Dickmacher: Heißhunger um Mitternacht

 
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Dickmacher: Heißhunger um Mitternacht

Was in den Büchern für Jugendliche so toll klang, die Mitternachtsparty mit Freundinnen und Freunden im Internat, kann sich im häuslichen Alltag zum Dickmacher Nr. 1 entwickeln: nächtliche Ess-Attacken.

Heißhunger und FressattackenWer an seinem Übergewicht leidet und immer wieder darum kämpft, abzuspecken, kennt das vielleicht: Man hat sich schon beim Frühstück zusammengerissen und nur Quarkbrot ohne Marmelade gegessen, war mittags tapfer in der Kantine und hat auf die Lieblingsnachspeise verzichtet, abends gab es viel Gemüse ohne Sauce und mageres Fleisch, und dann liegt man im Bett und kann nicht schlafen. Der Grund: Schlaraffenphantasien von Chips und Flips, gebratenen, fetttriefenden Hühnchen mit Pommes oder Schokoladenorgien wabern durchs Gehirn.

Man wälzt sich hin und her, und schließlich kann man den inneren Bildern und dem Wissen um den Inhalt des  Kühlschranks nicht mehr widerstehen. Die Beine tragen einen von selbst in die Küche, so scheint es, und dann übernehmen Magen und Schlund die Regie. Ob Keks oder Käse: Fatal ist nicht so sehr das, was man bei so einer Fressattacke zu sich nimmt, sondern die Menge, und natürlich, dass es sich um zusätzliche Kalorien handelt.

Wie begegnet man erfolgreich dem nächtlichen Heißhunger?

Um herauszufinden, wie man dem nächtlichen Fressanfall am besten begegnet, sollte man erst einmal herausfinden, wie er zustande kommt:

Hat man abends im Fernsehen die verlockende Lebensmittelwerbung zu Pizza, Pasta & Co. sehnsüchtig angeschaut, während man an den Karotten knabberte? Essenswerbung regt definitiv den Appetit an, besonders im Fernsehen, wenn sie noch von Brutzelgeräuschen oder netten Menschen begleitet wird. Da hilft nur: Ton aus und wegschauen, damit man sich nicht hypnotisieren lässt zum eigenen Schaden.

Trinkt man abends gern ein Gläschen mit einem alkoholischen Getränk wie Wein, Bier oder einen Schnaps? Alkohol regt ebenfalls den Appetit an und schwächt zudem den Willen. Eine leckere Alternative wären beispielsweise Fruchtsaftschorlen, z. B. auch aus selbst ausgepressten Früchten, das bringt zusätzlich Vitamine auf den Speiseplan.
 
Gefrorenes Obst kann man mit etwas heißem Wasser im Mixer schnell zu einem Fruchtpüree zerkleinern und mit Mineralwasser aufgießen, nach Geschmack noch etwas Süßstoff dazu und fertig ist ein leckerer Saft, den man so auch nirgends zu kaufen bekommt, weil man sich die Früchte ganz nach Gusto zusammenstellen und sogar mit Gemüse wie Karotten mixen kann.
 
Auch Tees in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen können den Alkoholkonsum zumindest verringern und so den Appetitanfällen vorbeugen.

Frustessen ade – wer nachts Hungeranfälle bekommt, weil er sich mit dem Ärger des (Arbeits-)Tages herumplagt, sollte sich unbedingt andere Möglichkeiten finden, den Frust abzubauen. Essen ist viel zu schade dafür, denn man verdirbt sich mit Frustessen den Genuss.

Wer sich im Keller oder in einem Nebenraum einen Sandsack aufhängen kann, kann sich den Ärger gleich nach dem Heimkommen aus den Rippen schwitzen, indem er ein paar Runden gegen den Sandsack boxt und die Aggressionen daran austobt.

Aber auch ein paar Runden um den Block rennen in Höchstgeschwindigkeit sorgt dafür, dass man den Zorn in Laufenergie verwandelt und besser gelaunt ins Bett steigt – und der Haushund rennt bestimmt begeistert mit.

Alternativen bereitstellen: Manchmal hilft aber auch die beste Strategie nicht gegen die Fressattacke. Für solche Fälle empfiehlt es sich, einige leichte Snacks im Haus zu haben. Beispielsweise Joghurt sowie diverse Kräuter und Gewürze, aus denen man schnell einen schmackhaften Dip zusammenrühren und mit knackigem Gemüse wie Selleriestangen, Karotten, Kohlrabi und ähnlichem knabbern kann. Wer leicht fröstelt, freut sich vielleicht über eine heiße Instant-Brühe, die man mit ein paar tiefgefrorenen Kräutern verfeinert. Auch eine Handvoll Salzstangen oder ein paar magere Schinkenwürfel mit Karotte sind ein würziger Knabberspaß, der jedoch viel weniger aufträgt als Chips & Co.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 23.01.2010
Quelle: kochmix
 
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