Die andalusische Küche - einfach vielseitig und faszinierend lecker!

 
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Die andalusische Küche - einfach vielseitig und faszinierend lecker!

Paella, Tapas, Tortillas oder Gazpacho - die andalusische Küche vereint faszinierende und ausgesprochen köstliche Gegensätze. Sie ist exotisch, bodenständig, einfach oder aufwändig – eben typisch andalusisch.

Die andalusische Küche - Oliven mit viel ÖlGemüse, Früchte, Fleisch oder Fisch aus dem nahen Meer werden mit frischen Gewürzen zu einer südspanischen Köstlichkeit. Was jedoch macht die andalusische Küche so besonders? Hier kommen vor allem die unterschiedlichen Einflüsse zum Tragen, die die Küche dieser südspanischen Provinz im Lauf der Geschichte geprägt haben.

Allgegenwärtig in der andalusischen Küche ist besonders der Einfluss der Mauren. Sie brachten nicht nur fremde Gewürze mit, sondern auch verführerische Süßspeisen in den Rezeptfundus Andalusiens ein. Noch heute locken andalusische Desserts mit süßen Mandeln und reichlich Honig. Wer sich durch die andalusischen Köstlichkeiten schlemmen will, muss übrigens nicht einmal weit reisen. Viele der Leckerbissen haben sich nämlich auch hierzulande etabliert.

Köstlichkeiten aus Andalusien

Heißen und würzigen Genuss versprechen Espetos, die auf Holzkohle gegrillten Sardinen. Eiskalt kommt die sommerliche Gazpacho daher. Die legendäre Suppe aus Knoblauch, Tomaten und Paprika, wurde Überlieferungen zufolge schon von den Schäfern in vorrömischer Zeit verzehrt. Noch heute ist die köstliche Suppe ein sommerlicher Hochgenuss. Die pürierte Version dieser Suppe findet allerdings nur außerhalb Spaniens Anklang. Auf andalusischen Speisekarten ist sie kaum zu finden.

Eine besondere Köstlichkeit ist der Jamón Iberico. Ein leckerer Schinken, der sein würziges Aroma den schwarzen, mit Eicheln gefütterten Schweinen verdankt. Süffig ist der andalusische Sherry aus Jerez. Die Riñoes al Jerez – die mit Sherry würzig zubereiteten Nierchen – sind das andalusische Nationalgericht.

Paella – sonniger Reisgenuss, einfach und lecker

Legendär ist die Paella, die ebenso zu Andalusien gehört, wie Sonne, Flamenco und Stierkampf. Die echte Paella hat rein gar nichts mit dem zu tun hat, was hierzulande in den Tiefkühltruhen zu finden ist.

Das klassische andalusische Reisgericht wird in einer gusseisernen Pfanne zubereitet – der „Paella“. Traditionell gibt es die Paella am Sonntag. Und während unterhalb der Woche die Frauen für die Mahlzeiten zuständig sind, ist die sonntägliche Küchenarbeit – und somit auch die Paella – Männersache.

Die Zubereitung ist einfach, wenn denn die richtigen Zutaten parat liegen. In die Paella gehört nur das Allerfeinste: hochwertiges Olivenöl, echter Safran, frisches Gemüse – wenn möglich aus dem eigenen Garten – sowie fangfrische Meeresfrüchte. Und natürlich Reis.

Wer es lieber mag, tauscht die Meeresfrüchte gegen Fleisch (Geflügel oder Kaninchen) aus. Zuerst die Meeresfrüchte und das Gemüse in heißem Öl anbraten, dann Wasser und Safran hinzugeben und das Ganze schmoren lassen. Nun den Reis untermischen und die Paella so lange auf kleiner Flamme köcheln, bis der Reis die Brühe aufgenommen hat.

Zubereitet und verzehrt wird die köstliche Reispfanne traditionell im Freien. Im sonnigen Andalusien ist das kein Problem, hierzulande dürfte das ein bisschen schwieriger werden. Buen provecho!

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 12.05.2010
Quelle: kochmix
 
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