Der Thunfisch

 
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Der Thunfisch

Der Thunfisch ist so beliebt, dass er von manchen Menschen nicht mal mehr als Fisch wahr genommen wird.

Der ThunfischDas ist nicht verwunderlich, denn Thunfisch wird hierzulande fast nur entgrätet und gepresst in Dosen angeboten. Die wenigsten Verbraucher wissen, wie der Thunfisch im Ganzen aussieht und in welchen Gewässern der flinke Makrelen-Räuber sein Unwesen treibt. Der Genuss seines begehrten, festen Fleisches ist wegen der Fangmethoden zwischenzeitlich in Verruf gekommen. Heute aber werden in Deutschland nur noch Thunfische verarbeitet, die nicht mit den tückischen Treibfangnetzen aus dem Meer geholt wurden.

Der Thunfisch liebt wärmere Gefilde und ist daher vorwiegend in tropischen Meeren und in den Gewässern der gemäßigten Breiten zu Hause. Der große Knochenfisch jagt in Schwärmen und ernährt sich von kleineren Fischarten wie Makrelen oder Sardinen. Dabei ist der Thunfisch ein echtes Sprint-Genie und kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Stundenkilometern durch die Ozeane pflügen. Die meisten Thunfische erreichen mit den Jahren eine Länge von einem knappen Meter, doch es wurden auch schon Exemplare mit bis zu drei Metern Länge gesichtet.

In den Supermarktregalen landet der Thunfisch jedoch vor allem in kleinen, runden, praktischen Dosen und wird zum Verfeinern von Salaten, Pizzabelägen, überbackenen Baguettes und als Fischeinlage für fruchtige Nudelsoßen verwendet.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Das in Öl eingelegte Fleisch muss lediglich abgetropft werden und kann entweder sofort und pur verspeist oder aber erhitzt werden. Sein Geschmack ist mild und nicht übermäßig fischig, weshalb der „Tonno“, wie er in Italien respektvoll genannt wird, auch bei Kindern gut ankommt.

Doch mit der Konservenfabrikation sind die Möglichkeiten der Thunfisch-Verarbeitung noch lange nicht erschöpft – gerade in den vergangenen Jahren hat sich der Trend manifestiert, Thunfischsteaks und –filets auch frisch und zum Hauptgericht zu servieren. Als besonders exklusiv gilt die halbgare Zubereitung, bei der das Filet nur angebraten wird, im Innern jedoch roh und wachsweich bleibt.

Natürlich muss der Thunfisch, der für ein solches Rezept zum Einsatz kommt, absolut frisch und von hoher Qualität sein. Noch luxuriöser gibt sich der so genannte „Albacore“, der Weiße Thun –  sein helles, aromatisches Fleisch wird nur selten und zu stattlichen Preisen in Edel-Restaurants oder Gourmet-Feinkostläden angeboten.

Thunfischsteaks erlauben alle gängigen Garmethoden: Sie können gedämpft, in der Pfanne gebraten, frittiert und auch gegrillt werden. Knoblauch und Thunfisch harmonieren ideal miteinander; auch lässt sich der Thunfisch gut in die asiatisch angehauchte Küche integrieren. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Thunfisch nicht zu lange gegart wird, da das Fleisch sonst seine Saftigkeit verliert.

Marinade für gegrillten Thunfisch
Wer den Thunfisch in einen sommerlichen Grillabend einbinden möchte, sollte ihn vorher einlegen. Eine delikate, leichte Marinade besteht aus dunkler Sojasauce, etwas asiatischer Austernsauce, Sesamöl, geriebenem Ingwer, Knoblauch und frisch gepresstem Zitronensaft. Die Zutaten verbinden sich am besten, wenn sie kurz erhitzt und aufgekocht werden. Vor dem Einlegen sollte die Marinade aber wieder vollständig ausgekühlt sein. Der Fisch darf maximal 60 Minuten in der Marinade ruhen – eine längere Einwirkzeit, wie sie bei Grillfleisch üblich ist, ist nicht empfehlenswert.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 06.05.2008
Quelle: kochmix
 
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