Die Erlebnisgastronomie - Gruseldinner und Co.

 
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Die Erlebnisgastronomie - Gruseldinner und Co.

Wenn der gewöhnliche Restaurant-Besuch zu einfallslos erscheint, bietet die abwechslungsreiche Erlebnisgastronomie die unterhaltsame Alternative für Interessierte.

Erlebnisgastronomie z.B. Dinner in the DarkWas einst im Jahre 1938 vom Schriftsteller Kurt Kluge für seinen Roman „Der Herr Kortüm“ als Fiktion erdacht wurde, fand Jahrzehnte später seine Realisierung – die Erlebnisgastronomie. Zwar zählen Turmrestaurants ebenfalls zu diesem gastronomischen Sektor, doch mittlerweile gleicht sogar das Konzept des Hard Rock Cafés schon einem alten Hut.

Die Anfänge

Wie erwähnt zählen beispielsweise Turmrestaurants zur Erlebnisgastronomie, da sie eine Umgebung aufweisen, die mehr als eine schmackhafte Bewirtung bieten. In den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelten sich „Wander-Restaurants“, die durch die Städte zogen und Gäste dazu einluden, bei einer leckeren Mahlzeit Akrobaten und Artisten zwischen den Gängen zu bestaunen. Doch bald schon entwickelten Gastwirte neue Konzepte, um Besucher in ihr Lokal zu locken. Die interessantesten Konzepte werden im Folgenden beschrieben.

Das Detektiv-Dinner

Spezielle Restaurants wenden sich nicht nur, aber vor allem an Liebhaber von Detektiv-Geschichten. Sie bieten das entsprechende Ambiente, das über die reine Dekoration hinaus geht. So findet man sich beispielsweise in der Welt der Miss Marple wieder, man möchte als Gast am liebsten die passende Kleidung tragen, wenn man sich an der Tafel eingefunden hat. Geschulte Schauspieler verwickeln die Anwesenden während des Mahls in eine aufregende Detektiv-Geschichte und man hat als Gast die Möglichkeit, direkt mitzuwirken. Während der mehrgängigen Menüs ist so für eine ganz besondere, spannende und interaktive Unterhaltung gesorgt, die man sonst kaum erleben könnte.

Dinner in the Dark – Dinner im Dunkeln

Immer mehr Restaurants bieten ein sogenanntes Dinner im Dunkeln an, das eine besonders sinnliche Mahlzeit darstellt. Völlig im Dunkeln muss man sich auf seine anderen Sinne verlassen, riechen, schmecken, tasten und hören ersetzen das Sehen. Ungewohnt und sehr interessant ist ein Restaurantbesuch im Stockdunkeln, denn jeder Bissen wird zur Erforschung dessen, was gerade verzehrt wird. Alle Sinne müssen intensiver eingesetzt werden und durch die völlige Konzentration wird man den Geschmack der dargebotenen Speisen völlig neu erleben. Nebenbei erhält man einen Eindruck, wie Blinde ihre Welt wahrnehmen und mit welchen Herausforderungen sie tagtäglich konfrontiert werden. In den meisten Großstädten gibt es mittlerweile die Möglichkeit, ein Dinner in the Dark zu besuchen und Kulinarisches zu genießen.

Dinner in luftigen Höhen

Ein Dinner über den Dächern einer Großstadt, das ist ein atemberaubendes Essen in luftiger Höhe. Hier wird man kulinarisch verwöhnt, während man gesichert von einem Kran fünfzig Meter in den Himmel aufsteigt und einem Tisch sitzt. Sitzplätze und Tafel erinnern an ein Fahrgeschäft des Rummelplatzes, doch das Menü ist exklusiv und hervorragend zubereitet. In vielen Metropolen kann ein solcher Event gebucht und veranstaltet werden.

Das Gruseldinner

Bei einem Gruseldinner wird man mit schauriger Umgebung überrascht, Monster, Vampire und andere Nachtgestalten treiben ihr Unwesen und entführen die Restaurant-Gäste in eine andere Welt. Während einem mehrgängigen Menü wird man zudem in das Geschehen mit einbezogen, jedoch wird niemand dazu gezwungen. Auf wirklich eklige Show-Einlagen wird selbstverständlich verzichtet, schließlich möchte der Gast sich nur etwas gruseln und nebenbei sein Essen genießen. Wer möchte, darf sich als eingefleischter Grusel-Fan auch verkleiden, aber auch das ist kein Muss, sondern lediglich eine Option. Gelegentlich darf man als verkleideter Gast mit einem Rabatt rechnen. Genaueres muss bei den jeweiligen Veranstaltern erfragt werden.

Das mittelalterliche Ritter-Essen

Bei einem Ritter-Essen wird man in die Welt des Mittelalters entführt. Nicht nur die Sprache ist mittelalterlich in seiner Formulierung, sondern auch das Ambiente und die Tischsitten sind angepasst an die alten Zeiten des Ritters Kunibert. Bei einem Ritter-Essen nimmt man an einem „Gelage“ teil, isst meist mit den Händen wie es damals Sitte war, und fühlt sich tatsächlich in diese Zeit zurückversetzt. Die Angestellten dieser Form der Erlebnisgastronomie sind kostümiert, auch Gäste werden gerne in mittelalterlicher Kleidung willkommen geheißen. Rustikal sind das Essen und die Einrichtung. Zumeist wird Bier, Met und Honigwein als Getränk serviert, natürlich gibt es auch nicht alkoholische Getränke.

Das Piraten-Gelage

Ein echtes Piraten-Gelage ist am besten auf einem Schiff erlebbar. Wie zu Zeiten des berüchtigten Piraten Blackbeard wird man abenteuerlich feiern und ein „handfestes“ Essen genießen. Bier und Wein werden dazu gereicht, oft auch Met. Die Umgebung ist stimmig zum Motto hergerichtet. Hamburg ist die passende Anlaufstelle, um genau so einen Abend säbelschwingend im Zeichen Störtebekers erleben zu können.

Erlebnisgastronomie für Feiern und Partys

Zum Feiern gibt es viele Anlässe und weniges bietet sich dafür so hervorragend an wie ein Besuch in einem Erlebnis-Restaurant. Natürlich muss man darauf achten, dass ein wenig de mehrheitliche Geschmack der Gäste mir der ausgewählten Erlebnisgastronomie getroffen wird, doch auf einen lustigen, unterhaltsamen oder auch spannenden Abend mit einem köstlichen Menü wird kaum jemand freiwillig verzichten. Bestens geeignet für Geburtstagsfeiern, Betriebsfeiern und Vereinsfeiern oder aber auch einfach so im Freundeskreis, um Abwechslung genießen zu können. Sollten sich unter den eingeladenen Vegetarier befinden, sollte man sich zuvor beim Restaurant erkundigen, ob sie eine vegetarische Alternative bereithalten können.

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 15.02.2009
Quelle: kochmix
 
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