Curry Gewürz mit oder ohne Wurst einfach Exotisch

 
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Curry Gewürz mit oder ohne Wurst einfach Exotisch

Kein anderes Gewürz erhitzt die Gemüter der Feinschmecker so sehr wie Curry - und das vor allem deshalb, weil Curry gar kein einzelnes Gewürz, sondern eine Mischung aus Gewürzen ist.

Curry Gewürz mit oder ohne Wurst einfach ExotischWas hierzulande auf die gebratene Wurst, in den Frittenketchup oder ins Hühnerfrikassee kommt, ist mit echtem Curry nicht zu vergleichen. Deshalb sei auch vor den preiswerten Curry-Streuern im Supermarkt gewarnt und stattdessen der Asialaden oder ein Internetversand empfohlen. Denn nur hier gibt es scharfen, aromatischen „Intensiv-Curry“.

Das Heimatland des Curry ist Indien – und betrachtet man die dortige sprachliche Verwendung von Curry, wird rasch klar, was in punkto Curry im europäischen Raum schief gelaufen ist. Curry heißt auf Indisch nichts anderes als „Soße“ oder „Gericht mit Soße“. Punkt aus.

Die Mischung der Gewürze wird „Masala“ genannt – also auch hier kein Curry. Es waren die britischen Kolonialherren, die so frei waren, den Begriff Curry als Gewürzbezeichnung zu verwenden. Das sei ihnen verziehen; schließlich schmeckten die indischen Mahlzeiten für die englischen Gaumen vermutlich immer ähnlich exotisch.

Dabei existierten in Indien nicht einmal fest gelegte Mischungen oder gar Pasten – das sind alles Ausgeburten der modernen internationalen Küche, zwischen denen jedoch große Unterschiede festzustellen sind. Es gibt neben den eher mild und uncharakteristisch schmeckenden Fertigcurrymischungen aus dem Supermarkt sowohl intensive Pulver als auch Pasten, die je nach Herkunftsland aus verschiedenen Einzelgewürzen zusammen gestellt wurden.

Das indisch angehauchte Currypulver besteht in der Regel aus dem satt gelbem Kurkuma, Chili, Kardamom, Ingwer, Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und Muskat. Je rötlicher der Farbton der Mischung ausfällt, desto schärfer ist sie und um so vorsichtiger muss sie eingesetzt werden.

Hinzu kommen süßliche Curryvarianten, die gut zu Hühnerbrust oder Chutneys passen und mit Muskat, Zimt, Kleesaat, Nelken und Macis angereichert wurden. Des weiteren schillert die bunte Palette der indischen Currymischungen in zahlreichen regionalen Facetten – querbeet von deftig und pikant bis mild oder feurig.

Thai-Curry
Niemals jedoch sollten für indische Gerichte Thai-Currys eingesetzt werden, da diese deutlich andere Geschmacksnoten enthalten und dank Kokosmilch, Zitronengras, Tamarindenessenzen und konzentrierter Garnelenpaste wesentlich frischer und manchmal auch schärfer anmuten.

Thai-Curry kann wunderbar mit Fisch kombiniert werden; indische Curry-Mischungen passen zu fast allen Fleischsorten, ganz besonders aber zu Huhn und Lamm.

Curry im Ayurveda
Nicht jeder Mensch verträgt die scharfen, echten Curry-Zutaten – deshalb sollte beim ersten Rezept vorsichtig gewürzt und gekostet werden. Manche europäischen Mägen reagieren mit Sodbrennen und Schmerzen auf die exotischen Essenzen; genauso gut können Currygerichte aber einen wohltuenden, wärmenden und lösenden Effekt ausüben, weshalb Curry in der Heilkunst des Ayurveda eine energiespendende Wirkung zugeschrieben wird. Kurkuma wird außerdem nachgesagt, die Konzentration zu verbessern und das Herz-Kreislauf-System zu stärken.

Wie setzt man Curry ein?
Currypaste löst man in der Regel während des Kochvorgangs in der Soße auf; Pulver kann mit Olivenöl zu einer Marinade verarbeitet oder auf das rohe Fleisch gestreut und in Fett angebraten werden. Curry-Einsteiger sollten sich in einem Spezialitätengeschäft beraten lassen oder im Internet stöbern – hier bieten sogar verschiedene Starköche ihre eigenen Currymischungen zum Verkauf an.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 30.10.2007
Quelle: kochmix
 
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