Die koreanische Küche - scharf und gesund

 
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Die koreanische Küche - scharf und gesund

Für alle, die Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung legen, ist die koreanische Küche eine schmackhafte Alternative. Sie beherzigt einige Grundprinzipien, die einem an Fastfood und Geschmacksverstärker gewöhnten Gaumen zuerst merkwürdig vorkommen können, denn die Koreaner wissen die Vorzüge natürlicher Nahrung und möglichst unbehandelter Lebensmittel zu schätzen.

Koreanische Küche, ein tradionelles Gericht bimbimbapNeben Reis, dem Hauptnahrungsmittel schlechthin, der beispielsweise in Form von farbigem Reiskuchen (Tteok) ein beliebter Snack ist, spielen Gemüse, Kräuter und Gewürze wie Ingwer, Soja und Sesam die Hauptrolle in der Küche. Sojabohnenquark findet man in Korea unter der Bezeichnung „dubu“, die milde koreanische Sojasauce als „kanjang“.

Um die Nährstoffe der Nahrung möglichst gut nutzen zu können, werden die Speisen sehr schonend gegart. Totgekochtes Gemüse, das höchstens noch das Gewissen beruhigt und als Farbtupfer dient, suchen Sie vergeblich.

Stattdessen finden Sie rohes oder blanchiertes Gemüse, das voller Vitamine steckt. Auch durch Milchsäuregärung fermentiertes Gemüse wie Rettich oder Kohl ist in vielen Varianten beliebt, und dieses Kimchi (oder Gimchi, Kimtchi) ist ein unverzichtbarer Bestandteil der koreanischen Küche. Jede Familie hat ihr Geheimrezept, und Kimchi wird zu fast jeder Mahlzeit als Beilage zum Reis serviert.

Fleisch und Fisch werden meist schonend gedämpft oder gebacken.

Traditionell eher Fisch als Fleisch – und der gerne roh

Neben Reis und Gemüse spielt auch Fisch eine große Rolle. Er wird nicht nur gegart, sondern sehr gerne auch roh genossen. Die koreanische Küche ist durchaus von der chinesischen Küche beeinflusst, doch wer beides miteinander vergleicht wird feststellen, dass die Koreaner es wesentlich schärfer und würziger lieben als die meisten regionalen Küchen Chinas.

Für deutsche Gewohnheiten eher ungewohnt ist die Tatsache, dass Fleisch in der koreanischen Küche eine untergeordnete Rolle spielt - zumindest war das sehr lange so. In den letzten Jahren steht allerdings auch in koreanischen Küchen immer öfter Fleisch auf dem Speiseplan, was allerdings kein Problem ist, da es – im Gegensatz zu unserer einheimischen Küche – wirklich nur als Beilage dient.

Süßspeisen

Anders als etwa in Japan gibt es in Korea auch traditionell Süßspeisen, etwa bunt gefärbte Plätzchen oder Kuchen aus Honig und Reismehl, teils frittiert und mit Gewürzen wie Zimt aromatisiert,  die zum Tee gereicht werden, oder Bonbons (Dasik) aus Maronen, Sesam oder Erbsen mit Honig, die wie europäische Springerle in Formen gepresst werden.

Koreanisch speisen in unseren Breitengraden

Natürlich gibt es auch hierzulande koreanische Restaurants, in denen Sie den Geheimnissen dieser gesunden und schmackhaften Küche auf die Spur kommen können. Die Speisen und ihre Abfolge wurden allerdings meist den hiesigen Gewohnheiten angepasst.

So wird das Essen nicht nur ein wenig moderater gewürzt, da unser Gaumen an eine solche Schärfe nicht gewöhnt ist, sondern auch in mehreren Gängen serviert, was in Korea unüblich ist. Dort wird alles zeitgleich aufgetragen. Verzehrt wird in Korea, ohne Rücksicht auf eine bestimmte Reihenfolge, alles so, wie es einem selbst am besten schmeckt.

Unverzichtbar bei einem koreanischen Menü sind eine Hühner – oder Rindfleischsuppe, die in vielerlei Variationen zubereitet wird, oder ein reichhaltiger Eintopf. Anschließend haben Sie die Qual der Wahl zwischen leckeren Pfannengerichten, bei denen verschiedenen Gemüse, Fisch oder Fleisch mit würzigen Kräutern und Gewürzen zubereitet werden, gebackenem Fisch oder Fleisch, gedünstetem Fisch, gegrilltem Rindfleisch und vielem mehr.

Haben Sie die Gelegenheit, landestypische, koreanische Speisen zu kosten, dann probieren Sie es aus. Sie erfreuen damit nicht nur Ihren Gaumen, sondern auch Ihre Gesundheit.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 07.06.2009
Quelle: kochmix
 
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