigen Fangmethoden, mit deren Hilfe sie ins Trockene befördert werden. Die Fangmethoden werden von Umweltschutzorganisationen wie dem World Wide Fund for Nature (WWF) als für die Natur relativ schonend eingestuft, wohingegen beim Fang von Scholle, Heilbutt oder Thunfisch soviel unerwünschter und folglich „nutzloser“ Beifang in die Netze gerät (und dabei elendig umkommt), dass damit ein regelrechter Raubbau an der Natur betrieben wird. 

Geräuchert oder gegrillt: Makrele ist immer ein Genuss

Eine Makrele wird natürlich geräuchert. Oder gibt es etwa noch andere Zubereitungsmöglichkeiten, die infrage kommen? Aus kulinarischer Sicht scheinen die Makrele und der Räucherofen eine glückliche Langzeitbeziehung eingegangen zu sein.

Vergessen wird da fast, dass der leckere Fisch auch noch anderes zubereiten werden kann. Die Makrele eignet sich wunderbar zum Grillen. Ihr hoher Fettgehalt verhindert, dass der Fisch zu trocken wird.

Oder doch lieber kulinarischen Genuss wie von der Sonneninsel Fuerteventura? Dort wird die Makrele sehr gerne in der Salzkruste im Ofen gegart. Keine Sorge - die Makrele ist hinterher nicht völlig versalzen, sondern entfaltet ein besonders intensives Aroma. Serviert mit halbierten, mediterran mit Rosmarin, Thymian und Knoblauch gewürzten und im Ofen gebackenen Kräuterkartoffeln ist der gesunde Sonnengenuss perfekt.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 06.03.2010
Quelle: kochmix
 
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