Das Geheimnis der Donauwelle - Kuchen

 
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Das Geheimnis der Donauwelle - Kuchen

Wie bei vielen Kuchen aus Großmutters Backbuch liegt auch die Herkunft der Donauwellen im Dunkeln – warum und wann die Leckerei zu ihrem klingenden Namen kam, darf nur noch spekuliert werden.

Das Geheimnis der Donauwelle - KuchenMit großer Sicherheit darf jedoch behauptet werden, dass die Donauwelle wohl niemals aus den deutschen Backstuben verschwinden wird. Denn dafür ist die softe Kombination aus Rührteig, Sauerkirschen, Schokolade und Vanillecreme einfach zu unwiderstehlich. Sowohl winters wie sommers ergänzt die Donauwelle eine Kaffeetafel ideal und ist auch bei Kindern gerne gesehen. Über die Kalorienbilanz legen wir lieber den Mantel des Schweigens – schließlich muss man zwischendurch auch sündigen dürfen.

Donauwellen können auf einem Backblech (Backen) – die klassische Version - oder in einer Springform zubereitet werden. Für Anfänger empfiehlt sich die Backblechvariante, da sie das Belegen und Glasieren deutlich vereinfacht. Wer etwas geschickter ist und nach einem originellen Kuchen für einen Kindergeburtstag sucht, sollte hingegen die runde Springform wählen und die Schokoglasur durch eine rote Zuckergussglasur austauschen, die mit weißer Lebensmittelfarbe und  Schokoschrift so gestaltet wird, dass ein runder, süßer Marienkäfer entsteht.

Der Rührteig gelingt sehr leicht: 250 Gramm weiche Butter – am besten kurz in der Mikrowelle erwärmen – zusammen mit 200 Gramm Zucker und sechs Eiern in einer Schüssel verrühren, bis sich kleine Schaumbläschen bilden. Nun 350 Gramm Mehl und ein halbes Päckchen Backpulver sieben und portionsweise unterheben. Zum Schluss eine kräftige Prise Salz und zwei Esslöffel Rum hinzufügen. Ein Glas Schattenmorellen (zirka 350 Gramm Abtropfgewicht) in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und die Hälfte des Teigs mit Hilfe eines weichen Schabers gleichmäßig darauf verteilen. Zwei Esslöffel echten Kakao unter die andere Hälfte des Teiges rühren und ihn möglichst glatt auf der ersten Teigschicht aufbringen. Sollte dieser Schritt nicht reibungslos gelingen, ist das kein Drama – der Kuchen schmeckt genauso gut, wenn sich die beiden Teigschichten ähnlich wie beim Marmorkuchen stellenweise miteinander verbinden. Es genügt, wenn der Unterschied zwischen weiß und dunkel zu erkennen ist.

Jetzt die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen, mit einem flachen Holzlöffel leicht in die Masse drücken und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft 40 Minuten lang backen. Wird die Springform verwendet, erhöht sich die Garzeit um weitere 20 Minuten.

Während der Backzeit wird die Buttervanillecreme vorbereitet: Ein Päckchen Vanillepuddingpulver nach Packungsanweisung mit einem halben Liter Milch und 100 Gramm Zucker zubereiten und unter regelmäßigem Umrühren abkühlen lassen. 200 Gramm Butter in kleine Stückchen schneiden. 25 Gramm Kokosfett schmelzen, die Butter und die Vanillepuddingcreme unterrühren und auf den abgekühlten Kuchen streichen.

Danach ist das schokoladige Finale angesagt: Je nach persönlichem Geschmack eine Vollmilch- oder Zartbitter-Kuchenkuvertüre im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen – die Masse muss allerdings streichfähig bleiben. Die Kuvertüre erst über den Kuchen gießen, dann mit einem Schaber glatt streichen und zum Schluss mit einer Gabel ein Wellenmuster ziehen. Leicht gekühlt schmecken die Donauwellen am besten.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 15.05.2008
Quelle: kochmix
 
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